Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von der Info-Box zur Traffic-Box

20.07.2000


... mehr zu:
»Traffic-Box
FAV und FHTW sehen Kontinuität der Info-Box mit neuen Inhalten. Mit dem Aufbau einer "Traffic-Box" soll die Verkehrskompetenz der Region BerlinBrandenburg attraktiv und offensiv kommuniziert werden.

Gefördert durch die Technologiestiftung Berlin, debis, Hochtief und Siemens haben der Forschungs- und Anwendungsverbund Verkehrssystemtechnik Berlin (FAV) und die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (FHTW) in Kooperation mit der Nishen Kommunikation eine Machbarkeitsstudie zur Traffic-Box BerlinBrandenburg erstellt. Durch eine räumlich gebündelte Darstellung der regionalen und nationalen Beiträge und Technologien zur Lösung der Mobilitätsprobleme von heute und morgen soll die Traffic-Box zum Schaufenster und Kristallisationspunkt der Berliner und Brandenburger Verkehrskompetenz im nationalen Kontext werden. Das Konzept einer Traffic-Box wurde im Auftrag des Strategiekreises "Verkehr und Mobilität in BerlinBrandenburg" entwickelt. Die Berücksichtigung des Standortes Info-Box am Leipziger Platz wurde als Randbedingung auferlegt.
In faszinierenden Themeninseln werden spezielle Gebiete der Verkehrstechnik unternehmensübergreifend dargestellt. Mögliche Themeninseln sind "Design und Kultur des Verkehrs", "Telematik", "Lebensader Verkehr", "Mobilität in Metropolen", "Umwelt" sowie "Vision". Die Inhalte zu den Themeninseln werden unternehmensübergreifend aufgebaut und von einem unabhängigen Redaktionsteam verantwortet. Die vielfältige Beteiligung von Unternehmen an den Themeninseln ist Beleg für den Netzwerkcharakter des Themas Verkehr und Mobilität.
Als Aussteller in der Traffic-Box kommen generell Unternehmen aus der Region BerlinBrandenburg und Deutschland, wissenschaftliche Institutionen, regionale oder staatliche Institutionen in Frage, die sich allesamt mit Verkehr und Mobilität befassen. Ziel ist es, eine möglichst hohe Bandbreite an Ausstellertypen und -größen zu präsentieren. Die Traffic-Box soll sowohl Experten als auch Laien gleichermaßen für Verkehrsthemen begeistern.
Die Finanzierung der Traffic-Box soll über ein Partner-Modell realisiert werden. A-Partner zahlen den höchsten Jahresbeitrag und können sich am aufwendigsten präsentieren, die Traffic-Box für Sonderveranstaltungen nutzen und werden besonders hervorgehoben. B-Partner zahlen einen geringeren Jahresbeitrag und erhalten auch eine interessante Plattform der Öffentlichkeitsarbeit. Die Kategorie der C-Partner richtet sich vor allem an kleine, junge und innovative Unternehmen, die sich für einen geringen Jahresbeitrag der breiten Öffentlichkeit stellen können und die Dynamik der Region widerspiegeln.
Neben der Info Box am Leipziger Platz wurden einige andere Standorte im erweiterten Zentrum Berlins untersucht. Für viele potentielle Aussteller ist eine Beteiligung im Falle einer Realisierung in der Info-Box am interessantesten. Eine Verlängerung der Info Box am jetzigen Ort in Form einer Traffic-Box wäre die beste Lösung. Hier besteht allerdings Handlungsbedarf auf Seiten der Politik um die Verlängerung durchzusetzen. Als Alternativen kommen ein Neubau in Nachbarschaft des Technikmuseums oder aber die Umsetzung / der Neubau der Info Box beispielsweise am Alexanderplatz, in Betracht. Den dann erhöhten Kosten der Einrichtung steht immer noch die Attraktivität der Traffic-Box mit ihrem über die Region hinausstrahlenden Leuchtturmcharakter gegenüber.
Über das angesprochene Finanzierungsmodell könnten bisher allerdings auch die prognostizierten Kosten für Einrichtung und Betrieb der Traffic-Box in der jetzigen Info-Box noch nicht vollständig gedeckt werden. Unser Anliegen ist es, weitere Unternehmen für das Vorhaben zu gewinnen und bisherige Interessenten stärker einzubinden. Politik und Medien können als Multiplikatoren Unterstützung zur stärkeren Einwerbung leisten.
Die Traffic-Box wird, genau wie die Info-Box, auf hohes Interesse der Bevölkerung und Besucher stoßen und sich als Schaufenster für Unternehmen und die Region als Einheit präsentieren.

Die Druckfassung der Studie und nähere Informationen gibt es bei:
Dipl.-Volkswirt Norbert Herrmann [FAV]
Tel.: (030) 4303 3548, E-Mail: nherrmann@fav.de
Professor Dr. Ronald Pörner [FHTW]
Tel.: (030) 5019 2656, E-Mail: poerner@fhtw-berlin.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Annette Kleffel |

Weitere Berichte zu: Traffic-Box

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Drohne statt Transporter: Erfolgreiche Weltpremiere in der standortübergreifenden Werkslogistik
06.02.2020 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht 3 D-Mobilität: Realitätscheck für Flugtaxis
08.01.2020 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics