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KfW unterstützt Internationalen Währungsfonds mit Darlehen über 1,43 Mrd EUR

13.12.2001


Die KfW unterstützt den Internationalen Währungsfonds (IWF) als Treuhänder der Armutsbe-kämpfungs- und Wachstumsfazilität (Poverty Reduction and Growth Facility - PRGF) mit einem Darlehen über 1,43 Mrd EUR. Die Mittel werden für die Umsetzung von Strukturanpassungsmaßnahmen im Rahmen der Armutsbekämpfungs- und Wachstumsfazilität verwendet. Sie ist das Kreditfenster, durch das der IWF seine ärmsten Mitglieder zu günstigen Bedingungen unterstützt, Voraussetzung hierfür ist die Bereitschaft der Länder zu strukturellen Reformen.

Die 1999 neu strukturierten Fazilität hat die Reduzierung von Armut im Rahmen einer wachstumsorientierten Entwicklungsstrategie zum Ziel. Zentrales Instrument der Fazilität sind die Armuts-bekämpfungsstrategiepapiere (Poverty Reduction Strategy Papers - PRSP), die in Zusammen-arbeit von nationalen Regierungen und Nichtregierungsorganisationen erarbeitet werden. Hierdurch wird die Eigenverantwortung der Empfängerländer hervorgehoben und ein in sich kohärenter und aus dem Land selbst kommender Ansatz zur Reduzierung der Armut mit den makro-ökonomischen Erfordernissen sichergestellt. Durch günstige Bedingungen - der Zinssatz liegt bei 0,5 Prozent pro Jahr, die ersten 5 1/2 Jahre sind tilgungsfrei, die Laufzeit liegt bei zehn Jahren - soll gleichermaßen die Armut abgebaut und Wachstum gefördert werden.

Mit dem jetzt unterzeichneten Darlehensvertrag über 1,43 Mrd EUR unterstützt die Bundesrepublik über die KfW bereits zum vierten Mal den IWF als Treuhänder der Armutsbekämpfungs- und Wachstumsfazilität: insgesamt hat die KfW einen Betrag von 3,92 Mrd EUR bereitgestellt.

Die Bundesrepublik über die KfW ist nach Japan und Frankreich der drittgrößte Darlehensgeber für den PRGR Treuhandfonds. Für den Fonds sind seit seiner Einführung im Jahr 1988 insgesamt Mittel in Höhe von 16,25 Mrd EUR bereitgestellt worden.

Sonja Contzen | ots

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