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Commerzbank-Börsenbericht: Aktienmärkte ohne klare Linie

20.02.2004

Die internationalen Aktienmärkte zeigten sich in dieser Woche eher richtungslos. Offenbar setzt sich die Konsolidierung fort. Das heißt allerdings nicht, dass das Börsengeschehen langweilig wäre, denn in einzelnen Teilbereichen ist durchaus Dynamik zu verzeichnen. Auf mittlere Sicht stellt sich der Datenkranz für die Aktienanlage ohnehin weiter günstig dar: Die Konjunkturbelebung macht weitere Fortschritte, die Zinsen bleiben bis auf weiteres niedrig und die forcierten Umstrukturierungen der Unternehmen sorgen immer wieder für positive Überraschungen. Besonders spannend wird die im März in Hannover beginnende Messe Cebit für Telekommunikations- und Technologietitel. Im Blickpunkt wird die UMTS-Technologie stehen, die nach Aussagen einiger Unternehmen nun praxistauglich ist. Für die gesamte Telekommunikationsbranche wäre dies ein enormer Erfolg mit großen Perspektiven. Die Commerzbank bleibt deshalb auch bei ihrer "Altempfehlung" Deutsche Telekom.

Der auf hohem Niveau stabile Euro und einige enttäuschende Konjunkturdaten gaben den Rentenmärkten in den letzten Tagen die nötige Unterstützung, um die jüngsten Kurssteigerungen zu verteidigen. Der Bund-Future notiert inzwischen wieder über 115 Punkten und damit auf dem Stand vom September. Die Konjunkturdaten haben offenbar erheblich an Markteinfluss zugunsten der Devisenkursentwicklung verloren. Die Gründe hierfür liegen wohl in der Erwartung einer anhaltend niedrigen Teuerungsrate und in der schlechten Beschäftigungssituation, die die Notenbanken vorerst von Zinserhöhungen abhalten dürften. Da in dieser Situation die Risiken an den Rentenmärkten relativ hoch sind, raten die Experten der Commerzbank zu variabel verzinslichen Anleihen. Bei Euro-Anleihen könnten Gewinnmitnahmen angebracht zu sein.

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| Commerzbank AG
Weitere Informationen:
http://www.commerzbank.com

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