Polystyrol-Kunden kaufen am PC

Jochen Seufert


Die Kunden der BASF-Geschäftseinheit Polystyrol bedienen sich in steigendem Umfang der neuen Vermarktungsform E-commerce.

Seit der Einführung des Polystyrol-Extranets im August 2000 konnte ein Umsatz von 20 Millionen Euro erzielt werden. "Dieses Geschäft übertrifft unsere Erwartungen", so Dr. Wilfried Hänsel, Leiter der Geschäftseinheit Polystyrol/Styrol Europa und ergänzt: "Die Vorteile haben viele unserer Kunden überzeugt".

Das Extranet ist ein gesicherter Bereich im Internet. Den Kunden, die bei der BASF Polystyrol kaufen, bietet er einfachen und schnellen Zugriff auf immer aktuelle Produktinformationen und technische Daten. Registrierte Kunden können Aufträge erteilen und – dies ist ein besonderer Vorteil – den Status des Auftrages online und damit zu jeder Tages- und Nachtzeit verfolgen. Das Extranet gibt Hilfe bei der Produktauswahl und vereinfacht direkte Kontaktaufnahme mit den Fachleuten der BASF. Kommentare und Beanstandungen können elektronisch eingegeben werden, was ihren Bearbeitungsprozess beschleunigt.

Hänsel hat mit seiner Mannschaft die zügige Entwicklung aller notwendigen Instrumente gezielt vorangetrieben. "Entscheidend ist der Kundennutzen", ist er überzeugt. Der hohe Nutzungsgrad des Extranets und die positive Rückmeldung der Kunden in den ersten Monaten geben ihm Recht. Bis zum Jahresende sollen 20 Prozent des Umsat-zes an Polystyrol auf diesem Wege abgewickelt werden.

Erreichbar ist das Extranet von Polystyrol über das "Plastics Portal", das den Zugang zu allen kunststoffspezifischen E-commerce-Aktivitäten der BASF ermöglicht. Dieses Portal öffnet sich auch den registrierten Kunden der Technischen Kunststoffe für ihren Online-Einkauf.

Mit der Weiterentwicklung der E-commerce-Aktivitäten bis hin zur unternehmensübergreifenden Lösung für alle Geschäftsbereiche beschäftigt sich in der BASF ein eigens dafür gegründetes Kompetenz-Zentrum. Mehr als 100 Mitarbeiter erarbeiten weltweit kunden- und produktspezifische Funktionalitäten. Das Extranet wird dabei ergänzt durch System-to-System-Anwendungen: Mithilfe von Direktverbindungen werden die Netzwerke der Kunden mit denen der BASF verknüpft. Für jede Kunden-Lieferanten-Beziehung kann das optimale elektronische Instrument ausgewählt werden, so dass Effizienzgewinne auf beiden Seiten entstehen.

www.basf.de/plasticsportal

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Dr. Sabine Philipp

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