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Geld sparen durch den richtigen Umgang mit Material: Beratungsprogramm des BMWi läuft noch bis Ende 2008

14.06.2007
Die Unternehmen in Deutschland entdecken eine bislang weitgehend unbekannte Geldquelle: Allein durch den effizienten Umgang mit Material lassen sich im produzierenden Gewerbe oft hunderttausende Euro pro Jahr einsparen.

Um deutschen Mittelständlern beim Aufspüren von solchen Einsparmöglichkeiten zu helfen, unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit seinem "Förderprogramm zur rentablen Verbesserung der Materialeffizienz - VerMat" fachliche Beratungsleistungen, die auf eine Verringerung des Materialeinsatzes ausgerichtet sind.

Mit großem Erfolg: In vielen Unternehmen haben die Berater Einsparpotenziale von mehreren hunderttausend Euro entdeckt. Über Vertiefungsberatungen können sich die Firmen auch bei der Detailplanung der daraus folgenden Maßnahmen unterstützen lassen. Bis Ende 2008 können noch Anträge gestellt werden. Mittlerweile hat das 100. Beratungsprojekt begonnen.

Schauplatz der 100. Beratung zur Materialeffizienz ist die Laudon GmbH & Co. KG in Weilerswist. Das nordrhein-westfälische Unternehmen ist führend im Bereich Tankschutz, Containerbau sowie Kanalsanierung. In einer ersten Potenzialanalyse hat das Beratungsunternehmen prius consult GmbH Effizienzpotenziale lokalisiert, die immerhin 12% des Materialeinsatzes ausmachen.

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Eine Dimension, die zur Sicherung der Arbeitsplätze des Familienunternehmens in Deutschland äußerst wichtig ist. Dies hat der Inhaber des angesehenen Unternehmens, Gregor Laudon, früh erkannt und konsequent gehandelt: "Bei den enorm steigenden Rohstoffpreisen kommt kein Industrieunternehmen in Deutschland daran vorbei, den Materialeinsatz und die Materialwirtschaft regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen und zu optimieren. Wer dies verschläft, den wird der internationale Wettbewerb schnell einholen".

Die jetzt gestartete Vertiefungsberatung soll im Detail klären, wie nun die Fertigungsabläufe und die Lagerhaltung optimiert werden müssen. Weitere Materialeinspareffekte sind durch die Verbesserung der Materialwirtschaft sowie durch konstruktive Produktoptimierungen zu erwarten.

Schon mit einfachen Veränderungen am Produkt oder im Produktionsprozess können viele Unternehmen ihre Materialverluste verringern und somit ihre Materialkosten deutlich senken. Speziell kleinen und mittleren Unternehmen fehlen jedoch oft die personellen Kapazitäten und das fachliche Know-how, um sich mit dem Thema umfassend auseinanderzusetzen.

Mit dem Impulsprogramm "VerMat" - umgesetzt von der Deutschen Materialeffizienzagentur (demea) - bezuschusst das BMWi Beratungsprojekte für den effizienten Umgang mit Material. Hier werden alle für den Produktionsprozess verwendeten Materialien berücksichtigt, auch die Hilfs- und Betriebsstoffe - außer wenn sie ausschließlich der Energieerzeugung dienen. Externe Berater helfen den Unternehmen dabei, ihre Einsparpotenziale zu ermitteln und die notwendigen Veränderungen zu realisieren. Eine Förderung im Programm ist als Erst- oder Vertiefungsberatung möglich. Speziell geschulte Berater, die für das Programm akkreditiert sind, unterstützen die Unternehmen beispielsweise bei der quantitativen Darstellung der Stoffströme, der Ermittlung der innerbetrieblichen Materialverluste (Erstberatung) oder erstellen detaillierte Planungen der unternehmensspezifischen Maßnahmen (Vertiefungsberatung).

Damit möglichst viele Unternehmen diese Möglichkeiten zum Geldsparen nutzen können, hat das BMWi die Förderung der Beratungsprojekte weiter vereinfacht. Unter anderem sind jetzt mehrere Vertiefungsberatungen möglich und es werden auch Materialuntersuchungen gefördert.

Weitere Informationen gibt es direkt bei der
demea - Deutsche Materialeffizienzagentur
Mario Schneider
Agenturleiter
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1, 10623 Berlin
Tel.: +49(0)30/310078-157,
E-Mail: schneider@materialeffizienz.de

Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.materialeffizienz.de

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