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Produktpiraterie erfordert eine ganzheitliche Entwicklung und Steuerung von Produktschutzmaßnahmen

18.01.2008
Derzeit führen das IPEK (Institut für Produktentwicklung) in Karlsruhe und das International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart in Zusammenarbeit mit vier mittelständischen Unternehmen ein vom BMBF gefördertes Projekt zur Erfassung und Bewertung von Produktpiraterierisiken durch.
In dem Projekt wird untersucht, wie sowohl die Risiken als auch ihre Schutzmaßnahmen bewertet werden können und sich schließlich ein optimales, wirtschaftliches Schutzmaßnahmenportfolio finden lässt.

Interessierte sind herzlich eingeladen, am Diskussionsforum der Xing-Gruppe "Prävention von Produktpiraterie" teilzunehmen (http://www.xing.com/net/produktpiraterie).

Produktpiraterie gewinnt für produzierende Unternehmen, aber auch für Dienstleister zunehmend an Bedeutung. Denn von einfachsten Ersatzteilen bis zu ganzen Maschinen, von Markennamen bis hin zu ganzen Unternehmenskonzepten wird kopiert. Und die Kopien werden immer besser und dreister. Das führt nicht nur zum Wegbrechen von Absatzmöglichkeiten, sondern zu einschneidenden finanziellen sowie Imageschäden.

Im Rahmen des BMBF-Forschungsprojektes KoPira wird auf Basis von vier Fallstudien (IMSTec GmbH, Kjellberg Finsterwalde Elektroden und Maschinen GmbH, KÖPA PACKMAT Maschinenbau GmbH und MB-technology GmbH) ein Referenzmodell entwickelt, welches betroffene Unternehmen beim wirtschaftlichen Einsatz von Schutzmaßnahmen unterstützen soll. In Abhängigkeit der Rahmenbedingungen bei den einzelnen Partnern soll mit dem Modell eine allgemein anwendbare Methode erarbeitet werden, die eine Entscheidung für das optimale Schutzmaßnahmenportfolio ermöglicht. Damit kann materiellen und immateriellen Verlusten gezielt vorgebeugt werden. Zusätzlich werden Synergieeffekte in das Kalkül einbezogen, die in bisherigen Betrachtungen nicht berücksichtigt wurden.

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»IPRI »Produktpiraterie

Neu ist ebenfalls, dass gleich an zwei Stellen Unsicherheitsfaktoren Berücksichtigung finden sollen. Nämlich zum einen die Unsicherheit darüber, ob das identifizierte Risiko auch tatsächlich zu einem Schaden führt und zum anderen die Unsicherheit, wie wirksam letztendlich die eingesetzte Gegenmaßnahme sein wird.

Das IPEK (Institut für Produktentwicklung) in Karlsruhe und das International Performance Research Institute (IPRI) in Stuttgart führen das vom BMBF geförderte Projekt durch.

Interessierte sind herzlich eingeladen, am Diskussionsforum der Xing-Gruppe "Prävention von Produktpiraterie" teilzunehmen (http://www.xing.com/net/produktpiraterie).

Dr. Mischa Seiter | idw
Weitere Informationen:
http://www.ipri-institute.com/
http://www.ipek.uni-karlsruhe.de
http://www.xing.com/net/produktpiraterie

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