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Börsenbericht: Erholungsanzeichen bei Aktien

21.05.2004


Trotz einiger Stabilisierungsansätze blieben die internationalen Aktienmärkte auch in dieser Woche sehr nervös.

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Beherrschende Themen sind weiterhin geopolitische Sorgen und der zeitweise auf ein neues Rekordhoch gestiegene Ölpreis, der die Gefahr einer Inflationsspirale mit entsprechend scharfen Gegenreaktionen der Zentralbanken konkreter werden lässt. Gleichzeitig kamen zumindest in Deutschland wieder Zweifel an der konjunkturellen Dynamik auf, als bekannt wurde, dass die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung befragten Finanzanalysten auch im Mai ihre Erwartungen zurückhaltender einschätzten. Andererseits dürften nach den Kursrückgängen im Mai, die den schlechten Ruf dieses Börsenmonats bestätigten, viele Negativnachrichten in den Kursen "eingepreist" sein. Dadurch scheint das Risikopotenzial nach unten begrenzt. Unterstützung erhalten die Märkte auch von den geplanten Börsengängen. Zwar lag die erste Notiz der Neuemission WincorNixdorf mit 41 Euro am unteren Ende der Bookbuildingspanne. Doch dürfte mit dieser Aktie der Weg frei sein für bis zu zehn weitere Emissionen noch in diesem Jahr.

Alles in allem erwarten die Experten der Commerzbank vor allem wegen des schlechten charttechnischen Bildes eine Fortsetzung der Konsolidierung. Doch sollten die Unterstützungslinien im Bereich von 3.700 bis 3.800 Punkten im DAX halten. Privatanleger können deshalb Schwächephasen zu Käufen nutzen. Aktuell bietet sich hierfür etwa die Aktie von BMW an.


Die bevorstehende Anhebung der Leitzinsen in den USA, die die Volkswirte der Commerzbank wegen der deutlich verbesserten Lage am amerikanischen Arbeitsmarkt nunmehr bereits für Juni erwarten, belastet die internationalen Rentenmärkte. Zwar wird es sich bei diesem ersten Schritt nur um eine kleine Erhöhung um 25 Basispunkte handeln. Die nächsten Zinsverteuerungen sind jedoch schon programmiert und könnten sich binnen Jahresfrist auf mehr als 200 Punkte summieren. Parallel hierzu wird sich der Renditenanstieg am Rentenmarkt verstärken. Am Ende dieses Jahres ist mit einer Rendite zehnjähriger Bundesanleihen von etwa 4,5% zu rechnen. Private Anleger sollten deshalb weiterhin Papiere mit kurzen Laufzeiten oder variabel verzinsliche Anlagen bevorzugen.

Diese Ausarbeitung richtet sich ausschließlich an Personen mit Wohnsitz in Deutschland. Sie dient ausschließlich Informationszwecken und stellt weder eine individuelle Anlageempfehlung noch ein Angebot zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder sonstigen Finanzinstrumenten dar. Diese Ausarbeitung ersetzt nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Die in der Ausarbeitung enthaltenen Informationen wurden sorgfältig zusammengestellt. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann jedoch nicht übernommen werden. Einschätzungen und Bewertungen reflektieren die Meinung des Verfassers im Zeitpunkt der Erstellung der Ausarbeitung.

Hinweise auf mögliche Interessenkonflikte: Der Commerzbank-Konzern, bzw. mit diesem verbundene Unternehmen, halten an der Gesellschaft oder den Gesellschaften deren Wertpapiere Gegenstand der Ausarbeitung sind, mindestens ein Prozent des Grundkapitals oder können eine entsprechende Beteiligung halten. Auch Organe, Führungskräfte sowie Mitarbeiter halten möglicherweise Anteile oder Positionen an Wertpapieren oder Finanzprodukten, die Gegenstand von Ansichten, Einschätzungen oder Bewertungen sind. Die Commerzbank hat zudem möglicherweise einem Konsortium angehört, das die Emission von Wertpapieren der Gesellschaft, die Gegenstand der Ausarbeitung sind, übernommen hat. Die Commerzbank kann ferner auch Bankleistungen oder Beratungsleistungen für den Emittenten von solchen Wertpapieren erbringen und betreut möglicherweise analysierte Wertpapiere auf Grund eines mit dem jeweiligen Emittenten geschlossenen Vertrages an der Börse oder am Markt. Organe der Commerzbank bzw. Mitarbeiter können zudem Aufsichtsratsfunktionen bei Emittenten wahrnehmen, deren Wertpapiere Gegenstand der Ausarbeitung sind.

| Commerzbank Aktiengesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.commerzbank.com

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