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Wissenshandel

29.08.2005


Der Wissensaustausch zwischen verschiedenen Experten ist eine leistungsstarke Triebkraft der Informationsgesellschaft. Der Wissenshandel ist eine Methode, die Wissensmanagement mit E-Commerce-Funktionen verbindet.

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Heutzutage sind Wissensmanagement und E-Commerce für zahlreiche Organisationen bewährte Geschäftstools. Wissensmanagement wird zur Verbesserung der internen Prozesse innerhalb der Unternehmen genutzt, E-Commerce hingegen zum Handel über das Internet. Die Überschneidung dieser beiden Bereiche war das Ziel des INKASS-Projekts.

Das INKASS-Projekt (Intelligent Knowledge Assets Sharing and Trading) richtete sich auf die Bereitstellung eines stabilen Systems zum Wissenshandel auf zwischenorganisatorischer Ebene. Unternehmen verfügen über ihre eigenen Wissensressourcen, die für ihren Kundensupport entscheidend sind. Die INKASS-Idee stammt von einem internetbasierten Marktplatz für Wissensbasen, der sich auf europäische KMU und deren Wissensbedarf im Bereich professionelle Services für Geschäftsführung und Wirtschaftsingenieurwesen richtet. Im Einzelnen kann das INKASS-System Unternehmen zur Problemdiagnose anleiten und sachkundige, aktuelle, relevante und kompetente Antworten auf deren Fragen liefern. Zusätzlich dazu bietet es eine Optionsplanung, über die ein Unternehmen mit keinerlei zweckdienlichen Ressourcen allein die erforderlichen Beratungsdienste erwerben kann, anstatt eine komplette, langfristige und kostenintensive Beratungsverpflichtung eingehen zu müssen. Dies ist oftmals bei HRM-Diensten (Human Resource Management - Personalverwaltung) erforderlich, die häufig aufgrund mangelnder Erfahrungen oder fehlender spezieller HR-Abteilungen ausgelagert werden. Diese Auswahl birgt jedoch das Risiko, den Dienst einer Firma ohne fundierte HRM-Kenntnisse zu übertragen. Die INKASS-Wissensbasen können sich sowohl für KMU, die als Anbieter in die HR-Dienste treten, als auch für diejenigen als nützlich erweisen, die einfach nur ihren Personalbestand wirksam einsetzen möchten.


Eine Beratungsbeziehung kann, insbesondere bei großen Kundenorganisationen, auf einer beständigeren Basis aufgebaut werden. Die Modularität der INKASS-Methode und der dazugehörigen kundenorientierten Inhalte bietet eine ansprechende kosten- und zeiteffektive Alternative zu regelmäßigen Beratungsprojekten. Die Zukunft des INKASS-Systems sieht, wie durch das bereits bei Untersuchungen gesammelten Feedback angedeutet, viel versprechend aus.

Dr. Dimitris Apostolou | ctm
Weitere Informationen:
http://www.planet.gr

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