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InnoKMU bringt Innovationen auf Kurs

21.11.2005


Das Innovationspotenzial kleiner und mittelständischer Unternehmen systematisch zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen zu steigern, ist das Ziel des Projekts InnoKMU, das aktuell von Fraunhofer IAO gestartet wird.

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»InnoKMU

Innovationen sind kein Alleinstellungsmerkmal großer internationaler Konzerne. Auch kleine und mittelständische Unternehmen zeichnen sich häufig durch ihre Innovationskraft aus. Aber nur durch die gezielte Planung und Optimierung des Innovationsprozesses lassen sich diese Potenziale auch in Erfolgsgeschichten verwandeln.

InnoKMU ist ein vom Fraunhofer IAO entwickeltes Verfahren, das es kleinen und mittelständischen Unternehmen künftig ermöglicht, genau diese Prozesse professionell und kostengünstig zu gestalten. Das standardisierte Verfahren erleichtert die Analyse und Bewertung der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens und zeigt Punkte auf, die noch verbessert werden können. Innovationsaktivitäten werden auf diese Weise messbar und in Form von Benchmarking vergleichbar.


Die Durchführung und Anwendung des Verfahrens wird so einfach wie möglich gestaltet. Sowohl der Innovations-Check, als auch die Handlungsempfehlungen und weitere wichtige Informationen und Kontakte werden den Unternehmen im Rahmen eines Web-Portals zugänglich gemacht. InnoKMU lässt sich ohne fremde Hilfe durchführen. Das Verfahren beruht auf einem Selbstbewertungssystem anhand von Fragebögen und Checklisten.

Die Ergebnisse tragen nicht nur dazu bei, interne Prozesse zu optimieren, sondern lassen sich auch in der Kommunikation mit Kunden, Banken und anderen Partnern sinnvoll einsetzen. Gleichzeitig entsteht eine Plattform, die den Erfahrungs- und Wissenstransfer mit anderen Unternehmen unterstützt und fördert.

InnoKMU ist ein Verbundsprojekt der Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO und für System- und Innovationsforschung ISI. Auch die Unternehmensverbände des Maschinenbaus (VDMA) und der Elektrotechnik / Elektronik (ZVEI) wirken an dem Projekt mit. Auf diese Weise wird zum einen der hohen Relevanz der Projektergebnisse Rechnung getragen und zum anderen eine möglichst weite Verbreitung der Ergebnisse ermöglicht. Finanziert wird das Forschungsprojekt mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Ihre Ansprechpartnerin für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Kristina Wagner
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 7 11/9 70-22 15, Fax: +49 (0) 7 11/9 70-22 99
E-Mail: ina.wagner@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de

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