Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zehnte Euro-Benchmark der KfW mit Rekordnachfrage aus Europa

05.02.2004


Die KfW hat heute für die zehnte 5 Mrd EUR Globalanleihe aus ihrem Euro-Benchmark-Programm die Konditionen festgelegt.

... mehr zu:
»Anleihe

Die Anleihe mit Fälligkeit am 17. April 2009 zahlt einen Kupon von 3,50 % p.a. und hat einen Reoffer-Preis von 99,864. Damit rentiert sie mit einem Spread von 21 Basispunkten über der am 10. Oktober 2008 fälligen Bundesanleihe. Federführer bei der Transaktion sind Barclays, Deutsche Bank und Merrill Lynch. Als Co-Leads beteiligen sich ABN Amro, BNP Paribas, Citigroup, CSFB, Daiwa, Dresdner Kleinwort Wasserstein, Lehman Brothers, Morgan Stanley, Nomura und Royal Bank of Scotland. Weitere Mitglieder des Konsortiums sind Banca Akros, Goldman Sachs, HSBC, HypoVereinsbank, ING, JP Morgan, Mizuho, Nordea, TMI und UBS. Die Anleihe wir von Moody’s und Standard & Poor’s mit Aaa / AAA bewertet.

Drei Viertel der Anleihe wurden nach Europa verkauft, 15 % nach Asien und rund 6 % in die USA. "Der Euro ist für die KfW die Kernwährung und in Europa haben wir eine sehr breite Investorenbasis. Durch die starke europäische Nachfrage bei unserer zehnten Euro-Benchmark wurde die eher verhaltene Nachfrage aus Asien mehr als überkompensiert. Insgesamt haben wir ein Orderbuch von EUR 6,6 Mrd und über 200 einzelne Order," erläuterte der Treasurer der KfW, Gerhard Lewark.


Die Aufteilung des Orderbuches nach Investorengruppen ergibt folgendes Bild:

Zentralbanken: 22 %
Banken: 38 %
Fonds: 33 %
Versicherungen: 2 %
Andere: 5 %

"Wir sind zunächst mit einer Preisspanne von 20-22 Basispunkte über der Bund-Anleihe in den Markt gegangen. Der Preis der Anleihe wurde dann bei einem Renditeabstand von 21 Basispunkten festgesetzt. Dadurch haben wir ein überzeichnetes Orderbuch bekommen und sichergestellt, dass die Anleihe im Sekundärmarkt stabil handelt," so Gerhard Lewark.

Die KfW hatte im Dezember 2003 für das neue Jahr einen Refinanzierungsbedarf in Höhe von 50 bis 55 Mrd EUR angekündigt. Unter dem US-Dollar-Programm und dem Euro-Benchmark-Programm werden insgesamt in 2004 mindestens 20 Mrd EUR begeben.

Ausstattungsmerkmale
KfW 3,50 %, EUR 5 Mrd, Fälligkeit 17. April 2009

Emittentin: KfW
Garantin: Bundesrepublik Deutschland
Rating: Aaa (Moody’s) / AAA (Standard & Poor’s)
Betrag: EUR 5,000,000,000
Laufzeit: 17. April 2009
Kupon: 3,50 % p.a.
Kupon-Zahltage: 17. April (jährlich)
Reoffer-Preis: 99,864
Rendite: 3,531 %
Format: Globalanleihe
Börsennotierung: Frankfurt

Lead Manager (3):
Barclays
Deutsche Bank
Merrill Lynch

Co-Lead Manager (10):
ABN Amro
BNP Paribas
Citigroup
CSFB
Daiwa
Dresdner Kleinwort Wasserstein
Lehman Brothers
Morgan Stanley
Nomura
Royal Bank of Scotland

Selected Dealers (10):
Banca Akros
Goldman Sachs
HSBC
HypoVereinsbank
ING
JP Morgan
Mizuho
Nordea
TMI
UBS

Für Rückfragen:

Nathalie Drücke
Tel.: 069 7431-2098
E-Mail: nathalie.druecke@kfw.de

| ots

Weitere Berichte zu: Anleihe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht IMK-Konjunkturindikator: Boom der deutschen Wirtschaft derzeit wahrscheinlicher als eine Rezession
19.09.2018 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht KMU haben die "Generation 50+" fest im Blick
29.08.2018 | Institut für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics