Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Internationale Lizenzvergabe im Visier

10.10.2006
Wie wird vermieden, dass sich Lizenzpartner zu Wettbewerbern entwickeln?

Die kommerzielle Vergabe von Lizenzen gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung. Umsatzerlöse aus internationalen Lizenzgeschäften haben sich in den vergangenen 15 Jahren verfünffacht. Der große Vorteil der Lizenzvergabe ist die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen ohne das Risiko einer eigenen Organisation vor Ort. Jedoch kann die Suche nach dem geeigneten Lizenznehmer sehr schwierig sein - der Weg zum richtigen Partner ist weit und hindernisreich. Denn das internationale Lizenzgeschäft birgt zahlreiche nicht zu unterschätzende Risikofaktoren, die bei Nichtbeachtung verheerende Folgen nach sich ziehen.

In dem Praktikerseminar "LIZENZVERGABE INS AUSLAND" stellt sich Global Competence Forum dieser Herausforderung. Mit dem Referenten Daniel Patnaik steht dem Seminarveranstalter dabei ein versierter Experte für Lizenz- und Technologietransferverträge zur Seite. Daniel Patnaik ist als Syndikusanwalt für das Lizenzwesen der Audi AG verantwortlich. "Das Risiko der Gestaltung von Lizenz- bzw. Technologietransferverträgen mit den Lizenzpartnern im Ausland wird oft unterschätzt", resümiert er seine Erfahrungen. Der größte Risikofaktor ist in seinen Augen der Transfer von technischem Know-how. Denn die Lizenzvergabe bedeutet die Preisgabe von jeder Menge hochspezifischem Wissen - Baupläne, Konstruktionszeichnungen, Produktionsprozesse und vielem mehr. Es ermöglicht dem Lizenznehmer, die Produkte selbständig nachzubauen und birgt dabei die Gefahr, dass dieser das Wissen zu seinem Vorteil nutzt und sich langfristig zu einem Wettbewerber entwickelt.

"Erschwerend kommt hinzu, dass die rechtliche Situation in den einzelnen Ländern unterschiedlich geregelt ist", so Bernd Zeutschel, Inhaber von Global Competence Forum und Initiator des Seminars. Lücken in der Gesetzgebung und -durchsetzung machen es mitunter schwierig, die eigenen Produkte effektiv zu schützen. Zudem können nationale Rechtsordnungen auch über die Grenzen hinaus Rückwirkungen entfalten. Die Kollision von Steueransprüchen stellt für viele Mitarbeiter in Export-, Rechts- und Patentabteilungen einen hohen Unsicherheitsfaktor dar. Eine unzureichende Auseinandersetzung mit rechtlichen Rahmenbedingungen oder ungenau ausformulierte Verträge können leicht zur kostspieligen Falle werden. Doch selbst wenn potentielle Partner nur Ehrliches im Sinn haben, fällt die Auswahl schwer: Besitzt der Partner genügend Marktanteile? Verfügt er über Erfahrung und Produktionskapazitäten, um das Produkt gemäß den eigenen Wünschen herzustellen und auszuliefern? Bernd Zeutschel warnt diesbezüglich: "Lizenzgeschäfte bedeuten eine langfristige Bindung und wer im Auswahlprozess nicht sorgfältig vorgeht, manövriert sich langfristig in die Sackgasse."

... mehr zu:
»Lizenzvergabe

Damit die genannten Risiken vermieden werden, vermittelt "LIZENZVERGABE INS AUSLAND" effektive Lösungsansätze, um Lizenzgeschäfte zukünftig gesichert und erfolgreich abzuwickeln. Das Ziel des Seminars ist die Identifikation und Evaluierung der Chancen und Schwachstellen bei internationalen Lizenzvergaben. Praxisnahe Strategien werden vorgestellt und Empfehlungen abgegeben, wie der richtige Lizenzpartner gefunden werden kann. Darüber hinaus werden Wege für erfolgreiche Lizenzverhandlungen präsentiert und wertvolle Ratschläge für die Formulierung von Vertragsinhalten erteilt. Weitere Themen sind die Berücksichtigung von steuerlichen Aspekten bei der Lizenzvergabe und die Optimierung des eigenen Steuerkonzeptes. Kurzum: "LIZENZVERGABE INS AUSLAND" ist der beste Weg, um Lizenzen wirtschaftlich effektiv zu vergeben und dabei trotzdem sein wertvolles Know-how zu schützen.

Für Interessenten an "LIZENZVERGABE INS AUSLAND" ist nachfolgend der nächste Termin und Veranstaltungsort genannt: 14./15. November 2006 in Köln. Das Programm ist unter http://www.gcforum.de/broschure_LIZE.pdf im Internet aufrufbar. Aufgrund limitierter Teilnehmerzahlen empfiehlt der Veranstalter eine frühzeitige Buchung des Seminars.

Global Competence Forum organisiert Konferenzen und Trainings zu aktuellen Managementthemen sowie internationale Fach- und Länderseminare. Weitere Unternehmens- und Seminarinformationen sind erhältlich bei Global Competence Forum, Schlossbergstraße 10, D-72070 Tübingen, Tel. +49 7071 55970, Fax +49 7071 559730, http://www.gcforum.de , mailto:info@gcforum.de . In Österreich ist Global Competence Forum unter folgender Adresse zu erreichen: Mariahilferstraße 123/3, 1060 Wien, Tel. +43 1 59999259, Fax +43 1 59999260, http://www.gcforum.at , mailto:info@gcforum.at .

Frank Schwokowski | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.gcforum.de/broschure_LIZE.pdf
http://www.gcforum.de

Weitere Berichte zu: Lizenzvergabe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Boom der deutschen Wirtschaft derzeit wahrscheinlicher als eine Rezession
19.09.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht KMU haben die "Generation 50+" fest im Blick
29.08.2018 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Im Focus: Bio-Kunststoffe nach Maß

Zusammenarbeit zwischen Chemikern aus Konstanz und Pennsylvania (USA) – gefördert im Programm „Internationale Spitzenforschung“ der Baden-Württemberg-Stiftung

Chemie kann manchmal eine Frage der richtigen Größe sein. Ein Beispiel hierfür sind Bio-Kunststoffe und die pflanzlichen Fettsäuren, aus denen sie hergestellt...

Im Focus: Patented nanostructure for solar cells: Rough optics, smooth surface

Thin-film solar cells made of crystalline silicon are inexpensive and achieve efficiencies of a good 14 percent. However, they could do even better if their shiny surfaces reflected less light. A team led by Prof. Christiane Becker from the Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) has now patented a sophisticated new solution to this problem.

"It is not enough simply to bring more light into the cell," says Christiane Becker. Such surface structures can even ultimately reduce the efficiency by...

Im Focus: Mit Nano-Lenkraketen Keime töten

Wo Antibiotika versagen, könnten künftig Nano-Lenkraketen helfen, multiresistente Erreger (MRE) zu bekämpfen: Dieser Idee gehen derzeit Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen (UDE) und der Medizinischen Hochschule Hannover nach. Zusammen mit einem führenden US-Experten tüfteln sie an millionstel Millimeter kleinen Lenkraketen, die antimikrobielles Silber zielsicher transportieren, um MRE vor Ort zur Strecke zu bringen.

In deutschen Krankenhäusern führen die MRE jährlich zu tausenden, teils lebensgefährlichen Komplikationen. Denn wer sich zum Beispiel nach einer Implantation...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Internationale Experten der Orthopädietechnik tagen in Göttingen

19.09.2018 | Veranstaltungen

Von den Grundlagen bis zur Anwendung - Internationale Elektrochemie-Tagung in Ulm

18.09.2018 | Veranstaltungen

Unbemannte Flugsysteme für die Klimaforschung

18.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Internationale Experten der Orthopädietechnik tagen in Göttingen

19.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Der Truck der Zukunft

19.09.2018 | Verkehr Logistik

Fehlersuche in der Quantenwelt

19.09.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics