Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland im E-Government international nur Mittelmaß

06.11.2001


27-Länderstudie zum Government Online von Taylor Nelson Sofres



E-Government-Angebote deutscher Städte, Länder und Ministerien wurden in den zurückliegenden zwölf Monaten von 17 Prozent der Deutschen genutzt. Damit liegt die Bundesrepublik Deutschland bei der Nutzung virtueller öffentlicher Verwaltungen im internationalen Vergleich auf dem mittleren Platz 13. Zu diesem Ergebnis kommt die internationale Vergleichsstudie "Government Online 2001", die die Marktforschungsgrupppe Taylor Nelson Sofres in insgesamt 27 Ländern durchgeführt hat.

... mehr zu:
»E-Government


Im internationalen Vergleich von 27 Ländern weltweit holen sich durchschnittlich 26 Prozent der Bürger die Verwaltung mit ihrem PC in die eigenen vier Wände. Der Studie zufolge haben die Bundesbürger das Online-Angebot von Stadt-, Gemeinde- und Kreisverwaltungen sowie von Verwaltungen der Bundesländer und des Bundes zu 14 Prozent dazu genutzt, um Zugang zu behördlichen Informationen zu erhalten und um sich auf den behördlichen Websites zu informieren.

Die Studie zeigt nach Angaben der Verfasser, dass lediglich drei Prozent der Deutschen das Internet für den persönlichen Datenaustausch mit den Online-Behörden genutzt haben. Zu jeweils weiteren drei Prozent wurde das digitale behördliche Angebot genutzt, um Formulare auszudrucken und um Informationen für persönliche oder haushaltsorganisatorische Zwecke von Behörden einzusehen.

Grundsätzlich zeigt sich, dass Männer häufiger behördliche Stellen im Netz nutzen. Gut jeder dritte (31 Prozent) Besucher von Online-Behörden ist männlich und zwischen 25 und 34 Jahren alt, gut gebildet und verfügt über ein mittleres Haushaltsnettoeinkommen.

Am höchsten ist die Nutzung behördlicher Online-Angebote und Dienstleistungen in Skandinavien. In Norwegen gehen 53 Prozent der Bürger in ihre Online-Behörde, in Dänemark sind es 47 Prozent und in Finnland 46 Prozent. Ebenfalls überdurchschnittlichen Zuspruch haben die Online-Verwaltungen in Kanada mit 46 Prozent und in den USA mit 34 Prozent.

| golem.de

Weitere Berichte zu: E-Government

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Neue Werte des Frühwarninstruments - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionswahrscheinlichkeit spürbar rückläufig
15.11.2019 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Trotz neuem Höchstwert in der Grundtendenz eher seitwärtsgerichtet
31.10.2019 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Eine Fernsteuerung für alles Kleine

Atome, Moleküle oder sogar lebende Zellen lassen sich mit Lichtstrahlen manipulieren. An der TU Wien entwickelte man eine Methode, die solche „optischen Pinzetten“ revolutionieren soll.

Sie erinnern ein bisschen an den „Traktorstrahl“ aus Star Trek: Spezielle Lichtstrahlen werden heute dafür verwendet, Moleküle oder kleine biologische Partikel...

Im Focus: Atome hüpfen nicht gerne Seil

Nanooptische Fallen sind ein vielversprechender Baustein für Quantentechnologien. Forscher aus Österreich und Deutschland haben nun ein wichtiges Hindernis für deren praktischen Einsatz aus dem Weg geräumt. Sie konnten zeigen, dass eine besondere Form von mechanischen Vibrationen gefangene Teilchen in kürzester Zeit aufheizt und aus der Falle stößt.

Mit der Kontrolle einzelner Atome können Quanteneigenschaften erforscht und für technologische Anwendungen nutzbar gemacht werden. Seit rund zehn Jahren...

Im Focus: Der direkte Weg zur Phosphorverbindung: Regensburger Chemiker entwickeln Katalysemethode

Wissenschaftler finden effizientere und umweltfreundlichere Methode, um Produkte ohne Zwischenstufen aus weißem Phosphor herzustellen.

Pflanzenschutzmittel, Dünger, Extraktions- oder Schmiermittel – Phosphorverbindungen sind aus vielen Mitteln für den Alltag und die Industrie nicht...

Im Focus: Atoms don't like jumping rope

Nanooptical traps are a promising building block for quantum technologies. Austrian and German scientists have now removed an important obstacle to their practical use. They were able to show that a special form of mechanical vibration heats trapped particles in a very short time and knocks them out of the trap.

By controlling individual atoms, quantum properties can be investigated and made usable for technological applications. For about ten years, physicists have...

Im Focus: Neu entwickeltes Glas ist biegsam

Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften hat ein Glasmaterial entwickelt, das sich bei Raumtemperatur bruchfrei verformen lässt. Das berichtet das Team aktuell in "Science". Das extrem harte und zugleich leichte Material verspricht ein großes Anwendungspotential – von Smartphone-Displays bis hin zum Maschinenbau.

Gläser sind ein wesentlicher Bestandteil der modernen Welt. Dabei handelt es sich im Alltag meist um sauerstoffhaltige Gläser, wie sie etwa für Fenster und...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage 2020: „Mach es einfach!“

18.11.2019 | Veranstaltungen

Humanoide Roboter in Aktion erleben

18.11.2019 | Veranstaltungen

1. Internationale Konferenz zu Agrophotovoltaik im August 2020

15.11.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neuer Weg entdeckt, um Killerzellen «umzuprogrammieren»

19.11.2019 | Biowissenschaften Chemie

Supereffiziente Flügel heben ab

19.11.2019 | Materialwissenschaften

Energiesysteme neu denken - Lastmanagement mit Blockheizkraftwerk

19.11.2019 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics