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Kompetenz-Evaluation verbessert Rekrutierung von Hochschulabsolventen

05.02.2002


Das Zentrum für empirische pädagogische Forschungen (ZepF) der Universität Koblenz-Landau und das Unternehmen HR-Plant aus Frankfurt am Main haben im Rahmen ihrer strategischen Partnerschaft ein Projekt im Bereich Kompetenz-Evaluation speziell zur Suche von Hochschulabsolventen begonnen. Diese Partnerschaft wird derzeit auf der learntec 2002 (Karlsruhe) der Öffentlichkeit vorgestellt.

HR-Plant hat das Produkt Uni-Connect auf den Markt gebracht. Uni-Connect bietet eine für Universitäten, Fachhochschulen, Fakultäten und sogar Lehrstühlen finanziell attraktive Möglichkeit der Drittmitteleinwerbung an, Studierende über Praktika, Diplomthemen oder Absolventenstellen zu informieren und damit für Unternehmen "auffindbar" zu machen. HR-Plant dient als Mittler zwischen Lehre und Wirtschaft und vermarktet die elektronischen Stellenmärkte und einen exklusiv vereinbarten Teil des Schwarzen Brettes der Universitäten, Fachhochschulen, Fakultäten und der Lehrstühle. Steht an diesen Einrichtungen kein elektronischer Stellenmarkt zur Verfügung, so stellt HR-Plant diesen unentgeltlich bereit. Der Rückfluss an Drittmitteln wird über erfolgte Schaltungen von Studentenjobs, Praktika und Diplomarbeiten realisiert, an denen die Hochschule, Fakultät oder der Lehrstuhl vertraglich partizipiert.

Uni-Connect versetze jedes Unternehmen in die Lage, seine Hochschulnachwuchswerbung zu professionalisieren, erklärt Volker Dohne von HR-Plant. Hochschulmarketing direkt an den universitären Internet-Börsen mit der Ausschreibung vakanter Studentenjobs, Praktikumstellen, Diplomarbeiten oder auch Einsteigerstellen mit einer hohen Reichweite und Verbindlichkeit des Aushangs, biete Unternehmen große Vorteile, da mit Uni-Connect sämtliche Universitäten oder Lehrstühle erreicht werden. Studierende könnten Ihre berufliche Entwicklung gezielter vorantreiben.

Das ZepF wird in einer begleitenden empirischen Untersuchung auswerten, welche Kompetenzen von Seiten der Wirtschaft heute von Absolventen bzw. Studierenden gefordert werden. Diese Untersuchung gebe wichtige Hinweise auf die Ausrichtung von Lehrinhalten und werde interessierten Lehrstühlen nach Fertigstellung zur Verfügung gestellt, so Prof. Dr. Reinhold S. Jäger, Leiter des Landauer Zepf. Auch die in den jeweiligen Fachbereichen und Lehrstühlen vermittelten spezialisierten Fachkompetenzen würden erhoben. Unternehmen könnten ihr Hochschulmarketing durch solche Informationen künftig wesentlich effektiver ausrichten. In einem weiteren Schritt biete HR-Plant Unternehmen eine Software an, die Soll- und Ist-Kompetenzen von Kandidatinnen und Kandidaten mit einer am ZepF entwickelten Methode evaluiere, ein qualitativer Sprung im Bereich der elektronisch gestützten Mitarbeitersuche.

Bernd Hegen | idw
Weitere Informationen:
http://www.hr-plant.de/

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