Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Früherkennung von zukünftigen Qualifikationen

18.09.2000


... mehr zu:
»Infratest »Sozialforschung
Im Rahmen des Projekts "ADeBar" untersucht Fraunhofer IAO in Zusammenarbeit mit Infratest Burke Sozialforschung die Qualifikationsentwicklung mit dem Ziel der Früherkennung von
qualifikationsrelevanten Veränderungen in Betrieben.

Wirtschaft, Politik und Wissenschaft betonen die Bedeutung der Humanressourcen auf betrieblicher und gesellschaftlicher Ebene. Berufliche Qualifikationen lassen sich jedoch nicht auf Knopfdruck bereitstellen, wie wir aus den jüngsten Entwicklungen in der Computerbranche gelernt haben.

Fraunhofer IAO und Infratest Burke Sozialforschung beschäftigen sich in einem gemeinsamen Projekt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Projektverbund "FreQueNz" gefördert wird, mit der Erforschung von Qualifikationsveränderungen in der Arbeitspraxis. Der Forschungsansatz besteht aus einer Kombination von Erhebungen: Erste Einblicke werden durch qualitative Analysen von Tätigkeiten, Arbeitssystemen und Geschäftsprozessen im Betrieb gewonnen. In einem weiteren Schritt werden die Ergebnisse durch Unternehmensbefragungen quantitativ überprüft.

Neue Anforderungen in der Arbeitspraxis entstehen beispielsweise durch die Anreicherung der bisherigen Aufgaben mit fachfremden Komponenten und durch eine weniger strikte Aufgabentrennung in vor- und nachgelagerten Bereiche innerhalb der Bearbeitungskette. Dabei müssen Komplementärkompetenzen entwickelt werden, die aus einer Integration von Tiefen- und Breitenwissen bestehen. Denn zukünftig wird die Fähigkeit, Fachkenntnisse anwenden zu können nicht nur zum unabdingbaren Qualifikationserfordernis, sondern werden durch die ganzheitliche Bearbeitung komplexer Leistungsangebote sogar ganz neue Berufe entstehen.

Im Rahmen des Projekts "ADeBar - Arbeitsnahe Dauerbeobachtung der Qualifikationsentwicklung mit dem Ziel der Früherkennung von qualifikationsrelevanten Veränderungen in der Arbeit und in den Betrieben" werden Fallstudien in den Berufsfeldern Logistik, Facility Management, neue Büroberufe und neue Medien erhoben. Aus den Studien werden Entwicklungstrends und Lernaufgaben zur Qualifikationsentwicklung abgeleitet. Eine Dauerbeobachtung der Qualifikationsentwicklung soll es sowohl den Unternehmen als auch den arbeits- und bildungspolitischen Akteuren ermöglichen, frühzeitig Entwicklungen zu erkennen. Auf dieser Grundlage kann steuernd eingegriffen und unterstützt werden.

Ihre Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Kathrin Schnalzer, Susanne Schmidt
Nobelstraße 12, D-70569 Stuttgart
Telefon +49 (0) 7 11/9 70-21 91, -21 23; Telefax +49 (0) 7 11/9 70-22 99
E-Mail: Kathrin.Schnalzer@iao.fhg.de, Susanne.Schmitdt@iao.fhg.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Henning Hinderer |

Weitere Berichte zu: Infratest Sozialforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Neue Werte des Frühwarninstruments - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionswahrscheinlichkeit spürbar rückläufig
15.11.2019 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Trotz neuem Höchstwert in der Grundtendenz eher seitwärtsgerichtet
31.10.2019 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Im Focus: Geminiden - Die Wünsch-dir-was-Sternschnuppen vor Weihnachten

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und des Hauses der Astronomie in Heidelberg - Die Geminiden, die Mitte Dezember zu sehen sind, sind der "zuverlässigste" der großen Sternschnuppen-Ströme mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Leider stört in diesem Jahr der Mond zur besten Beobachtungszeit.

Sie wurden nach dem Sternbild Zwillinge benannt: Die „Geminiden“ sorgen Mitte Dezember immer für ein schönes Sternschnuppenschauspiel. In diesem Jahr sind die...

Im Focus: Electronic map reveals 'rules of the road' in superconductor

Band structure map exposes iron selenide's enigmatic electronic signature

Using a clever technique that causes unruly crystals of iron selenide to snap into alignment, Rice University physicists have drawn a detailed map that reveals...

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Was Vogelgrippe in menschlichen Zellen behindert

10.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Schäden im Leichtbau erkennen durch Ultraschallsensoren

10.12.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics