Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit ASTRA kostengünstiger und zuverlässiger ins All

05.04.2001


Deutschland übernimmt in Europa eine Vorreiterrolle

Nach Klärung aller Finanzierungsfragen gibt es nun grünes Licht auch für den letzten Teil von ASTRA, dem nationalen Programm zur Erforschung eines kostengünstigen, umweltschonenden und wiederverwertbaren Raumtransporters. Mit ASTRA (Ausgewählte Systeme und Technologien für zukünftige Raumtransportsystem-Anwendungen) leistet Deutschland einen entscheidenden Beitrag zu einem langfristig unabhängigen und wirtschaftlichen Zugang Europas zum Weltraum. In den Jahren 2000 bis 2003 stehen rund 90 Millionen Mark zur Entwicklung zukunftsweisender Konzepte für einen neuen wirtschaftlichen Raumtransporter und die dazu notwendigen Spitzentechnologien zur Verfügung.

Für einen autonomen Zugang Europas zum Weltraum ist es erforderlich, dass die europäische Trägerrakete langfristig wettbewerbsfähig ist. Vor allem besteht die Notwendigkeit zu einer drastischen Kostensenkung. Dies soll insbesondere durch den Einsatz von ganz oder teilweise wiederverwendbaren Trägern erreicht werden. Außerdem sollen sie mehr Flexibilität im Betrieb, mehr Zuverlässigkeit des Systems und bessere Umweltverträglichkeit aufweisen.

Das Programm ASTRA soll die Entwicklung neuer Technologien und Techniken schwerpunktmäßig da ermöglichen, wo die Kompetenzen und Interessen der deutschen Industrie und Wissenschaft liegen. So werden Technologieentwicklungen auf dem Gebiet der Strukturen, Bauweisen und Materialien, der Antriebe sowie der Flugführung und -steuerung vorangetrieben. Mit dem ASTRA-Programm sollen Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen Deutschlands fit gemacht werden für die europäischen Aktivitäten zur Entwicklung eines neuen Raumtransporters.

Die Finanzierung des Verbundvorhabens ASTRA teilen sich der Bund, das Bundesland Bremen und in erheblichem Umfang die Industrie. Am Verbund beteiligen sich neben mehreren Hochschulen auch führende deutsche Raumfahrtunternehmen wie Astrium, Orbitale Hochtechnologie Bremen - System GmbH (OHB), MAN Technologie und Kayser-Threde.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Projektleitung ASTRA im DLR: 
Helmut Brückner 
Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt 
Königswinterer Straße 522 - 524 
D-53227 Bonn-Oberkassel 
Email: Helmut.Bruecker@dlr.de  
Tel.: +49 (0)2 28/ 44 75 24

bmb+f   Bundesministerium für Bildung und Forschung 
Pressereferat (LS 13)
 Tel. +49 30 28540-5050 
E-Mail: Presse@bmbf.bund.de

Pressereferat (LS 13) |

Weitere Berichte zu: ASTRA Luft- und Raumfahrt Raumtransporter

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Neue Akteure, Standardisierung und Digitalisierung für mehr Güterverkehr auf der Schiene
16.07.2018 | Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI)

nachricht Ohne Fahrer zum Flieger: Festigkeitsnachweis für neuartiges Personentransportsystem erstellt
11.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

17.07.2018 | Energie und Elektrotechnik

Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

17.07.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics