Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Container Linie / Konsequenter Flottenausbau

10.08.2001


Um an dem weiteren Wachstum im globalen Containerverkehr zu partizipieren, hat Hapag-Lloyd heute einen Vertrag über die langfristige Charter von vier Groß-Containerschiffen unterzeichnet. Die Neubauten werden Ende 2003, Anfang 2004 abgeliefert.

"Wir sind zuversichtlich, dass der weltweite Containerverkehr - ungeachtet der augenblicklichen konjunkturellen Schwäche - langfristig weiter wachsen wird. Um unseren Kunden dafür ausreichend Kapazität zur Verfügung stellen zu können, haben wir uns entschlossen, unsere Flotte um vier zusätzliche Einheiten auszubauen", kommentierte Günther Casjens, Mitglied des Vorstands der Hapag-Lloyd AG, die Entscheidung. Die vier Neubauten werden Ende 2003, Anfang 2004 abgeliefert und von Hapag-Lloyd langfristig gechartert.

Bei einer Tragfähigkeit von 85.000 Tonnen verfügen die Schiffe über eine Kapazität für 6.750 Container (TEU). Sie sind 300 Meter lang, 40 Meter breit und erreichen eine Dienstgeschwindigkeit von 26 Knoten. Eingesetzt werden die Neubauten im Europa-Asien-Dienst der Grand Alliance, dem bedeutendsten Konsortium in der internationalen Linienschifffahrt.

"Der Containerverkehr über See weist ein stabiles Wachstum von jährlich zwischen fünf und sechs Prozent auf, das nicht nur aus der Ausweitung des Handels, sondern auch aus der sich fortsetzenden Containerisierung des konventionellen Stückguts resultiert", betonte Günther Casjens. Außerdem, fügte er an, sei Hapag-Lloyd in den vergangenen Jahren ständig schneller als der Markt gewachsen und plane dies auch zukünftig.

Derzeit verfügt Hapag-Lloyd über eine Flotte von 29 modernen Containerschiffen. Wie geplant, wird das Unternehmen bereits Ende Oktober 2001 den ersten Neubau aus einer Serie von vier Schiffen übernehmen. Die drei weiteren Einheiten folgen dann bis März 2003. Diese Schiffe verfügen über eine Kapazität für je 7.500 TEU und gehören damit zu den größten der Welt. Im Frühjahr 2004 wird die Hapag-Lloyd-Flotte mit den jetzt georderten Schiffen auf 37 Einheiten angewachsen sein. Darunter sind 18 typgleiche Schiffe mit einer Kapazität von 4.900 TEU sowie die acht Neubauten, die 6.750 bzw. 7.500 Container (TEU) transportieren können.

Hapag-Lloyd bietet mehr als 40 Dienste in der Woche zu allen wichtigen Wirtschaftsmetropolen weltweit. Nach Asien/Australien (einschließlich Nah- und Mittelost) sind dies 16 Abfahrten pro Woche, nach Nordamerika 12, auf dem Pazifik zwischen Amerika und Asien 10, weitere 5 Liniendienste verkehren zwischen Europa und Südamerika.

Hapag-Lloyd Public Relations | ots

Weitere Berichte zu: Container Containerverkehr TEU

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Drohne statt Transporter: Erfolgreiche Weltpremiere in der standortübergreifenden Werkslogistik
06.02.2020 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht 3 D-Mobilität: Realitätscheck für Flugtaxis
08.01.2020 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics