Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sturmschadenprävention wird volkswirtschaftlich zur Notwendigkeit

09.11.2005


Für Versicherer wird Vorbeugung zur ständigen Aufgabe



Da Naturkatastrophen im Allgemeinen, aber allen voran Sturmschäden, auch in unseren Breitengraden zunehmen und einen erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden anrichten, wird die Prävention zu einem der wichtigsten Zukunftsfaktoren. Vor allem Versicherer, die einen Großteil der Kosten tragen, sind daran interessiert bereits im Vorfeld Schäden durch beispielsweise bauliche Maßnahmen einzudämmen.



Erfahrungen aus der Begutachtung einer Vielzahl von Sturmschäden durch Sachverständige zeigen, dass mehr als 60 % der eingereichten Kostenvoranschläge oder Rechnungen überhöht oder falsch sind, oder ein Sturmschaden gar nicht vorliegt.

Bei einem Schadenaufwand von mehr als 3 Mrd. Euro (2003) in Deutschland, alleine in der verbundenen Gebäudeversicherung, verbergen sich für Versicherer in diesem Bereich enorme Einsparungspotentiale.

Mit der ersten bundesweiten Sturmschadenprüfstelle wird den deutschen Versicherer nun professionelle und neutrale Unterstützung angeboten.

Die faircheck Schadensservice GmbH ist mit ihrem neuen Konzept am österreichischen Markt bereits erfolgreich und wird ihren Service nun in Kooperation mit dem Sachverständigenbüro Rex für den gesamten deutschen Markt anbieten. Die für faircheck Schadenservice bundesweit tätigen Sachverständigen werden praxisorientiert laufend geschult und können ihre Tätigkeit erst nach einer intensiven Schulung mit anschließender Prüfung und Zertifikat aufnehmen.

"Ziel ist es, möglichst zeitnah die näheren Schadenumstände vor Ort festzustellen oder anhand vorgelegter Kostenvoranschläge oder Rechnungen die Angemessenheit und Plausibilität von Forderungen neutral, fair und objektiv zu beurteilen.", lassen die beiden Geschäftsführer von faircheck Hubertus Marx und Dr. Peter Winkler verlauten. Das Interesse bei einigen großen deutschen Sachversicherern ist groß, erste Pilotversuche in Deutschland wurden bereits vereinbart.

Ein Novum am Versicherungsmarkt und damit bei faircheck ist das Konzept Sturmschadenprävention. Hier werden Gebäude hinsichtlich Ihrer Anfälligkeit für mögliche Sturmschäden präventiv begutachtet. Der Versicherungsnehmer und die Versicherung erfahren bereits im Vorfeld, welche Instandhaltungsmängel vorhanden sind, wie hoch der Reparaturaufwand ist oder wo Altschäden vorhanden sind. Damit kann der ansonsten vorprogrammierte Ärger bei einem Schadenfall für alle Beteiligten vermieden werden. Es bleibt abzuwarten mit welchen innovativen Ideen die Versicherer die Reduktion der Schadenpotentiale in zusätzliche Kundenbindungs- oder Serviceangebote umwandeln. Sicher ist nur, dass bei entsprechender Reduktion der Schadenpotentiale durch gezielte, selektive Sturmschadenprävention je Gebäude der Schadenaufwand im Durchschnitt um mehr als € 1.000 gesenkt werden kann, inklusive aller erforderlicher Kosten wie z.B. Begutachtung vor Ort.

Weitere Infos:

Im Web http://www.faircheck-sturm.de
Via Email office@faircheck-sturm.de

Hubertus Marx | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.faircheck-sturm.de

Weitere Berichte zu: Sturmschadenprävention

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index bleibt aufwärts gerichtet - Juni 2018
20.06.2018 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht IAB-Arbeitsmarktbarometer sinkt zum zweiten Mal in Folge
28.05.2018 | Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Future electronic components to be printed like newspapers

A new manufacturing technique uses a process similar to newspaper printing to form smoother and more flexible metals for making ultrafast electronic devices.

The low-cost process, developed by Purdue University researchers, combines tools already used in industry for manufacturing metals on a large scale, but uses...

Im Focus: Rostocker Forscher entwickeln autonom fahrende Kräne

Industriepartner kommen aus sechs Ländern

Autonom fahrende, intelligente Kräne und Hebezeuge – dieser Ingenieurs-Traum könnte in den nächsten drei Jahren zur Wirklichkeit werden. Forscher aus dem...

Im Focus: Superscharfe Bilder von der neuen Adaptiven Optik des VLT

Das Very Large Telescope (VLT) der ESO hat das erste Licht mit einem neuen Modus Adaptiver Optik erreicht, die als Lasertomografie bezeichnet wird – und hat in diesem Rahmen bemerkenswert scharfe Testbilder vom Planeten Neptun, von Sternhaufen und anderen Objekten aufgenommen. Das bahnbrechende MUSE-Instrument kann ab sofort im sogenannten Narrow-Field-Modus mit dem adaptiven Optikmodul GALACSI diese neue Technik nutzen, um Turbulenzen in verschiedenen Höhen in der Erdatmosphäre zu korrigieren. Damit ist jetzt möglich, Bilder vom Erdboden im sichtbaren Licht aufzunehmen, die schärfer sind als die des NASA/ESA Hubble-Weltraumteleskops. Die Kombination aus exquisiter Bildschärfe und den spektroskopischen Fähigkeiten von MUSE wird es den Astronomen ermöglichen, die Eigenschaften astronomischer Objekte viel detaillierter als bisher zu untersuchen.

Das MUSE-Instrument (kurz für Multi Unit Spectroscopic Explorer) am Very Large Telescope (VLT) der ESO arbeitet mit einer adaptiven Optikeinheit namens GALACSI. Dabei kommt auch die Laser Guide Stars Facility, kurz ...

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Stadtklima verbessern, Energiemix optimieren, sauberes Trinkwasser bereitstellen

19.07.2018 | Veranstaltungen

Innovation – the name of the game

18.07.2018 | Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Neue Anwendungen für Mikrolaser in der Quanten-Nanophotonik

20.07.2018 | Physik Astronomie

Need for speed: Warum Malaria-Parasiten schneller sind als die menschlichen Abwehrzellen

20.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Die Gene sind nicht schuld

20.07.2018 | Medizin Gesundheit

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics