Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Durch Normung an die Spitze der Lasertechnologie

06.07.2000


Normungsaktivitäten haben in der Laserforschung und -entwicklung einen sehr hohen Stellenwert. Das Projekt CHOCLAB hat auf internationaler Ebene eine enorme Schubkraft in der Standardisierung von optischen
Komponenten und Laserstrahlen entwickelt und somit dazu beigetragen, dass Deutschland seinen Standort als Marktführer im Bereich der Lasertechnik sichern konnte.

Heutzutage sind moderne Lasersysteme nicht mehr aus der Produktion wegzudenken. Das rasante Wachstum dieser Schlüsseltechnologie (zweistellige Steigerungsraten in den letzten Jahren) wäre allerdings ohne standardisierte Messverfahren und Normung nicht möglich gewesen.
Sowohl Forschungsträger als auch Forschungsinstitute in Deutschland - darunter das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) - haben sehr früh erkannt, dass der wirtschaftliche Erfolg und technische Fortschritt der Lasertechnologie in direktem Zusammenhang mit der Standardisierung steht. Folglich haben Normungsaktivitäten in der Laserforschung und -entwicklung einen sehr hohen Stellenwert.
Eine Vorreiterrolle bei Normungsaktivitäten in der Lasertechnologie spielt das besonders erfolgreiche Projekt CHOCLAB (ein Akronym des englischen Projektnamens "CHaracterisation of Optical Components and LAser Beams"). CHOCLAB hat in den vergangenen drei Jahren auf internationaler Ebene eine enorme Schubkraft in der Standardisierung von optischen Komponenten und Laserstrahlen entwickelt und somit dazu beigetragen, dass Deutschland seinen Standort als Marktführer im Bereich der Lasertechnik sichern konnte.
Die Zielsetzung in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt ist auf Standardisierung und Marktsicherung ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen hier zukünftige Anwendungen in der Materialbearbeitung, Medizin, Kommunikation, Messtechnik und Halbleitertechnologie.
Die spezifischen Forschungsaktivitäten am Laser Zentrum Hannover e.V. finden im Bereich der Charakterisierung optischer Hochleistungs-Komponenten statt, wie z. B. die Messung der optischen Eigenschaften nach den aktuellen internationalen Standards und Normen. Anhand der Forschungsergebnisse kann die Qualität von Optiken festgestellt werden. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu gleichwertigen Produtkionsergebnissen.

Für mehr Information:
Laser Zentrum Hannover e.V.
Herr Dr. Detlev Ristau
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-240
Fax: +49 511 2788-100
e-mail: dr@lzh.de
http://www.lzh.de

Michael Botts |

Weitere Berichte zu: CHOCLAB Lasertechnologie Normung Standardisierung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Verfahrenstechnologie:

nachricht Wie bioökonomisch optimierte Ressourcen- und Energiekreisläufe bei der Produktion nachhaltiger Lebensmittel helfen
14.02.2020 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Von der Natur für die Creme-Dose: neues Verfahren aus dem LIKAT auf der Basis von Zuckerrohr
31.01.2020 | Leibniz-Institut für Katalyse e. V. an der Universität Rostock

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Verfahrenstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultraschnelles Schalten eines optischen Bits: Gewinn für die Informationsverarbeitung

Wissenschaftler der Universität Paderborn und der TU Dortmund veröffentlichen Ergebnisse in Nature Communications

Computer speichern Informationen in Form eines Binärcodes, einer Reihe aus Einsen und Nullen – sogenannten Bits. In der Praxis werden dafür komplexe...

Im Focus: Fraunhofer IOSB-AST und DRK Wasserrettungsdienst entwickeln den weltweit ersten Wasserrettungsroboter

Künstliche Intelligenz und autonome Mobilität sollen dem Strukturwandel in Thüringen und Sachsen-Anhalt neue Impulse verleihen. Mit diesem Ziel fördert das Bundeswirtschaftsministerium ab sofort ein innovatives Projekt in Halle (Saale) und Ilmenau.

Der Wasserrettungsdienst Halle (Saale) und das Fraunhofer Institut für Optronik,
Systemtechnik und Bildauswertung, Institutsteil Angewandte Systemtechnik...

Im Focus: A step towards controlling spin-dependent petahertz electronics by material defects

The operational speed of semiconductors in various electronic and optoelectronic devices is limited to several gigahertz (a billion oscillations per second). This constrains the upper limit of the operational speed of computing. Now researchers from the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter in Hamburg, Germany, and the Indian Institute of Technology in Bombay have explained how these processes can be sped up through the use of light waves and defected solid materials.

Light waves perform several hundred trillion oscillations per second. Hence, it is natural to envision employing light oscillations to drive the electronic...

Im Focus: Haben ein Auge für Farben: druckbare Lichtsensoren

Kameras, Lichtschranken und Bewegungsmelder verbindet eines: Sie arbeiten mit Lichtsensoren, die schon jetzt bei vielen Anwendungen nicht mehr wegzudenken sind. Zukünftig könnten diese Sensoren auch bei der Telekommunikation eine wichtige Rolle spielen, indem sie die Datenübertragung mittels Licht ermöglichen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) am InnovationLab in Heidelberg ist hier ein entscheidender Entwicklungsschritt gelungen: druckbare Lichtsensoren, die Farben sehen können. Die Ergebnisse veröffentlichten sie jetzt in der Zeitschrift Advanced Materials (DOI: 10.1002/adma.201908258).

Neue Technologien werden die Nachfrage nach optischen Sensoren für eine Vielzahl von Anwendungen erhöhen, darunter auch die Kommunikation mithilfe von...

Im Focus: Einblicke in die Rolle von Materialdefekten bei der spin-abhängigen Petahertzelektronik

Die Betriebsgeschwindigkeit von Halbleitern in elektronischen und optoelektronischen Geräten ist auf mehrere Gigahertz (eine Milliarde Oszillationen pro Sekunde) beschränkt. Die Rechengeschwindigkeit von modernen Computern trifft dadurch auf eine Grenze. Forscher am MPSD und dem Indian Institute of Technology in Bombay (IIT) haben nun untersucht, wie diese Grenze mithilfe von Lichtwellen und Festkörperstrukturen mit Defekten erhöht werden könnte, um noch größere Rechenleistungen zu erreichen.

Lichtwellen schwingen mehrere hundert Trillionen Mal pro Sekunde und haben das Potential, die Bewegung von Elektronen zu steuern. Im Gegensatz zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungen

Gemeinsam auf kleinem Raum - Mikrowohnen

19.02.2020 | Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Globale Datenbank für Karstquellenabflüsse

21.02.2020 | Geowissenschaften

Leopoldina-Symposium: „Mission – Innovation“ 2020

21.02.2020 | Veranstaltungsnachrichten

Langlebige Fachwerkbrücken aus Stahl einfacher bemessen

21.02.2020 | Architektur Bauwesen

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics