Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Globales Fuhrparkmanagement und optimale Fahrzeuginstandhaltung dank Telediagnose

23.04.2001


Ein schneller Überblick über Standort, Verfügbarkeit, Auslastung und Zustand seiner landesweit, europaweit oder auch weltweit eingesetzten Fahrzeuge und mobilen Anlagen ist für jeden Fuhrparkbetreiber die
Grundvoraussetzung für optimales Management und minimale Instandhaltungskosten.
Genau das leistet das neue, von der Fa. Rensmann GmbH Dortmund und vom IBH (Institut für Bergwerks- und Hüttenmaschinenkunde der RWTH Aachen) entwickelte Telediagnosesystem ruDi. Aus diesem Grund entschied sich auch einer der größten deutschen Diesellokomotivhersteller, die Vossloh Schienenfahrzeugtechnik GmbH in Kiel, für den Einsatz dieses Systems.
Nach dem erfolgreich abgeschlossenen Probebetrieb bei einem privaten Bahnbetreiber in Dortmund läuft z.Zt. der erweiterte Probeeinsatz auf 10 Fahrzeugen in ganz Deutschland.
Auf der Messe Innotrans vom 12. bis 15. September 2000 in Berlin stellte die Firma Vossloh ihren neuen, leistungsstarken Lokomotivtyp G2000 vor. Auf der neuen Lokomotive ist bereits das Telediagnosesystem ruDi installiert.
Die Standard-Funktionen dieses Überwachungs- und Telediagnosesystems sind:

  • Fahrzeugstandortermittlung

  • Diebstahlsicherung

  • Betriebsdatenerfassung

  • Fahrzeugauslastung

  • Wartungsintervallberechnung

  • Dokumentation aller Instandhaltungsarbeiten

  • Qualitätsnachweise für Zertifizierung

Zur Zeit wird eine Informationszentrale (hausintern auch scherzhaft "Mission Control" genannt) aufgebaut, in der via Internet oder Datenfunk alle Informationen der überwachten Fahrzeuge zusammenlaufen.
Von hier aus können rechtzeitig Hinweise auf mögliche Störungen und Ausfälle oder durchzuführende Wartungsarbeiten gegeben werden. Auch können für Kunden oder Gerätevermieter Analysen erstellt werden, welche die Wartungskosten, Kraftstoffverbräuche und Störanfälligkeit verschiedener Maschinen an unterschiedlichen Standorten vergleichen.
Mit der Einführung dieses IT-Systems gehört Vossloh zu den führenden Unternehmen im Bereich Diesellokomotiv-Teleservice und schließt technologisch auf zu den beiden japanischen Marktführern im Baumaschinenbereich Komatsu Ltd. und Hitachi Construction Machinery Co. Diese planen laut VDI Nachrichten vom 11.08.2000 nach erfolgreichem Abschluss von Großversuchen mit bis zu 600 Baggern in Japan und den USA, ihre Maschinen serienmäßig mit einem solchen Überwachungssystem auszurüsten.

Ansprechpartner:
Dr.-Ing. Paul Burgwinkel
IBH, RWTH Aachen
Wüllnerstr. 2
D - 52056 Aachen
Tel.: +49 (0) 241 80 75 69
Fax: +49 (0) 241 88 88 227
E-Mail: buwi@ibh.rwth-aachen.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Angelika Hamach | idw

Weitere Berichte zu: Fuhrparkmanagement RWTH Telediagnose Telediagnosesystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Der Truck der Zukunft
19.09.2018 | Technische Universität München

nachricht Bahnverkehr wird smart – innovativer Batteriezug ab 2019 im Testbetrieb
12.09.2018 | Technische Universität Berlin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

„Unser Ziel ist ein ultrakompakter Beschleuniger für die Ionentherapie, also die Krebsbestrahlung mit geladenen Teilchen“, so der Physiker Dr. Thomas Kluge vom...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Tiefseebergbau: Forschung zu Risiken und ökologischen Folgen geht weiter

21.09.2018 | Geowissenschaften

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Optimierungspotenziale bei Kaminöfen

21.09.2018 | Energie und Elektrotechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics