Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Master-Zusatzstudiengang »Bibliotheks- und Informationswissenschaft«

08.11.2000


Als erste Fachhochschule Deutschlands bietet die Fachhochschule Köln zum Sommersemester 2002 den Master-Zusatzstudiengang »Bibliotheks- und Informationswissenschaft/Library and Information Science« an. Ein Angebot, das zunächst ausschließlich Absolventinnen und Absolventen von Universitäten offen steht. Einen entsprechenden Antrag des Fachbereichs Bibliotheks- und Informationswesen der FH Köln hat das Ministerium für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW in der vergangenen Woche genehmigt. Bei erfolgreichem Studienabschluss wird der »Master of Library and Information Science« vergeben. Zulassungsvoraussetzung für den dreisemestrigen Zusatzstudiengang ist neben einem abgeschlossenen Studium an einer wissenschaftlichen Hochschule ein halbjähriges Praktikum bzw. eine einschlägige Berufstätigkeit im Bereich Bibliothek, Information, Dokumentation oder Informationswirtschaft. Mittelfristig ist der Aufbau eines vergleichbaren Angebotes für FH-Absolventinnen und -absolventen geplant.

BERUFSMARKTORIENTIERUNG

Durch die Verbindung fachwissenschaftlicher Qualifikationen des Erststudiums mit bibliotheks-informatorischen Fachkenntnissen qualifiziert der neue Zusatzstudiengang für ein breites Spektrum typischer Leitungsfunktionen in Bibliotheken und weiteren Einrichtungen der Informationswirtschaft im In- und Ausland. Dies gilt sowohl für eine fachwissenschaftlich basierte Informationstätigkeit als auch für Tätigkeiten im Bereich des innerbetrieblichen Wissensmanagements, des Dokumentenmanagements, der Produktdokumentation und der Archivierung von Geschäftsprozessen. Der Zusatzstudiengang ist an den aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes orientiert: Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Informationswirtschaft und der Bibliothekspraxis waren von Beginn an den Planungen zur konzeptionellen und inhaltlichen Ausgestaltung beteiligt. Die Berufsmarktorientierung spiegelt sich auch in den vier Studienschwerpunkten »Betriebliches Management in Leitungspositionen«, »Wissensmanagement«, »Fachspezifische Informationsdienstleistungen« sowie »Informations- und Kommunikationstechnik« wieder.

PERMANENTE EVALUATION

Zu den Besonderheiten des Zusatzstudiengangs zählen die Kombination von bibliothekarischer und informationswirtschaftlicher Qualifizierung, sowie von informationsmethodischen und Managementqualifikationen. Der Zusatzstudiengang zeichnet sich darüber hinaus durch eine permanente Evaluation als Voraussetzung für eine kontinuierliche Weiterentwicklung aus.

VORHANDENE FACHKENNTNISSE IN NEUE AUFGABENGEBIETE ÜBERTRAGEN

Nach einer Erprobungsphase wird geprüft, ob ein vergleichbares Angebot für Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen entwickelt werden sollte. Damit würde auch diesem Interessentenkreis die Möglichkeit eröffnet, die im Primärstudium erworbenen Qualifikationen und Fachkenntnisse in neue Aufgabengebiete zu übertragen.

STUDIENPLATZVERGABE NACH NOTENDURCHSCHNITT DES ERSTSTUDIUMS

Insgesamt stehen im Zusatzstudiengang »Bibliotheks- und Informationswissenschaft/Library and Information Science« 30 Studienplätze pro Jahr zur Verfügung. Die Plätze werden nach dem Notendurchschnitt des Erststudienabschlusses vergeben.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Petra Schmidt-Bentum | idw

Weitere Berichte zu: Informationswirtschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Familienunternehmer setzen eher auf Evolution als auf Disruption
16.10.2019 | WHU - Otto Beisheim School of Management

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Leichter Anstieg auf neuen Höchstwert
25.09.2019 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste Ameise der Welt - Wüstenflitzer haben kurze Beine, aber eine perfekte Koordination

Silberameisen gelten als schnellste Ameisen der Welt - obwohl ihre Beine verhältnismäßig kurz sind. Daher haben Forschende der Universität Ulm den besonderen Laufstil dieses "Wüstenflitzers" auf einer Ameisen-Rennstrecke ergründet. Veröffentlicht wurde diese Entdeckung jüngst im „Journal of Experimental Biology“.

Sie geht auf Nahrungssuche, wenn andere Siesta halten: Die saharische Silberameise macht vor allem in der Mittagshitze der Sahara und in den Wüsten der...

Im Focus: Fraunhofer FHR zeigt kontaktlose, zerstörungsfreie Qualitätskontrolle von Kunststoffprodukten auf der K 2019

Auf der K 2019, der Weltleitmesse für die Kunststoff- und Kautschukindustrie vom 16.-23. Oktober in Düsseldorf, demonstriert das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik FHR das breite Anwendungsspektrum des von ihm entwickelten Millimeterwellen-Scanners SAMMI® im Kunststoffbereich. Im Rahmen des Messeauftritts führen die Wissenschaftler die vielseitigen Möglichkeiten der Millimeterwellentechnologie zur kontaktlosen, zerstörungsfreien Prüfung von Kunststoffprodukten vor.

Millimeterwellen sind in der Lage, nicht leitende, sogenannte dielektrische Materialien zu durchdringen. Damit eigen sie sich in besonderem Maße zum Einsatz in...

Im Focus: Solving the mystery of quantum light in thin layers

A very special kind of light is emitted by tungsten diselenide layers. The reason for this has been unclear. Now an explanation has been found at TU Wien (Vienna)

It is an exotic phenomenon that nobody was able to explain for years: when energy is supplied to a thin layer of the material tungsten diselenide, it begins to...

Im Focus: Rätsel gelöst: Das Quantenleuchten dünner Schichten

Eine ganz spezielle Art von Licht wird von Wolfram-Diselenid-Schichten ausgesandt. Warum das so ist, war bisher unklar. An der TU Wien wurde nun eine Erklärung gefunden.

Es ist ein merkwürdiges Phänomen, das jahrelang niemand erklären konnte: Wenn man einer dünnen Schicht des Materials Wolfram-Diselenid Energie zuführt, dann...

Im Focus: Wie sich Reibung bei topologischen Isolatoren kontrollieren lässt

Topologische Isolatoren sind neuartige Materialien, die elektrischen Strom an der Oberfläche leiten, sich im Innern aber wie Isolatoren verhalten. Wie sie auf Reibung reagieren, haben Physiker der Universität Basel und der Technischen Universität Istanbul nun erstmals untersucht. Ihr Experiment zeigt, dass die durch Reibung erzeugt Wärme deutlich geringer ausfällt als in herkömmlichen Materialien. Dafür verantwortlich ist ein neuartiger Quantenmechanismus, berichten die Forscher in der Fachzeitschrift «Nature Materials».

Dank ihren einzigartigen elektrischen Eigenschaften versprechen topologische Isolatoren zahlreiche Neuerungen in der Elektronik- und Computerindustrie, aber...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

VR-/AR-Technologien aus der Nische holen

18.10.2019 | Veranstaltungen

Ein Marktplatz zur digitalen Transformation

18.10.2019 | Veranstaltungen

Wenn der Mensch auf Künstliche Intelligenz trifft

17.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Insekten teilen den gleichen Signalweg zur dreidimensionalen Entwicklung ihres Körpers

18.10.2019 | Biowissenschaften Chemie

Volle Wertschöpfungskette in der Mikrosystemtechnik – vom Chip bis zum Prototyp

18.10.2019 | Physik Astronomie

Innovative Datenanalyse von Fraunhofer Austria

18.10.2019 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics