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Auf dem Weg zur E-Company

06.08.2001


Siemens ICN führt erstmals elektronische Ausschreibung durch

Der Siemens-Bereich Information and Communication Networks (ICN) hat im Juni dieses Jahres die erste elektronische Ausschreibung durchgeführt. Dabei handelte es sich um einen Auftrag für Speicherbausteine in zweistelliger Millionenhöhe. Die sich anschließende Auktion war zugleich ein wichtiger Meilenstein für ICN bei der Transformation in eine "E-Company". Die technische Basis bildete das Auktions-Modul von Commerce One.

Auf die Ausschreibung von Siemens über einen Auftrag für 16 Megabyte DRAM-Speicherbausteine bewarben sich insgesamt fünf Lieferanten aus Asien und den USA. Die Bieter wurden schriftlich zur Auktion eingeladen sowie per Telefon informiert. Bei ihrer Auswahl spielten vor allem die strategische Bedeutung der Lieferanten und zugesicherte Lieferfähigkeit bis Ende 2004 eine Rolle. Die elektronische Auktion selbst konnte in lediglich 45 Minuten abgewickelt werden.

"Natürlich geht es uns auch um günstige Einkaufspreise. Dabei wollen wir aber nicht auf bewährte Kriterien wie zuverlässige Lieferbeziehungen, ausgezeichnete Produktqualität oder Unterstützung in Zeiten von Angebotsverknappung verzichten," erläutert Michael Kammer, Bereichseinkaufsleiter Siemens ICN. "Mittelfristig werden wir unser gesamtes Einkaufsvolumen elektronisch abwickeln. Damit erreichen wir eine Fokussierung auf unsere wichtigsten Lieferanten ebenso wie weitere Prozessoptimierungen. Auch die generelle Beschaffung erfolgt künftig über die elektronischen Siemens-Marktplatz, Stichwort click2procure."

Hintergrundinformation: Erst vor Kurzem hat Siemens auf dem Weg zur E-Company die Verfügbarkeit der konzernübergreifenden elektronischen Einkaufsplattform click2procure angekündigt. Lieferanten können damit elektronisch Angebote, auch in Online-Auktionen, abgeben, Bestellungen empfangen, Rechnungen versenden sowie gezielt Informationen über den Bedarf möglicher Kunden im Konzern einholen. Nach der Registrierung sind die Lieferanten in das weltweite Siemens-Einkaufsnetzwerk integriert und können ihre Geschäftsbeziehungen aktiv ausbauen und optimieren. Über den elektronischen Marktplatz lassen sich die Transaktionen schneller durchführen und Prozesskosten erheblich senken, was sowohl für die Lieferanten als auch für Siemens vorteilhaft ist. Strategische Partner für den elektronischen Marktplatz sind Commerce One und SAP.

Siemens Information and Communication Networks (ICN) ist ein führender Anbieter von Sprach-/Datennetzen für Firmenkunden, Netzbetreiber und Service Provider. Das umfangreiche Portfolio umfasst insbesondere IP-basierte Konvergenzlösungen, eine durchgängige Produktpalette für den Breitbandzugang, optische Transportnetze sowie das Integrations-, Service- und Applikations-Geschäft. Damit bietet der Siemens-Bereich Komplettlösungen aus einer Hand für die Infrastruktur des Next Generation Internet, eine Grundvoraussetzung für das Mobile Business. Im Geschäftsjahr 2000 (30. September) erzielte ICN einen Umsatz von 11,4 Mrd. EUR, der Gewinn vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) betrug 692 Mio. EUR. ICN beschäftigt weltweit 53 000 Mitarbeiter.

Commerce One (NASDAQ: CMRC), mit Firmensitz in Pleasanton, Kalifornien, ist das führende Internet-Marktplatz Unternehmen. Mit seiner Software, Dienstleistungen und dem Global Trading Web, einem Verbund von Wirtschaftsgemeinschaften, ermöglicht Commerce One den globalen Handel über das Internet. Commerce One wurde 1997 gegründet und beschäftigt derzeit weltweit etwa 3500 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist in 56 Ländern vertreten. Zentraleuropa wird von den Niederlassungen in München, Hamburg, Zürich und Amsterdam betreut. Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter: http://www.commerceone.com Ansprechpartner: Robert Gatz robert.gatz@commerceone.com Tel.: +49-8942079523

Robert Gatz | Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.commerceone.com
http://www.ic.siemens.com/networks/index_d.htm

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