Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Interessenten für CargoLifter Transporte

26.10.2001


Mit erfolgreichen ersten Tests des CL 75 AirCrane hat das Logistikunternehmen in den vergangenen Wochen mehrere neue Kooperationsverträge mit potenziellen Nutzern der CargoLifter Transportmittel abgeschlossen

... mehr zu:
»AirCrane »MAGLEV »Transport-Ballon

Das Marktpotenzial für die "Leichter-als-Luft"-Transportmittel der CargoLifter AG konkretisiert sich zusehends: Parallel zum Produktionsbeginn des Transport-Luftschiffes CargoLifter CL 160 sowie des Transport-Ballons CL 75 AirCrane am 27. September hat das Logistik-Unternehmen neue Kooperations-vereinbarungen mit potenziellen Kunden geschlossen. Anfang Oktober haben die Unocal Corporation (Union Oil of California), der österreichische Industrieanlagenbauer Voest-Alpine und die SÜBA Cooperation, eine der größten Bauträgergesellschaften Deutschlands, einen "Letter of Intent" zur künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Die drei Unternehmen werden in der ersten Phase des "Lead-User"-Programmes gemeinsam mit den CargoLifter Spezialisten das gemeinsame Geschäftspotenzial für den Einsatz des CL 160 analysieren. Die Ferrostaal AG, ein weltweit tätiges Handelshaus der MAN-Gruppe, das u.a. komplette Industrieanlagen anbietet und bereits seit Dezember 1999 "Lead User" ist, hat am 8. Oktober 2001 mit der Unterzeichnung eines "Lead-User-Agreements" die zweite Stufe der Entwicklungs-Partnerschaft bestätigt.

Die Nachfrage nach dem AirCrane nimmt ebenfalls konkretere Züge an: Als potenzieller Nutzer des Transport-Ballons hat die taiwanesische Aviastar Asia Corporation, ein Luftfahrt- und Logistikunternehmen, am 8. September ein "Memorandum of Understanding" unterzeichnet. Im Mai 2001 wurde zudem die bereits im Rahmen der Entwicklung des CL 160 seit Juni 2000 bestehende Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen "Lead User" MAGLEV, Inc., auf den AirCrane ausgeweitet. Die Projektgesellschaft MAGLEV will in den USA ein Magnetschwebebahn-Projekt realisieren. "Der erfolgreiche Abschluss der Kooperationsverträge bestätigt das Potenzial unserer ,Leichter-als-Luft’-Transportmittel", erklärt Dirk Steffes, Geschäftsführer der für die Kundenbeziehungen verantwortlichen CargoLifter Network GmbH.


Produktentwicklung mit 39 "Lead Usern"

Das "Lead-User"-Konzept von CargoLifter läuft in drei Stufen ab. In der ersten Phase der Zusammenarbeit analysieren die Partner auf Basis eines "Letter of Intent" das Potenzial der neuartigen Transport-Dienstleistung für den künftigen Kunden, den "Lead User". Nach Abschluss der Analyse werden in einer zweiten Projektstufe auf Basis eines "Lead User Agreements" die Inhalte der späteren Kooperation - Preis- und Vertriebsstrategie sowie die nötige Netzwerk-Infrastruktur - ermittelt und als Grundzüge der späteren Kundenbeziehung bestimmt. Die Aufnahme der "realen" Kundenbeziehung schließt die beiden Entwicklungsphasen ab. Seit Aufnahme des "Lead-User"-Konzeptes hat die zuständige CargoLifter Network GmbH 39 Unternehmen als Kooperationspartner gewonnen, darunter Branchengrößen wie Alstom Power, General Electric Power Systems, Hochtief und Linde. "Mit der Unterzeichnung von Ferrostaal haben wir mit sechs der Lead User die zweite Stufe der Zusammenarbeit erreicht - und das bereits drei Jahre vor der Serienproduktion des CL 160", so Steffes. Kurz vor den erfolgreich verlaufenen Tests zum Lastaustauschverfahren und Aushallen des Transport-Ballons CL 75 AirCrane Anfang Oktober hat sich die Nachfrage nach dem Einsatz des zweiten CargoLifter Produkts auf Taiwan ausgeweitet. "Im Rahmen der Zusammenarbeit mit Aviastar Asia werden wir die Einsatzmöglichkeiten des AirCrane beim Bau eines Wasserkraftwerks im Nordosten Taiwans prüfen", erklärt Steffes. Bei Eignung für das Projekt wird der AirCrane den Transport von 140.000 Frachttonnen in Form von Baumaschinen und -material unterstützen. "Wenn die Prüfungen positiv verlaufen, könnte der AirCrane bereits im Geschäftsjahr 2002/2003 in Taiwan eingesetzt werden - ein schöner Start für unser erstes fertiges Produkt".

Die CargoLifter AG mit Sitz in Berlin entwickelt ein 260 Meter langes und 65 Meter dickes Luftschiff zum Transport überdimensional großer und schwerer Güter von bis zu 160 Tonnen Gewicht: den CargoLifter CL 160. Der "fliegende Kran" soll künftig aufwändige Schwerlast-Transporte schneller, einfacher und kosteneffizienter durchführen - ohne zu landen und nahezu unabhängig von der bestehenden Infrastruktur. Als zweite Produktlinie des Logistik-Unternehmens soll der Transport-Ballon CL 75 AirCrane mit 61 Meter Durchmesser bereits vor Fertigstellung des CL 160 Lasten von bis zu 75 Tonnen Gewicht transportieren. Um eine marktnahe Entwicklung der "Leichter-als-Luft"-Transportmittel zu gewährleisten, kooperiert CargoLifter im Rahmen des "Lead-User"-Konzeptes bereits heute mit verschiedenen Industrie-Unternehmen. Seit Mai 2000 ist das Unternehmen am Amtlichen Handel der Frankfurter Wertpapierbörse notiert (WKN 540 261, Kürzel CLA), seit Dezember 2000 im MDAX.

Der CargoLifter Konzern beschäftigt derzeit über 469 Mitarbeiter, rund 255 davon in der Luftschiff-Entwicklung der CargoLifter Development GmbH am Werftstandort Briesen-Brand (Brandenburg). Brand ist derzeit der Dreh- und Angelpunkt des Unternehmens: Ende 2000 wurde hier die Produktionshalle für den CL 160 fertig gestellt - mit 107 Metern Höhe, 210 Metern Breite und 360 Metern Länge die größte stützenfrei erbaute Halle der Welt. Um Interessenten die Möglichkeit zu geben, die Luftschiff-Entwicklung "live" zu verfolgen, hat das Unternehmen dort den Themenpark CargoLifter World eingerichtet, der seit der Eröffnung Juni 2000 auf großen Zuspruch gestoßen ist.

ots Originaltext: CargoLifter AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Silke Rösser CargoLifter AG, Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin, Tel.: (030) 59003-2124, Fax: (035477) 6500-2124, E-Mail: silke.roesser@cargolifter.com

Marion Jüstel, Publicis Public Relations, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Tel.: (030) 820 82-509, Fax: (030) 820 82-111, E-Mail: marion.juestel@publicis- berlin.de

| ots

Weitere Berichte zu: AirCrane MAGLEV Transport-Ballon

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Inbetriebnahme eines 3D-Bewegungssimulators am "kunststoffcampus bayern“ in Weißenburg
21.01.2019 | Technische Hochschule Deggendorf

nachricht Logistik-Optimierung am Frankfurter Flughafen – „Smart Air Cargo Trailer“ gestartet
17.01.2019 | Hochschule RheinMain

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamanten, die besten Freunde der Quantenwissenschaft - Quantenzustand in Diamanten gemessen

Mithilfe von Kunstdiamanten gelang einem internationalen Forscherteam ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Hightech-Anwendung von Quantentechnologie: Erstmals konnten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen den Quantenzustand eines einzelnen Qubits in Diamanten elektrisch zu messen. Ein Qubit gilt als die Grundeinheit der Quanteninformation. Die Ergebnisse der Studie, die von der Universität Ulm koordiniert wurde, erschienen jüngst in der renommierten Fachzeitschrift Science.

Die Quantentechnologie gilt als die Technologie der Zukunft. Die wesentlichen Bausteine für Quantengeräte sind Qubits, die viel mehr Informationen verarbeiten...

Im Focus: Wasser ist homogener als gedacht

Um die bekannten Anomalien in Wasser zu erklären, gehen manche Forscher davon aus, dass Wasser auch bei Umgebungsbedingungen aus einer Mischung von zwei Phasen besteht. Neue röntgenspektroskopische Analysen an BESSY II, der ESRF und der Swiss Light Source zeigen jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Bei Raumtemperatur und normalem Druck bilden die Wassermoleküle ein fluktuierendes Netz mit durchschnittlich je 1,74 ± 2.1% Donator- und Akzeptor-Wasserstoffbrückenbindungen pro Molekül, die eine tetrahedrische Koordination zwischen nächsten Nachbarn ermöglichen.

Wasser ist das „Element“ des Lebens, die meisten biologischen Prozesse sind auf Wasser angewiesen. Dennoch gibt Wasser noch immer Rätsel auf. So dehnt es sich...

Im Focus: Licht von der Rolle – hybride OLED ermöglicht innovative funktionale Lichtoberflächen

Bislang wurden OLEDS ausschließlich als neue Beleuchtungstechnologie für den Einsatz in Leuchten und Lampen verwendet. Dabei bietet die organische Technologie viel mehr: Als Lichtoberfläche, die sich mit den unterschiedlichsten Materialien kombinieren lässt, kann sie Funktionalität und Design unzähliger Produkte verändern und revolutionieren. Beispielhaft für die vielen Anwendungsmöglichkeiten präsentiert das Fraunhofer FEP gemeinsam mit der EMDE development of light GmbH im Rahmen des EU-Projektes PI-SCALE auf der Münchner LOPEC (19. bis 21. März 2019), erstmals in Textildesign integrierte hybride OLEDs.

Als Anbieter von Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen auf dem Gebiet der organischen Elektronik setzt sich das Fraunhofer FEP schon lange mit der...

Im Focus: Light from a roll – hybrid OLED creates innovative and functional luminous surfaces

Up to now, OLEDs have been used exclusively as a novel lighting technology for use in luminaires and lamps. However, flexible organic technology can offer much more: as an active lighting surface, it can be combined with a wide variety of materials, not just to modify but to revolutionize the functionality and design of countless existing products. To exemplify this, the Fraunhofer FEP together with the company EMDE development of light GmbH will be presenting hybrid flexible OLEDs integrated into textile designs within the EU-funded project PI-SCALE for the first time at LOPEC (March 19-21, 2019 in Munich, Germany) as examples of some of the many possible applications.

The Fraunhofer FEP, a provider of research and development services in the field of organic electronics, has long been involved in the development of...

Im Focus: Laserverfahren für funktionsintegrierte Composites

Composites vereinen gewinnbringend die Vorteile artungleicher Materialien – und schöpfen damit zum Beispiel Potentiale im Leichtbau aus. Auf der JEC World 2019 im März in Paris präsentieren die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein breites Spektrum an laserbasierten Technologien für die effiziente Herstellung und Bearbeitung von Verbundmaterialien. Einblicke zu Füge- und Trennverfahren sowie zur Oberflächenstrukturierung erhalten Besucher auf dem Gemeinschaftsstand des Aachener Zentrums für integrativen Leichtbau AZL, Halle 5A/D17.

Experten des Fraunhofer ILT erforschen und entwickeln Laserprozesse für das wirtschaftliche Fügen, Schneiden, Abtragen oder Bohren von Verbundmaterialien –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Tagung rund um zuverlässige Verbindungen

20.02.2019 | Veranstaltungen

LastMileLogistics Conference in Frankfurt befasst sich mit Lieferkonzepten für Ballungsräume

19.02.2019 | Veranstaltungen

Bildung digital und multikulturell: Große Fachtagung GEBF findet an der Uni Köln statt

18.02.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wie Pflanzen lernten, Wasser zu sparen

21.02.2019 | Biowissenschaften Chemie

Neurodermitis: erhöhte Salzkonzentration in erkrankter Haut

21.02.2019 | Biowissenschaften Chemie

Neues Trocknungsverfahren für Batterieproduktion

21.02.2019 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics