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Kommission kündigt Maßnahmen zur Unterstützung von KMU an

06.01.2004


Die Europäische Kommission hat ihr Netzwerk um 28 neue Euro-Info-Zentren (EIC) erweitert. Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, dass mehr kleine und mittlere Unternehmen (KMU) Zugang zu Informationen und Ratschlägen zum Binnenmarkt und anderen relevanten EU-Politiken erhalten.



Die Türkei, wo sich nahezu ein Drittel der neuen Euro-Info-Zentren befindet, ist der Hauptnutznießer der Erweiterung. Diesem Schritt ging der Beitritt des Landes zum Mehrjahresprogramm für Unternehmen (2001 bis 2005) voraus, nachdem 1999 beschlossen wurde, der Türkei den Status eines Bewerbers um die EU-Mitgliedschaft zu gewähren.

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Die übrigen neuen EIC werden in 13 anderen Mitglieds-, Bewerber- und Beitrittsländern verteilt. Mit diesen jüngsten Neueröffnungen umfasst das EIC-Netzwerk nun 321 Büros in 42 Ländern.

Erkki Liikanen, EU-Kommissar für Unternehmen und die Informationsgesellschaft, sagte dazu: "Dies sind gute Nachrichten für kleine und mittlere Unternehmen. Im Rahmen der Lissabonner Strategie [...] sind Maßnahmen der EU zur Förderung eines in stärkerem Maße unternehmensorientierten Europa von wesentlicher Bedeutung. Die Ausdehnung des Netzwerks der Euro-Info-Zentren bringt uns dem Ziel, für möglichst viele Unternehmen konkrete Unterstützungsdienste zu leisten, einen Schritt näher."

Am 19. Dezember gab die Kommission ebenfalls bekannt, dass sie ihre Vorschriften bezüglich der Gewährung staatlicher Beihilfen für Forschung und Entwicklung (F&E) für KMU vereinfachen wird.

Im Rahmen neuer Pläne, die im Januar 2005 in Kraft treten werden, werden die Mitgliedstaaten in der Lage sein, kleinen Unternehmen F&E-Beihilfen (unter einem bestimmten Schwellenwert) zu gewähren, ohne dass die Kommission zuvor darüber informiert werden muss, sodass der Prozess beschleunigt und die Bürokratie reduziert wird.

Darüber hinaus wird die neue Definition für kleine oder mittlere Unternehmen, die 2003 angenommen wurde, in die Vorschriften der Kommission zu Schulungsbeihilfen und Beihilfen für KMU aufgenommen.

| cn
Weitere Informationen:
http://europa.eu.int/comm/enterprise/networks/index.htm

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