Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovative Services für Taiwan

17.03.2008
Taiwans Volkswirtschaft boomt und zwar vor allem Dank des seit Jahren florierenden Außenhandels. Nachholbedarf hat der asiatische Inselstaat dagegen bei der Entwicklung innovativer Dienstleistungen. In einem gemeinsamen Projekt hat Fraunhofer IAO sein Wissen weitergegeben.

Die taiwanesische Wirtschaft gehört derzeit zu den am schnellsten wachsenden. Im vergangenen Jahr konnte sie nach Angaben des Auswärtigen Amtes eine Wachstumsrate von 4,68 Prozent realisieren. Ein wesentlicher Anteil dieser Entwicklungen ist auf den für Taiwan unverzichtbaren Außenhandel zurückzuführen, der seit Jahren vor allem von der IT-Industrie angetrieben wird. Nun setzt Taiwan auch verstärkt auf die Ergänzung durch innovative Dienstleistungen und greift dabei auf Kompetenzen aus Deutschland zurück, seinem nach wie vor wichtigsten Handelspartner in Europa.

Um vor Ort Know-how in dem wichtigen Bereich Service Engineering aufzubauen, hat das taiwanesische "Institute for Information Industry" - eine Forschungs- und Beratungseinrichtung mit über 1500 Mitarbeitern - das Fraunhofer IAO mit ins Boot geholt. In einem ersten Schritt haben die Experten des IAO Vorgehensweisen und Methoden an die Mitarbeiter des "Institute for Information Industry" vermittelt. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes mit einem lokalen Unternehmen konnten die taiwanesischen Wissenschaftler das neu Gelernte bei der Entwicklung von Services für die Automobilindustrie direkt umsetzen.

In einem zweiten Schritt wurden auch Interessenten aus Forschung, Politik und Wirtschaft in den Wissensvermittlungsprozess integriert. Sie waren eingeladen, sich im Rahmen eines vom Fraunhofer IAO geleiteten Workshops mit den Grundlagen der professionellen Dienstleistungsentwicklung vertraut zu machen. Der Workshop stieß auf großes Interesse und war mit 50 Teilnehmern aus der taiwanesischen Industrie schnell ausgebucht.

... mehr zu:
»Außenhandel

Höhepunkt des Projekts war das "Service Innovation & Engineering Forum" der "International Consortium for Electronic Business (ICEB) Conference" in Taipei im Dezember 2007. Innerhalb dieser stark asiatisch geprägten Konferenz wurde ein komplettes Forum der systematischen Entwicklung von Dienstleistungen gewidmet. Das Forum wurde mit einem Keynote-Vortrag des IAO-Institutsdirektors Walter Ganz eröffnet und am Ende durch eine Podiumsdiskussion abgerundet, an der neben Walter Ganz als weitere international angesehene Spezialisten auch James Fitzsimmons, Fred Davis und Alex Kechin Lee beteiligt waren.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Christian van Husen
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart
Telefon +49 711 970-5141, Fax +49 711 970-2192
christian.vanhusen@iao.fraunhofer.de

Juliane Segedi | idw
Weitere Informationen:
http://www.dienstleistung.iao.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Außenhandel

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Neue Werte des Frühwarninstruments - IMK-Konjunkturindikator: Rezessionswahrscheinlichkeit spürbar rückläufig
15.11.2019 | Hans-Böckler-Stiftung

nachricht RWI/ISL-Containerumschlag-Index: Trotz neuem Höchstwert in der Grundtendenz eher seitwärtsgerichtet
31.10.2019 | RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Graphen-Nanostrukturen magnetisch werden

Graphen, eine zweidimensionale Struktur aus Kohlenstoff, ist ein Material mit hervorragenden mechanischen, elektronischen und optischen Eigenschaften. Doch für magnetische Anwendungen schien es bislang nicht nutzbar. Forschern der Empa ist es gemeinsam mit internationalen Partnern nun gelungen, ein in den 1970er Jahren vorhergesagtes Molekül zu synthetisieren, welches beweist, dass Graphen-Nanostrukturen in ganz bestimmten Formen magnetische Eigenschaften aufweisen, die künftige spintronische Anwendungen erlauben könnten. Die Ergebnisse sind eben im renommierten Fachmagazin Nature Nanotechnology erschienen.

Graphen-Nanostrukturen (auch Nanographene genannt) können, je nach Form und Ausrichtung der Ränder, ganz unterschiedliche Eigenschaften besitzen - zum Beispiel...

Im Focus: How to induce magnetism in graphene

Graphene, a two-dimensional structure made of carbon, is a material with excellent mechanical, electronic and optical properties. However, it did not seem suitable for magnetic applications. Together with international partners, Empa researchers have now succeeded in synthesizing a unique nanographene predicted in the 1970s, which conclusively demonstrates that carbon in very specific forms has magnetic properties that could permit future spintronic applications. The results have just been published in the renowned journal Nature Nanotechnology.

Depending on the shape and orientation of their edges, graphene nanostructures (also known as nanographenes) can have very different properties – for example,...

Im Focus: Geminiden - Die Wünsch-dir-was-Sternschnuppen vor Weihnachten

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde (VdS) und des Hauses der Astronomie in Heidelberg - Die Geminiden, die Mitte Dezember zu sehen sind, sind der "zuverlässigste" der großen Sternschnuppen-Ströme mit bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde. Leider stört in diesem Jahr der Mond zur besten Beobachtungszeit.

Sie wurden nach dem Sternbild Zwillinge benannt: Die „Geminiden“ sorgen Mitte Dezember immer für ein schönes Sternschnuppenschauspiel. In diesem Jahr sind die...

Im Focus: Electronic map reveals 'rules of the road' in superconductor

Band structure map exposes iron selenide's enigmatic electronic signature

Using a clever technique that causes unruly crystals of iron selenide to snap into alignment, Rice University physicists have drawn a detailed map that reveals...

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Analyse internationaler Finanzmärkte

10.12.2019 | Veranstaltungsnachrichten

Was Vogelgrippe in menschlichen Zellen behindert

10.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Schäden im Leichtbau erkennen durch Ultraschallsensoren

10.12.2019 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics