Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Förderprogramm für Gründer und junge Unternehmen: "KfW-StartGeld" startet mit attraktiven Konditionen

17.12.2007
Für Gründer und junge Unternehmen startet zum Jahresbeginn ein neues Förderprogramm mit attraktiven Konditionen.
Mit dem "KfW-StartGeld" fördert die KfW Mittelstandsbank ab 1. Januar
2008 Existenzgründer, Freiberufler und kleine Unternehmen, die noch nicht länger als drei Jahre am Markt tätig sind und deren Fremdfinanzierungsbedarf nicht mehr als 50.000 EUR beträgt.

"Gründungen schaffen Arbeitsplätze und Innovationen", sagt Ingrid Matthäus-Maier, Sprecherin des Vorstands der KfW Bankengruppe. "Mit dem neuen "KfW-StartGeld" verbessern wir die Finanzierungsbedingungen für Unternehmensgründer ganz erheblich", so Matthäus-Maier.

Im neuen "KfW-StartGeld" werden die beiden bisherigen Gründerprogramme "Mikro-Darlehen" und "StartGeld" zusammengefasst. Bereits Anfang 2007 hatte die KfW eine 30%ige Zinssenkung in diesen Spezialprogrammen für Gründer vorgenommen, was zu einem deutlichen Anstieg der Anträge und Zusagezahlen beigetragen hat.

Das neue Programm startet jetzt mit noch attraktiveren Zinskonditionen. Der Zinssatz beträgt ab 1. Januar 2008 5,80 % nom. bei einer Laufzeit von fünf Jahren und einem tilgungsfreien Anlaufjahr bzw. 5,90 % nom. bei zehn Jahren Laufzeit und bis zu zwei tilgungsfreien Anlaufjahren. Mit dieser weiteren Zinssenkung will die KfW Mittelstandsbank Gründer auf dem Weg in die Selbstständigkeit noch effektiver unterstützen.

... mehr zu:
»Kondition

Die wesentlichen Produktmerkmale des "KfW-StartGelds" im Überblick:

Kredithöchstbetrag 50.000 EUR bei einer Laufzeit von fünf bzw. zehn Jahren und ein bis zwei tilgungsfreien Anlaufjahren Antragsstellung für Gründer und junge Unternehmen/Freiberufler bis zu einem Unternehmensalter von drei Jahren; ebenso für Nebenerwerbsgründungen, die mittelfristig auf den Vollerwerb ausgerichtet sind Jederzeit kostenfreie außerplanmäßige Tilgung möglich Möglichkeit bei mehreren Gründern für das gleiche Vorhaben den Höchstbetrag je Gründer in Anspruch zu nehmen.

Auch für das neue "KfW-StartGeld" gilt das bewährte Hausbankprinzip, d.h. die Darlehen werden nicht direkt bei der KfW beantragt, sondern bei der Hausbank, die den Kredit durchleitet. Die Banken und Sparkassen sehen sich allerdings in der Gründungsfinanzierung besonderen Risiken gegenübergestellt. Deshalb bietet die KfW Mittelstandsbank den durchleitenden Instituten weiterhin eine 80%ige Haftungsfreistellung an. Hierfür strebt die KfW eine Absicherung über eine Garantie aus Mitteln aus dem Rahmenprogramm für Wettbewerb und Innovation der EU-Kommission an.

Gleichzeitig werden ab 1. Januar die Verfahren zwischen KfW und Hausbank für das neue Programm weiter vereinfacht.

Die KfW Mittelstandsbank förderte im vergangenen Jahr den Mittelstand mit rund 22 Mrd. EUR. Allein an Gründer wurden rd. 15.000 Kredite mit einem Volumen von knapp 2,2 Mrd. EUR vergeben.

Service:

Anträge für das neuen "KfW-StartGeld" bei Banken oder Sparkassen gestellt werden. Weitere Informationen gibt beim KfW-Infocenter unter der Telefonnummer: 0 18 01 / 24 11 24 oder unter www.kfw-mittelstandsbank.de.

Alexander Mohanty | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw-mittelstandsbank.de

Weitere Berichte zu: Kondition

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Wirtschaft Finanzen:

nachricht Straturity Human Capital Self-Assessment - Neues Instrument zum Überprüfen der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen
11.05.2020 | time4you GmbH

nachricht Jobbörsen vergleichen: Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer immer wichtiger
11.03.2020 | PROFILO Rating-Agentur GmbH Lars Müller

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Wirtschaft Finanzen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: I-call – Wenn Mikroimplantate miteinander kommunizieren / Innovationstreiber Digitalisierung - »Smart Health«

Die Mikroelektronik als Schlüsseltechnologie ermöglicht zahlreiche Innovationen im Bereich der intelligenten Medizintechnik. Das vom Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT koordinierte BMBF-Verbundprojekt »I-call« realisiert erstmals ein Elektroniksystem zur ultraschallbasierten, sicheren und störresistenten Datenübertragung zwischen Implantaten im menschlichen Körper.

Wenn mikroelektronische Systeme für medizintechnische Anwendungen eingesetzt werden, müssen sie hohe Anforderungen hinsichtlich Biokompatibilität,...

Im Focus: I-call - When microimplants communicate with each other / Innovation driver digitization - "Smart Health“

Microelectronics as a key technology enables numerous innovations in the field of intelligent medical technology. The Fraunhofer Institute for Biomedical Engineering IBMT coordinates the BMBF cooperative project "I-call" realizing the first electronic system for ultrasound-based, safe and interference-resistant data transmission between implants in the human body.

When microelectronic systems are used for medical applications, they have to meet high requirements in terms of biocompatibility, reliability, energy...

Im Focus: Wenn aus theoretischer Chemie Praxis wird

Thomas Heine, Professor für Theoretische Chemie an der TU Dresden, hat 2019 zusammen mit seinem Team topologische 2D-Polymere vorhergesagt. Nur ein Jahr später konnten diese Materialien von einem italienischen Forscherteam synthetisiert und deren topologische Eigenschaften experimentell nachgewiesen werden. Für die renommierte Fachzeitschrift Nature Materials war das Anlass, Thomas Heine zu einem News and Views Artikel einzuladen, der in dieser Woche veröffentlicht wurde. Unter dem Titel "Making 2D Topological Polymers a reality" beschreibt Prof. Heine, wie aus seiner Theorie Praxis wurde.

Ultradünne Materialien sind als Bausteine für nanoelektronische Bauelemente der nächsten Generation äußerst interessant, da es viel einfacher ist, Schaltungen...

Im Focus: When predictions of theoretical chemists become reality

Thomas Heine, Professor of Theoretical Chemistry at TU Dresden, together with his team, first predicted a topological 2D polymer in 2019. Only one year later, an international team led by Italian researchers was able to synthesize these materials and experimentally prove their topological properties. For the renowned journal Nature Materials, this was the occasion to invite Thomas Heine to a News and Views article, which was published this week. Under the title "Making 2D Topological Polymers a reality" Prof. Heine describes how his theory became a reality.

Ultrathin materials are extremely interesting as building blocks for next generation nano electronic devices, as it is much easier to make circuits and other...

Im Focus: Mikroroboter rollt tief ins Innere des Körpers

Mit einem Leukozyten als Vorbild haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme in Stuttgart einen Mikroroboter entwickelt, der in Größe, Form und Bewegungsfähigkeit einem weißen Blutkörperchen gleicht. In einem Labor simulierten sie dann ein Blutgefäß – und es gelang ihnen, den Mikroroller durch diese dynamische und dichte Umgebung zu steuern. Der Roboter hielt dem simulierten Blutfluss stand und brachte damit das Forschungsgebiet rund um die zielgenaue Medikamentenabgabe einen Schritt weiter: Es gibt keinen besseren Zugangsweg zu allen Geweben und Organen im menschlichen Körper als den Blutkreislauf.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart haben einen winzigen Mikroroboter entwickelt, der einem weißen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Dresden Nexus Conference 2020 - Gleicher Termin, virtuelles Format, Anmeldung geöffnet

19.05.2020 | Veranstaltungen

Urban Transport Conference 2020 in digitaler Form

18.05.2020 | Veranstaltungen

Erfolgreiche Premiere für das »Electrochemical Cell Concepts Colloquium«

18.05.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

I-call – Wenn Mikroimplantate miteinander kommunizieren / Innovationstreiber Digitalisierung - »Smart Health«

25.05.2020 | Medizintechnik

Wie Drohnen explosive Vulkane überwachen können

25.05.2020 | Geowissenschaften

Verlustfreie Stromleitung an den Kanten

25.05.2020 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics