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Nach 45 Mill.-Mark-Neuverschuldung ein guter Vorsatz für 2002: Bund und Länder wollen künftig mehr Aufträge über das Internet

07.01.2002


Wie Behörden durch den elektronischen Einkauf sparen

Finanzminister Hans Eichel hat es keineswegs leicht, die neuen Euros zusammenzuhalten. Im Jahr 2001 wurden noch einmal 45,3 Milliarden alte deutsche Mark an neuen Krediten aufgenommen. Für 2002 ist nun Sparen angesagt. Der gute Vorsatz zum neuen Jahr: Um die Steuerzahler zu entlasten, wollen Bund und Länder weiter die Effizienz der Behörden steigern. So soll "Bund Online 2005", eine Initiative von Innenminister Schily, weiter vorangetrieben werden. 1,6 Milliarden DM wurden dabei bisher investiert, wie der "Behörden Spiegel" jüngst berichtet hat. Künftig will man die Verwaltungen besser elektronisch vernetzen und vor allem das Internet häufiger als bisher zur Beschaffung nutzen - so, wie es die Industrie schon seit einigen Jahren vormacht.

In der Tat ein Schritt in die richtige Richtung: 400 Milliarden Mark geben die Behörden jährlich für öffentliche Aufträge aus. Nach Berechnungen vom Bund der Steuerzahler werden immer noch jährlich 323 Milliarden Mark investiert, allein um diese Einkäufe auf herkömmliche Weise zu organisieren. Eine effizientere Organisation des dabei entstehenden Verwaltungsaufwands könnte zehn Milliarden Mark einsparen, so eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft KPMG. In den USA seien es bereits bis zu zwanzig Prozent, die durch die Internet-Nutzung an öffentlichen Beschaffungskosten eingespart werden.



Wie groß das Einsparpotenzial hierzulande ist, wird am Beispiel von Deutschlands erstem Behörden-Einkaufsportal im Internet deutlich, das der Softwareanbieter und Marktplatzbetreiber, die cosinex GmbH seit zwei Jahren betreibt. "Wir haben von 1,6 Millionen Klopapierrollen über komplexe Bauausschreibungen bis hin zu 200 Strandkörben nahezu alle denkbaren Einkäufe abgewickelt", sagt cosinex-Geschäftsführer Stephan A. Jansen.

In diesem Jahr haben die Behörden 10.700 Ausschreibungen auf der Plattform www.cosinex.com bekannt gemacht. Knapp 1.800 Unternehmen haben sich neu registrieren lassen, um künftig über das Internet an öffentliche Aufträge zu kommen. Interessant dabei: Es sind zu 52 Prozent Unternehmen, die bisher überhaupt nicht mit Staat Geschäfte gemacht haben. "Eine ganz spezifische Form von Mittelstandsförderung", wie Jansen die Beschaffungsdienstleistungen der cosinex GmbH beschreibt. "Würden Bund und Länder das Internet künftig noch intensiver zur Beschaffung nutzen, wären mittelfristig sechzig Prozent der deutschen Unternehmen bereit, sich auf diesem Weg um öffentliche Aufträge zu bemühen", weiß der cosinex-Geschäftsführer und Buchautor ("Electonic Government") von der Universität Witten/Herdecke.

Grundsätzlich sei bereits ein Umdenken im Beschaffungsmanagement der öffentlichen Institutionen erkennbar: "Zum Ende des Jahres haben wir eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Softwarelösungen für die Unterstützung der Verwaltungsprozesse wie auch für eigene Portallösungen mit Katalogsystemen registriert", beschreibt Jansen die Tendenz zu Eigenlösungen der Öffentlichen Hand. Folgt man dem europäischen Vorreiter England, der in diesem Jahr bereits neunzig Prozent der Standardgüter über das Internet beschafft hat, so kann wohl auch der deutsche Finanzminister in den nächsten Jahren ein wenig Entspannung zu erwarten, wenn die Verwaltungen mehr als bisher auf den Einkauf per Internet setzen. Ein guter Vorsatz für das neue Jahr.

Die cosinex GmbH ist eine Ausgründung von Mitarbeitern der Universität Witten/Herdecke und vom Fraunhofer Institut für Materialfluß und Logistik (IML) in Dortmund. Die cosinex GmbH ist ein vergaberechtskonformer Beschaffungsdienstleister (cosinex.services), ein Softwareentwickler (cosinex.solutions) und ein Beratungshaus (cosinex.consulting). Neben dem Marktplatz www.cosinex.com unterstützt das Unternehmen mit der Entwicklung eigener intelligenter eGovernment-Softwarelösungen die Reduzierung des Verwaltungsaufwands durch Prozessoptimierung in den Behörden. Im Vordergrund steht das komplexe öffentliche Vergaberecht sowie eine einfache und sichere Handhabung. Die cosinex GmbH verfügt über viele strategische Partnerschaften, so zum Beispiel mit der Cap Gemini Ernst & Young, einer der weltweit größten Gesellschaften für Management- und IT-Beratung, die u.a. Erfahrungen mit dem eGovernment in England einbringt oder als zertifizierter Lösungspartner des renommierten Softwarehauses Oracle.

ots Originaltext: cosinex GmbH Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Kontakt:
Utz Helmuth,
Stephan Jansen
Geschäftsführer
cosinex GmbH
Otto-Seeling-Straße 2
58455 Witten
Telefon: 02302-282 44 11
Telefax: 02302-282 44 55
Email: utz.helmuth@cosinex.com,
stephan.jansen@cosinex.com

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Weitere Informationen:
http://www.cosinex.com

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