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Prozess-Spektrometrie im nahen Infrarotbereich

26.09.2001


NIR-(Near Infrared)-Spektrometer


Siemens A&D erweitert sein Angebot in der Prozessanalytik um zwei NIR-(Near Infrared)-Spektrometer: Sinis FT (Fourier Transformation) verwendet einen rotierenden Retroreflektor. Sinis A (Acusto Optic Tunable Filter) gibt es in zwei Varianten für Transmissions- und Reflexionsmessung.

Siemens-Pressebild
Informationsnummer: AD PI 200109.754


Siemens Automation and Drives (A&D) erweitert sein Angebot in der Prozessanalytik um zwei NIR-(Near Infrared)-Spektrometer für Messungen im nahen Infrarotbereich: Sinis FT verwendet als weltweit erstes FT-(Fourier Transformation)-NIR-Spektrometer einen rotierenden Retroreflektor, mit dem Daten auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen schnell und sicher per Interferogramm dargestellt werden können. Das AOTF-(Acusto Optic Tunable Filter)-Spektrometer Sinis A gibt es in zwei Varianten für Transmissions- und Reflexionsmessung. Dadurch können sowohl feste Proben als auch stark absorbierende Flüssigkeiten berührungslos untersucht werden. Die beiden Spektrometer übernehmen Analysen- und Online-Controlaufgaben in Raffinerien, in der Petrochemie, der pharmazeutischen und chemischen Industrie sowie im Nahrungs- und Genussmittelbereich.

Das FT-NIR-Spektrometer Sinis FT bestimmt gleichzeitig chemische und physikalische Eigenschaften – und dies bei kurzen Analysezeiten, hoher Auflösung und auch komplexen Prozessmedien. Es verwendet als weltweit erstes NIR-Spektrometer eine rotierende Spiegelbewegung. Das durchgesendete Licht wird so umgelenkt, dass zwei Lichtstrahlen den asymmetrisch rotierenden Retroreflektor passieren. Dabei entstehen zwei unterschiedliche Strahllängen, deren Differenz gemessen wird. Die so gewonnen Daten werden mit einer mathematischen Rechenoperation, der Fast-Fourier-Transformation, zu einem Interferogramm aufbereitet. Die permanent justierte Optik wurde speziell für den Prozesseinsatz entwickelt und bietet eine sichere und schnelle Datenerfassung  auch unter schwierigen Umgebungsbedingungen. Dadurch eignet sich das neue Gerät zur Bestimmung von Aliphaten und Aromaten in Kraftstoffen, zur Verfolgung von chemischen Produktionsprozessen sowie zur Klassifizierung und Qualitätskontrolle von Polymeren. Die kompakte 19-Zoll-Modulbauweise begünstigt eine einfache Wartung und den Einbau in standardisierte Industrieschränke. Sinis FT ist mit allen gängigen faseroptische Zubehören kompatibel und verfügt zur Fernbedienung über einen Ethernet-Anschluss.

Das NIR-Spektrometer Sinis A kann in zwei Varianten entweder für die Transmissions- oder für die Reflexionsmessung eingesetzt werden. Beide Gerätetypen verfügen über einen Monochromator, der ohne bewegte Teile arbeitet und eine hohe Lichtstärke hat. Dadurch ist Sinis A ein vielseitiges und robustes Routinegerät für den Einsatz unter schwierigen Prozessbedingungen. Durch die Remote-Anbindung der Messsonde über Glasfaser kann das Gerät auch außerhalb des Prozesses installiert werden. Dies ist überall dort von Vorteil, wo wenig Platz zur Verfügung steht oder besondere Sicherheits- und Hygienerichtlinien gelten. Darüber hinaus verfügt das neue AOTF-Spektrometer über einen kompakten Feldgeräteaufbau mit Profibus-Anschluss und ist dadurch flexibel einsetzbar.

Gerhard Stauß | News Center
Weitere Informationen:
http://www.prozessanalytik.de/

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