Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Feuerverzinkter Unterfahrschutz rettet Leben - Mehr Sicherheit für Motorradfahrer

05.05.2006


Wenn stürzende Motorradfahrer unter einer Leitplanke durchrutschen und auf die senkrechten Stützpfosten der Planke prallen, kommt es nicht selten zu schweren oder gar tödlichen Verletzungen. Ein Unterfahrschutz mit dem Namen "Modell Euskirchen" reduziert das Verletzungsrisiko und ist eine wirkungsvolle Alternative zu bisherigen Maßnahmen wie dem Ummanteln der Schutzplankenpfosten mit Protektoren.



Das Modell Euskirchen besteht aus einem 370 Millimeter hohen Stahlblech, das einfach und schnell an die vorhandenen Schutzplankenholme angeschraubt wird und lediglich einen kleinen Spalt offen lässt. Hierdurch wird das Aufprallen eines verunglückten Motorradfahrers auf die scharfen Schutzplankenpfosten verhindert. Damit der Unterfahrschutz auch nach vielen Jahren noch funktionstüchtig ist, wird er langlebig durch Feuerverzinken vor Rost geschützt. "Das Feuerverzinken hat sich bereits seit Jahrzehnten als konkurrenzloser Korrosionsschutz für Schutzplanken durchgesetzt. Es war deshalb selbstverständlich die Feuerverzinkung auch für den Unterfahrschutz zu verwenden", so Jürgen Marberg, Geschäftsführer des Industrieverbandes Feuerverzinken e.V.



Die Kosten für den lebensrettenden Unterfahrschutz liegen bei nur 18 Euro pro laufendem Meter. Der vom Rheinischen Straßenbauamt Euskirchen entwickelte Unterfahrschutz besitzt eine offizielle Zulassung nach DIN und kann von allen Straßenbaubehörden in Deutschland eingesetzt werden. Laut Mehrsi "Mehr Sicherheit für Biker" e.V., einem gemeinnützigen Verein, der sich deutschlandweit dafür einsetzt Leitplanken an Gefahrenpunkten mit einem Unterfahrschutz zu entschärfen, wurden in Deutschland bisher 282 Kurven mit dem "Modell Euskirchen" ausgestattet. Insgesamt wurden dabei mehr als 35.000 Meter des Schutzsystems verbaut.

Backgrounder:

Der Industrieverband Feuerverzinken e.V. vertritt mit seinen 108 Mitgliedern rund 75% des deutschen Feuerverzinkungsmarktes. Im Jahr 2005 wurden von der Branche in Deutschland rund 1,3 Mio. t Stahl stückverzinkt. Wichtige Anwendungsbereiche des Korrosionsschutzes durch Feuerverzinken sind u.a. Architektur und Bauwesen sowie die Verkehrstechnik und der Fahrzeugbau.

Kontakt:
Industrieverband Feuerverzinken e.V.
Sohnstr. 70
40237 Düsseldorf
Fon: 0211/6907650
Fax: 0211/689599

Ansprechpartner Pressestelle:
Holger Glinde
Fon: 0211/690765-14
h.glinde@t-online.de

Holger Glinde | directnews
Weitere Informationen:
http://www.feuerverzinken.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Big Data in der Logistik: Warum werden Daten für ein intelligentes Transportwesen immer wichtiger?
06.12.2019 | Deutscher Medien Verlag GmbH

nachricht Seenotretter testen über der Ostsee erfolgreich unbemanntes Luftfahrtsystem für Seenotfälle
22.11.2019 | Technische Universität Dortmund

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das 136 Millionen Atom-Modell: Wissenschaftler simulieren Photosynthese

Die Umwandlung von Sonnenlicht in chemische Energie ist für das Leben unerlässlich. In einer der größten Simulationen eines Biosystems weltweit haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diesen komplexen Prozess an einem Bestandteil eines Bakteriums nachgeahmt – am Computer, Atom um Atom. Die Arbeit, die jetzt in der renommierten Fachzeitschrift „Cell“ veröffentlicht wurde, ist ein wichtiger Schritt zum besseren Verständnis der Photosynthese in einigen biologischen Strukturen. An der internationalen Forschungskooperation unter Leitung der University of Illinois war auch ein Team der Jacobs University Bremen beteiligt.

Das Projekt geht zurück auf eine Initiative des inzwischen verstorbenen, deutsch-US-amerikanischen Physikprofessors Klaus Schulten von der University of...

Im Focus: Developing a digital twin

University of Texas and MIT researchers create virtual UAVs that can predict vehicle health, enable autonomous decision-making

In the not too distant future, we can expect to see our skies filled with unmanned aerial vehicles (UAVs) delivering packages, maybe even people, from location...

Im Focus: Freiformflächen bis zu 80 Prozent schneller schlichten: Neue Werkzeuge und Algorithmen für die Fräsbearbeitung

Beim Schlichtfräsen komplexer Freiformflächen können Kreissegment- oder Tonnenfräswerkzeuge jetzt ihre Vorteile gegenüber herkömmlichen Werkzeugen mit Kugelkopf besser ausspielen: Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelte im Forschungsprojekt »FlexiMILL« gemeinsam mit vier Industriepartnern passende flexible Bearbeitungsstrategien und implementierte diese in eine CAM-Software. Auf diese Weise lassen sich große frei geformte Oberflächen nun bis zu 80 Prozent schneller bearbeiten.

Ziel im Projekt »FlexiMILL« war es, für die Bearbeitung mit Tonnenfräswerkzeugen nicht nur neue, verbesserte Werkzeuggeometrien zu entwickeln, sondern auch...

Im Focus: Bis zu 30 Prozent mehr Kapazität für Lithium-Ionen-Akkus

Durch Untersuchungen struktureller Veränderungen während der Synthese von Kathodenmaterialen für zukünftige Hochenergie-Lithium-Ionen-Akkus haben Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und kooperierender Einrichtungen neue und wesentliche Erkenntnisse über Degradationsmechanismen gewonnen. Diese könnten zur Entwicklung von Akkus mit deutlich erhöhter Kapazität beitragen, die etwa bei Elektrofahrzeugen eine größere Reichweite möglich machen. Über die Ergebnisse berichtet das Team in der Zeitschrift Nature Communications. (DOI 10.1038/s41467-019-13240-z)

Ein Durchbruch der Elektromobilität wird bislang unter anderem durch ungenügende Reichweiten der Fahrzeuge behindert. Helfen könnten Lithium-Ionen-Akkus mit...

Im Focus: Neue Klimadaten dank kompaktem Alexandritlaser

Höhere Atmosphärenschichten werden für Klimaforscher immer interessanter. Bereiche oberhalb von 40 km sind allerdings nur mit Höhenforschungsraketen direkt zugänglich. Ein LIDAR-System (Light Detection and Ranging) mit einem diodengepumpten Alexandritlaser schafft jetzt neue Möglichkeiten. Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik (IAP) und des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT entwickeln ein System, das leicht zu transportieren ist und autark arbeitet. Damit kann in Zukunft ein LIDAR-Netzwerk kontinuierlich und weiträumig Daten aus der Atmosphäre liefern.

Der Klimawandel ist in diesen Tagen ein heißes Thema. Eine wichtige wissenschaftliche Grundlage zum Verständnis der Phänomene sind valide Modelle zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

QURATOR 2020 – weltweit erste Konferenz für Kuratierungstechnologien

04.12.2019 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Arbeit

03.12.2019 | Veranstaltungen

Intelligente Transportbehälter als Basis für neue Services der Intralogistik

03.12.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

RNA-Modifikation - Umbau unter Druck

06.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Der Versteppung vorbeugen

06.12.2019 | Geowissenschaften

Verstopfung in Abwehrzellen löst Entzündung aus

06.12.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics