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ILO-Arbeitsmarktstatistik Februar 2007

29.03.2007
Im Februar 2007 waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 563.000 Personen (+ 1,5%) mehr erwerbstätig als im Vorjahresmonat Februar 2006. Die Erwerbstätigenzahl hat damit den höchsten Stand in einem Februar seit der deutschen Wiedervereinigung erreicht. Gleichzeitig lag die Zahl der Erwerbslosen im Februar 2007 um 840.000 (- 20,9%) niedriger als ein Jahr zuvor.

Nach vorläufigen Berechnungen lag die Zahl der Erwerbstätigen mit Wohnort in Deutschland im Februar 2007 bei 38,94 Millionen Personen. Die Erwerbstätigenquote als Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren betrug 69,0% und lag damit um 1,5 Prozentpunkte höher als im Vorjahresmonat Februar 2006.

Von Januar auf Februar 2007 ist die Zahl der Erwerbstätigen um 50.000 (+ 0,1%) gestiegen. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergibt sich eine Zunahme von 40.000 Personen gegenüber dem Vormonat. Die Beschäftigungsentwicklung wird seit Monaten durch eine positive konjunkturelle Entwicklung und einen milden Winter begünstigt.

Der Anteil der Unterbeschäftigten ist nach Ergebnissen der monatlichen Telefonerhebung "Arbeitsmarkt in Deutschland" des Statistischen Bundesamtes gegenüber dem Vorjahresmonat Februar 2006 um 0,6 Prozentpunkte gestiegen. 13,1% der Erwerbstätigen gaben im Februar 2007 an, bei entsprechender Anpassung der Bezüge gerne ihre Arbeitszeit erhöhen zu wollen und dafür auch kurzfristig zur Verfügung zu stehen.

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Die Zahl der Erwerbslosen lag nach den Ergebnissen der monatlichen Telefonerhebung im Februar 2007 mit rund 3,15 Millionen um 840.000 (- 20,9%) niedriger als im Vorjahresmonat Februar 2006. Entsprechend war auch die Erwerbslosenquote, gemessen als Anteil der Erwerbslosen an den Erwerbspersonen insgesamt, mit 7,5% erheblich niedriger als im Februar 2006 (9,4%).

Im Vergleich zum Vormonat zeigt sich ein leichter Rückgang der Zahl der Erwerbslosen: Im Februar 2007 waren rund 30.000 Personen weniger erwerbslos als im Januar. In den vergangenen Jahren war zwischen Januar und Februar üblicherweise ein leichter Anstieg der Erwerbslosigkeit zu verzeichnen gewesen.

Da es sich bei der Telefonerhebung um eine nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Stichprobe von monatlich rund 30.000 Personen handelt, ist bei der Interpretation der Ergebnisse der Stichprobenzufallsfehler zu berücksichtigen. Dieser beträgt für die im Februar 2007 gemessene Erwerbslosenzahl bis zu +/- 180.000. Das heißt, dass in diesem Monat bei einem Messwert von 3,15 Millionen Personen die tatsächliche Zahl der Erwerbslosen mit hoher Wahrscheinlichkeit im Bereich zwischen 2,97 und 3,33 Millionen Personen lag.

Weitere Auskünfte geben: Zum Thema "Erwerbstätigkeit": Stephan Lüken, Telefon: (0611) 75-2016

Zum Thema "Erwerbslosigkeit": Dr. Martina Rengers, Telefon: (0611) 75-4271

Stephan Lüken | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.destatis.de

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