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Nachwuchstalente entwickeln Lösungen für Logistik bei Takko Fashion

17.07.2012
Studierende der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften und Auszubildende der Berufsbildenden Schulen Winsen erarbeiten im Team Ansätze zur Fahrwegoptimierung im Zentrallager

Die Aufgabe war klar umrissen: zwei gemischte Teams aus Auszubildenden und Studierenden sollten im neuen Zentrallager von Takko Fashion in Winsen die Fahrwege optimieren. Dazu hatte ihnen das Unternehmen praktische Einblicke hinter die Kulissen gewährt und im Gegenzug neue Anregungen zur logistischen Optimierung bekommen. Das durch die Süderelbe AG in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Uelzen aktiv initiierte Modellvorhaben der Ostfalia Hochschule und der BBS Winsen konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden.

„Der Ansatz, frühzeitig Studierende und Azubis ganz konkret an einem regionalen Praxisprojekt arbeiten zu lassen, hat viele Vorteile“, betont Dr. Oliver Brandt, Projektmanager Logistik der Süderelbe AG. „Unsere Studierenden lernen nicht nur regionale Unternehmen und damit potenzielle Arbeitgeber kennen, sondern auch das Arbeiten an Aufgabenstellungen in der Praxis“, betont Hartmut Sroka, der von Seiten der Hochschule das Projekt betreute. Für Dirk Ringeling, Lehrer der BBS Winsen, ist ein solches außerschulisches Projekt eine ideale Ergänzung der abwechslungsreichen Ausbildung der angehenden Speditionskaufleute. „Die jungen Menschen werden dadurch frühzeitig an die Projektarbeit herangeführt und lernen in einem gemischten Team Lösungen zu entwickeln“.

Der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern in der Logistik steigt laut Analysen der Süderelbe AG stetig. In der südlichen Metropolregion Hamburg konnte die Logistikbeschäftigung von 2005 bis 2011 um über 13 Prozent zulegen, wobei zunehmend höhere Qualifikationen gefragt sind. Dazu passt, dass die BBS Winsen im letzten Jahr den Ausbildungsgang Speditionskaufleute neu gestartet hat. Seit zwei Jahren gibt es mittlerweile den Bachelor-Studiengang „Handel und Logistik“ am Campus Suderburg der Ostfalia. Die Kooperation ist ein gemeinsamer Schritt der Bildungseinrichtungen, frühzeitig und eng mit der regionalen Wirtschaft zusammenzuarbeiten.

Die Erfahrungen des Pilotprojekts werden nun ausgewertet, um den Ansatz weiterzuentwickeln. „Letztlich ist es Ziel der regionalen Kooperation, dass nicht zuletzt die Ausbildungsbetriebe stärker vom neuen Wissen ihrer Nachwuchskräfte profitieren“ sagt Dr. Brandt. Zusätzlich entstünden mehr Verbindungen in die lokale Hochschule, selbst wenn keine Hochschulabsolventen in den eher kleineren Unternehmen arbeiten.

Für Thomas Kröger, Betriebsleiter Winsen bei Takko Fashion, bot das Projekt den Anlass, die Logistik am Standort weiter zu optimieren. „Vielleicht hat der eine oder andere Teilnehmer durch das Projekt zudem Interesse an einer Karriere bei Takko Fashion bekommen“, so Kröger, „und auch bei Abschlussarbeiten können wir uns eine engere Zusammenarbeit vorstellen“.

Evelyn Meyer-Kube | idw
Weitere Informationen:
http://www.ostfalia.de/h/studienangebot/
http://www.suederelbe.de/aktuell.html

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