Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Hälfte der IT-Freiberufler ist über den eigenen Marktwert unsicher

14.09.2001


COMPUTERWOCHE-Umfrage: Über 70 Prozent der IT-Selbstständigen betrachten Freelancing als ihr persönliches Arbeitsmodell und nicht als Übergangslösung. Elf Prozent der Befragten fühlen sich bei Verhandlungen häufig über den Tisch gezogen. Den Schritt in die Selbstständigkeit planen elf Prozent der Freelancer direkt nach der Ausbildung. Jahreseinkommen von 150.000 bis 250.000 Mark.

IT-Freiberufler sind mit ihrer Selbstständigkeit hoch zufrieden: Über 70 Prozent betrachten "Freelancing als ihr persönliches Arbeitsmodell und nicht etwa als Not- oder Übergangslösung". Für zehn Prozent ist die Selbstständigkeit "eine gleichberechtigte Alternative zur Festanstellung". Das ist das Ergebnis einer aktuellen Online-Umfrage, die die Fachzeitschrift COMPUTERWOCHE gemeinsam mit der Freiberufler-Jobbörse Freelance.com unter rund 200 Selbstständigen durchführte. Unsicher sind die Einzelkämpfer allerdings über ihren Marktwert: Zwar gibt die Hälfte der Freiberufler an, den eigenen Wert zu kennen, die anderen 50 Prozent aber zeigen sich bei Verhandlungen weniger selbstsicher. Elf Prozent fühlen sich sogar "häufig über den Tisch gezogen".

Dabei dürfte die Qualifikation der Freiberufler für ausreichend Selbstbewusstsein sorgen: Insgesamt 55 Prozent der Freelancer verfügen über einen Hochschulabschluss, der Rest kann zumindest Abitur oder eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen. Dass das Gros der Freelancer (70 Prozent) aus einer Festanstellung in die Freiberuflichkeit gewechselt hat, lässt den Schluss zu, dass praktische Erfahrung aus dem Angestelltenverhältnis beim Schritt in die Selbstständigkeit hilfreich ist. Immerhin elf Prozent der Befragten streben sofort nach Abschluss der Ausbildung in die Selbstständigkeit - ein Trend, der von Untersuchungen des Bundes Deutscher Unternehmensberater (BDU) und der Gesellschaft für Informatik (GI) bestätigt wird.

Auch die finanzielle Situation stimmt die Mehrzahl der Befragten zufrieden: Gut 60 Prozent der IT-Fachleute verdienen über 150.000 Mark und 20 Prozent über 250.000 Mark pro Jahr. Nur sieben Prozent müssen sich nach eigenen Angaben mit einem Jahresverdienst von weniger als 50.000 Mark zufrieden geben. So kalkuliert ein Junior-Programmierer etwa mit einem Stundensatz von 90 bis 130 Mark, während ein Projekt-Manager 200 bis 260 Mark in der Stunde erreichen kann.

Als Hauptkunden betreuen Freelancer, so berichtet die COMPUTERWOCHE-Studie weiter, nach wie vor eher die großen Unternehmen. Über die Hälfte der Befragten (52 Prozent) arbeiten vorwiegend für sehr große Kunden (über 500 Angestellte), weitere 29 Prozent für Kunden mit über 50 Angestellten und nur 17 Prozent für Firmen mit weniger als 50 Mitarbeitern.

Hans Königes | ots

Weitere Berichte zu: Freelancer IT-Freiberufler

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Welthandel scheint sich zu beleben
03.12.2018 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

nachricht MagicMoney: Offline bezahlen – mit deinem Smartphone
13.11.2018 | Duale Hochschule Baden Württemberg Karlsruhe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tödliche Kombination: Medikamenten-Cocktail dreht Krebszellen den Saft ab

Zusammen mit einem Blutdrucksenker hemmt ein häufig verwendetes Diabetes-Medikament gezielt das Krebswachstum – dies haben Forschende am Biozentrum der Universität Basel vor zwei Jahren entdeckt. In einer Folgestudie, die kürzlich in «Cell Reports» veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler nun, dass dieser Medikamenten-Cocktail die Energieversorgung von Krebszellen kappt und sie dadurch abtötet.

Das oft verschriebene Diabetes-Medikament Metformin senkt nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern hat auch eine krebshemmende Wirkung. Jedoch ist die gängige...

Im Focus: Lethal combination: Drug cocktail turns off the juice to cancer cells

A widely used diabetes medication combined with an antihypertensive drug specifically inhibits tumor growth – this was discovered by researchers from the University of Basel’s Biozentrum two years ago. In a follow-up study, recently published in “Cell Reports”, the scientists report that this drug cocktail induces cancer cell death by switching off their energy supply.

The widely used anti-diabetes drug metformin not only reduces blood sugar but also has an anti-cancer effect. However, the metformin dose commonly used in the...

Im Focus: New Foldable Drone Flies through Narrow Holes in Rescue Missions

A research team from the University of Zurich has developed a new drone that can retract its propeller arms in flight and make itself small to fit through narrow gaps and holes. This is particularly useful when searching for victims of natural disasters.

Inspecting a damaged building after an earthquake or during a fire is exactly the kind of job that human rescuers would like drones to do for them. A flying...

Im Focus: Neuartige Lasertechnik für chemische Sensoren in Mikrochip-Größe

Von „Frequenzkämmen“ spricht man bei speziellem Laserlicht, das sich optimal für chemische Sensoren eignet. Eine revolutionäre Technik der TU Wien erzeugt dieses Licht nun viel einfacher und robuster als bisher.

Ein gewöhnlicher Laser hat genau eine Farbe. Alle Photonen, die er abstrahlt, haben genau dieselbe Wellenlänge. Es gibt allerdings auch Laser, deren Licht...

Im Focus: Topological material switched off and on for the first time

Key advance for future topological transistors

Over the last decade, there has been much excitement about the discovery, recognised by the Nobel Prize in Physics only two years ago, that there are two types...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Event News

ICTM Conference 2019: Digitization emerges as an engineering trend for turbomachinery construction

12.12.2018 | Event News

New Plastics Economy Investor Forum - Meeting Point for Innovations

10.12.2018 | Event News

EGU 2019 meeting: Media registration now open

06.12.2018 | Event News

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Röhrchen statt Platten: 2,5 Millionen Euro für Entwicklung neuartiger Elektrolysezelle

13.12.2018 | Förderungen Preise

Biofilme generieren ihre Nährstoffversorgung selbst

12.12.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Tanz mit dem Feind

12.12.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics