Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Energiekosten sparen mit Carbon Infrarot-Strahlern

23.02.2007
  • Infrarot-Strahler übertragen hohe Energiemengen in kurzer Zeit
  • Mittelwellige Infrarot-Strahler trocknen wasserbasierende Tinten effizienter
  • Carbon Strahler von Heraeus Noblelight helfen Energiekosten einzusparen

Durch den Einsatz von Carbon Infrarot-Strahlern (CIR) von Heraeus Noblelight konnte die Firma The Lettershop Group (TLG) in Leeds die richtige Geschwindigkeit der Trocknung für die Hochgeschwindigkeits-Druckköpfe ihrer Anlagen erreichen. Außerdem wurden, verglichen mit dem von TLG vorher eingesetzten System, signifikante Einsparungen von Energie und Betriebskosten erreicht.


Carbon Infrarot-Strahlern von Heraeus Noblelight helfen der Lettershop Group die Geschwindigkeit der Trocknung erreichen, die für die Hochgeschwindigkeits-Druckköpfe ihrer Anlagen nötig ist. Außerdem wurden, verglichen mit dem vorher eingesetzten System, signifikante Einsparungen von Energie und Betriebskosten erreicht. Copyright Heraeus Noblelight 2007

Da die neuen Infrarot-Module von Heraeus nicht wasser- sondern luftgekühlt werden, verringert sich zudem der Wartungsaufwand erheblich. Die Anlagen sind einfacher zu reinigen und müssen weniger oft abgeschaltet werden.

Die Lettershop Group (TLG) ist ein unabhängiges Unternehmen, das Investitionen in Millionenhöhe getätigt hat, um sicher zu stellen, dass es seine Position als eines der führenden Unternehmen für Direktkommunikation in Europa behaupten kann.

... mehr zu:
»CIR »Carbon »Infrarot-Strahlern »Strahler »TLG

Es setzt die neuesten Band- und Einzelblatttechnologien ein, um qualitativ hochwertigen Druck für Direct Mails zu produzieren. Ein wichtiger Part ist dabei die Erzeugung von personalisierten Mailings, für die das Ausgangsmaterial auf großen Druckmaschinen gedruckt wird.

Die vorbereiteten Rollen werden dann entweder durch Laser oder Inkjetdrucker mit einer Personalisierung versehen.

Für große Aufträge bietet TLG eine Technik an, mit der Druckköpfe bei bis zu 300 m/min drucken und bis zu 280 Millionen Tintentröpfchen pro Sekunde liefern können. Es ist unerlässlich, dass diese Tinte völlig getrocknet ist, bevor die Mailings, je nach Anforderung, geschnitten, gefaltet oder geklebt werden.

Konventionell wurde dieser Trocknungsprozess mit sehr leistungsstarken kurzwelligen Infrarot-Strahlern im nahen Infrarotbereich ausgeführt, positioniert direkt nach den Druckköpfen.

Diese kurzwelligen Strahler übertrugen riesige Energiemengen in die Druckfarbe, um so die Farbe sehr schnell trocknen zu können. Die hohen Leistungen machten allerdings eine Wasserkühlung der Strahler nötig, mittels eines Rohrsystems und eines zugehörigen Kühlgeräts. Außerdem waren die Strahler schwierig zu reinigen und hatten eine kurze Lebensdauer, was häufige Ausfallzeiten und damit hohe Wartungskosten bedeutete.

Heraeus entwickelte daher für TLG eine effiziente Alternative. Da die verwendeten Tinten wasserbasierend sind, wurde die Trocknung auf mittelwellige Strahler umgestellt, da Wasser Infrarot-Strahlung im mittleren Wellenlängenbereich am besten absorbiert. Mittelwellige Carbon Infrarot-Strahler CIR erwiesen sich als besonders gut geeignet, da sie die effektiven mittleren Wellenlängen kombinieren mit den schnellen Reaktionszeiten, die auch kurzwellige Strahler zeigen.

Nach ausgedehnten Tests wurden schließlich zwei komplette Linien mit CIR Strahlern in Leeds ausgestattet. Jede Linie besteht aus zwei CIR Systemen, die ein Strahlermodul, eine Absaugung und ein Kontrollpanel enthalten. Im Strahlermodul befinden sich Carbon Twin Strahler mit einer Flächenleistung von etwa 140 kW /m2. Das vorher verwendete System hatte dagegen eine Leistung von 300-400 kW/ m2.

Darüber hinaus kann jetzt über das Kontrollpanel gesteuert werden, wie viele Strahler für die jeweilige Bandbreite benötigt werden und wie viel Leistung in Abhängigkeit von der Bandgeschwindigkeit eingesetzt werden muss.

Seit der Installation haben sich alle vier Systeme als sehr effizient erwiesen und bewirken eine jährliche Einsparung von 30.000 britischen Pfund pro Linie.

Sie benötigen sehr wenig Wartungsaufwand, denn das Reinigen dauert nun nur noch zwei bis drei Stunden während das sehr kurzwellige Infrarot-System vorher zwei Tage benötigte. Nach beinahe zwei Jahren sind die ersten Strahler immer noch voll in Funktion.

Zusätzlich wird Platz eingespart, da keine Wasserkühlung mehr nötig ist. Das neue System zeigt auch eine größere Toleranz bei empfindlichen Papieren, denn das Papier erreicht beim Einsatz von CIR nur etwa 30-35 °C, im Vergleich zu den 60-70 °C beim Einsatz der vorher verwendeten sehr kurzwelligen Strahler. Der Wegfall der Wasserkühlung hat zusätzlich positive Gesundheits- und Sicherheitseffekte, denn so wurde die Gefahr, dass sich Personal an den heißen Rohren verbrennt, eliminiert.

Heraeus Noblelight GmbH mit Sitz in Hanau, mit Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien, Frankreich und China, gehört weltweit zu den Markt- und Technologieführern bei der Herstellung von Speziallichtquellen. Heraeus Noblelight wies 2005 einen Jahresumsatz von 79 Millionen € auf und beschäftigte weltweit 644 Mitarbeiter. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt Infrarot- und Ultraviolett-Strahler für Anwendungen in industrieller Produktion, Umweltschutz, Medizin und Kosmetik, Forschung und analytischen Messverfahren.

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen, dessen Geschäftsfelder die Bereiche Edelmetalle, Dentalwerkstoffe, Sensoren, Quarzglas und Speziallichtquellen umfassen. Mit einem Umsatz von über 9 Milliarden Euro und weltweit mehr als 10.600 Mitarbeitern in über 100 Gesellschaften ist Heraeus seit mehr als 150 Jahren ein weltweit anerkannter Edelmetall- und Werkstoffspezialist.

Das hohe Innovations- und Entwicklungspotential im Unternehmen wird intensiv und gezielt gefördert. Durch kundennahe Produktentwicklungen und gezielte Akquisitionen baut Heraeus seine führende Position in verschiedenen Industriebereichen aus.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hersteller: Heraeus Noblelight GmbH
Reinhard-Heraeus-Ring 7
D-63801 Kleinostheim
Tel +49 6181/35-8545, Fax +49 6181/35-16 8545
E-Mail hng-infrared@heraeus.com
Redaktion: Dr. Marie-Luise Bopp
Heraeus Noblelight GmbH,
Abteilung Marketing/Werbung
Tel +49 6181/35-8547, Fax +49 6181/35-16 8547
E-Mail marie-luise.bopp@heraeus.com

Dr. Marie-Luise Bopp | Heraeus Noblelight GmbH
Weitere Informationen:
http://www.heraeus-noblelight.com

Weitere Berichte zu: CIR Carbon Infrarot-Strahlern Strahler TLG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Neues Verfahren verbessert Haltbarkeit der Beschichtung auf Werkzeugen
12.07.2018 | Technologie Lizenz-Büro (TLB) der Baden-Württembergischen Hochschulen GmbH

nachricht Neue Technologie für ultraglatte Polymerfolien
27.06.2018 | Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Diamant – ein unverzichtbarer Werkstoff der Fusionstechnologie

Forscher am KIT entwickeln Fenstereinheiten mit Diamantscheiben für Fusionsreaktoren – Neue Scheibe mit Rekorddurchmesser von 180 Millimetern

Klimafreundliche und fast unbegrenzte Energie aus dem Fusionskraftwerk – für dieses Ziel kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weltweit. Bislang...

Im Focus: Wiener Forscher finden vollkommen neues Konzept zur Messung von Quantenverschränkung

Quantenphysiker/innen der ÖAW entwickelten eine neuartige Methode für den Nachweis von hochdimensional verschränkten Quantensystemen. Diese ermöglicht mehr Effizienz, Sicherheit und eine weitaus geringere Fehleranfälligkeit gegenüber bisher gängigen Mess-Methoden, wie die Forscher/innen nun im Fachmagazin „Nature Physics“ berichten.

Die Vision einer vollständig abhörsicheren Übertragung von Information rückt dank der Verschränkung von Quantenteilchen immer mehr in Reichweite. Wird eine...

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Pflanzenmütter kommunizieren mit ihren Embryonen über das Hormon Auxin

17.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Ein Haus wird zum Internetstar

17.07.2018 | Architektur Bauwesen

Wie geht es unserer Ostsee? Ein aktueller Zustandsbericht

17.07.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics