Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Acht Studierende erarbeiten touristisches Verkehrskonzept für das ägyptische Hurghada

17.05.2010
Zusammenarbeit zwischen der Hochschule Heilbronn und der Provinz Rotes Meer / Besuch vor Ort: Befragung von Behörden, Hoteliers und Touristen im Auftrag des Gouverneurs

Wie lassen sich die – für europäische Verhältnisse – chaotischen Zustände des öffentlichen Personentransportwesens in der ägyptischen Touristenstadt Hurghada zukunfts- und touristengerecht lösen?

Mit dieser Frage beschäftigt sich seit Mitte April 2010 ein Team von acht Studierenden der Hochschule Heilbronn und ist zu diesem Zweck an das Rote Meer gereist. Bei ihrem Projekt werden die Master-Studierenden aus den Fächern „International Tourism Management“ und „International Business und Intercultural Management“ von den Professoren Dr. Christian Buer und Dr. Frank Fichert begleitet. Ziel und Aufgabe des Teams ist es, ein neues Konzept für den öffentlichen Personentransport von Touristen und Einheimischen in Hurghada zu entwickeln. Um sich einen Überblick zu den Bedürfnissen der Transportsuchenden in der Tourismushochburg zu verschaffen, befragen die Studierenden lokale Behörden und Autoritäten, Hotelangestellte sowie Urlauber.

Dabei sind die Herkunftsländer der Urlauber ebenso bunt gemischt wie die Gruppe der Heilbronner Studierenden: Neben vier Deutschen arbeiten zwei Bulgaren, eine Russin und ein Mexikaner mit am Projekt. Nach Abschluss der Befragungen werden die Heilbronner Studierenden ihrem Auftraggeber – dem Gouverneur der Provinz Rotes Meer – ein Konzept für die Neuorganisation des Verkehrs in Hurghada vorlegen. Unterstützt wird das Projekt vor Ort auch vom Eigentümer der Steigenberger Middle East Hotels & Resorts sowie dem Eigentümer des Steigenberger Al Dau Beach Hotels.

Spaß an der Herausforderung
Bei seiner Arbeit sieht sich das Team einer ganzen Reihe von Herausforderungen gegenüber gestellt: „Zwischen ägyptischen und unseren gewohnten europäischen Strukturen – sowohl seitens der Verwaltung als auch der Praxis im Straßenverkehr – liegen Welten“, sagt Studentin Daniela Chott. „Doch genau das ist es, was dieses Projekt so spannend macht: Da es im Grunde kein oder nur sehr eingeschränktes öffentliches Transportwesen gibt, können wir bei Null anfangen und unsere Ideen ohne Berücksichtigung auf bestehende Strukturen zu Papier bringen.“ Für die Gruppe steht Ende Mai bereits der Heimflug auf dem Programm, obwohl „es unser Auftraggeber gerne sähe, wenn wir unser Konzept auch gleich vor Ort umsetzen würden“, wie Teamleiter Tobias Köhler weiß. Dazu jedoch würde es eines umfangreicheren Auftrags mit entsprechender Finanzierung bedürfen.
Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit nahezu 6000 Studierenden ist die staatliche Hochschule Heilbronn die größte der Region und gehört mit zu den führenden Fachhochschulen in Baden-Württemberg. 1961 als Ingenieurschule gegründet, liegt heute der Kompetenz-Schwerpunkt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und Informatik. Angeboten werden an den drei Standorten Heilbronn, Künzelsau und Schwäbisch Hall und in sieben Fakultäten insgesamt 42 Bachelor- und Masterstudiengänge. Die Hochschule fühlt sich dem Leistungsprinzip und Elitegedanken verpflichtet und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.
Weitere Informationen: Prof. Dr. Christian Buer, Hochschule Heilbronn,
Max-Planck-Str. 39, 74074 Heilbronn, Telefon: 0 71 31-504-221, E-Mail: christian.buer@hs-heilbronn.de, Internet: http://www.hs-heilbronn.de
Pressekontakt Hochschule Heilbronn:
Heike Wesener (Kommunikation und Marketing),
Max-Planck-Str. 39, 74081 Heilbronn,
Telefon: 0 71 31-504-499, Telefax: 0 71 31-504-559,
E-Mail: wesener@hs-heilbronn.de

Martina Bräsel | idw
Weitere Informationen:
http://www.hs-heilbronn.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verkehr Logistik:

nachricht Autonome Straßenbahn im Depot
08.10.2019 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Mit Daten nachhaltige Lösungen für städtischen Güterverkehr schaffen
08.08.2019 | Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verkehr Logistik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Controlling superconducting regions within an exotic metal

Superconductivity has fascinated scientists for many years since it offers the potential to revolutionize current technologies. Materials only become superconductors - meaning that electrons can travel in them with no resistance - at very low temperatures. These days, this unique zero resistance superconductivity is commonly found in a number of technologies, such as magnetic resonance imaging (MRI).

Future technologies, however, will harness the total synchrony of electronic behavior in superconductors - a property called the phase. There is currently a...

Im Focus: Ultraschneller Blick in die Photochemie der Atmosphäre

Physiker des Labors für Attosekundenphysik haben erkundet, was mit Molekülen an den Oberflächen von nanoskopischen Aerosolen passiert, wenn sie unter Lichteinfluss geraten.

Kleinste Phänomene im Nanokosmos bestimmen unser Leben. Vieles, was wir in der Natur beobachten, beginnt als elementare Reaktion von Atomen oder Molekülen auf...

Im Focus: Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Wie kommt es, dass manche Neutronensterne zu den stärksten Magneten im Universum werden? Eine mögliche Antwort auf die Frage nach der Entstehung dieser sogenannten Magnetare hat ein deutsch-britisches Team von Astrophysikern gefunden. Die Forscher aus Heidelberg, Garching und Oxford konnten mit umfangreichen Computersimulationen nachvollziehen, wie sich bei der Verschmelzung von zwei Sternen starke Magnetfelder bilden. Explodieren solche Sterne in einer Supernova, könnten daraus Magnetare entstehen.

Wie entstehen die stärksten Magnete des Universums?

Im Focus: How Do the Strongest Magnets in the Universe Form?

How do some neutron stars become the strongest magnets in the Universe? A German-British team of astrophysicists has found a possible answer to the question of how these so-called magnetars form. Researchers from Heidelberg, Garching, and Oxford used large computer simulations to demonstrate how the merger of two stars creates strong magnetic fields. If such stars explode in supernovae, magnetars could result.

How Do the Strongest Magnets in the Universe Form?

Im Focus: Wenn die Erde flüssig wäre

Eine heisse, geschmolzene Erde wäre etwa 5% grösser als ihr festes Gegenstück. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung von Forschenden der Universität Bern. Der Unterschied zwischen geschmolzenen und festen Gesteinsplaneten ist wichtig bei die Suche nach erdähnlichen Welten jenseits unseres Sonnensystems und für das Verständnis unserer eigenen Erde.

Gesteinsplaneten so gross wie die Erde sind für kosmische Massstäbe klein. Deshalb ist es ungemein schwierig, sie mit Teleskopen zu entdecken und zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Bildung.Regional.Digital: Tagung bietet Rüstzeug für den digitalen Unterricht von heute und morgen

10.10.2019 | Veranstaltungen

Zukunft Bau Kongress 2019 „JETZT! Bauen im Wandel“

10.10.2019 | Veranstaltungen

Aktuelle Trends an den Finanzmärkten im Schnelldurchlauf

09.10.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer IZM setzt das E-Auto auf die Überholspur

11.10.2019 | Energie und Elektrotechnik

IVAM-Produktmarkt auf der COMPAMED 2019: Keine Digitalisierung in der Medizintechnik ohne Mikrotechnologien

11.10.2019 | Messenachrichten

Kryptografie für das Auto der Zukunft

11.10.2019 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics