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Auf die Verbindung kommt es an - "Hochleistungsfügetechnik für Hybridstrukturen"

18.06.2003


Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) beteiligt sich an einer neuen Forschergruppe "Hochleistungsfügetechnik für Hybridstrukturen". Diese Gruppe will innerhalb der nächsten sechs Jahre verschiedene Hochleistungsfügeverfahren entwickeln, mit denen Hybridverbindungen (zwischen nicht artgleichen Metallen) möglich sind.



Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) beteiligt sich an einer neuen Forschergruppe "Hochleistungsfügetechnik für Hybridstrukturen". Diese Gruppe will innerhalb der nächsten sechs Jahre verschiedene Hochleistungsfügeverfahren entwickeln, mit denen Hybridverbindungen (zwischen nicht artgleichen Metallen) möglich sind.



Hybridverbindungen gewinnen derzeitig in allen Bereichen der Verkehrstechnik zunehmend an Bedeutung. Sowohl in der Fahrzeug-, Flugzeug- und Schienenfahrzeugindustrie ist konsequenter Leichtbau das Mittel, um Gewicht und somit Treibstoff einzusparen. Durch die Kombination verschiedener Leichtbauwerkstoffe können maßgeschneiderte und somit belastungsoptimierte Fahrzeugstrukturen realisiert werden.

Das Verbinden verschiedener Werkstoffgruppen wie Stahl, Aluminium- und Magnesiumlegierungen ist allerdings nur möglich, wenn geeignete Fügetechnologien zur Verfügung stehen. Die Projektpartner wollen daher die Defizite und bislang ungelösten Problemstellungen (in metallurgischer Hinsicht) des Fügens nicht artgleicher Werkstoffe in den nächsten Jahren aufarbeiten und die erarbeiteten Verfahren industrietauglich machen.

In diesem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützten Projekt werden sechs Forschungseinrichtungen in enger Zusammenarbeit ihre jeweiligen Kernkompetenzen einsetzen. Dazu gehören die laser-, elektronenstrahl- und lichtbogenbasierten Verfahren, das Reibrührschweißen sowie Klebe- und mechanische Verbindungstechnologien. Im Vordergrund stehen dabei metallurgische und verfahrenstechnische Untersuchungen zur Herstellung von umformfähigen Tailored Hybrid Blanks bzw. Komponenten zur Realisierung einer Sicherheitszelle in Multi-Material- Bauweise. Die Forschungsergebnisse sollen im späteren Verlauf des Projektzeitraumes auch mit Partnern aus der Industrie umgesetzt werden.

Neben dem Laser Zentrum Hannover und dem Institut für Werkstoffkunde der Universität Hannover sind der Lehrstuhl für Fertigungstechnologie der Universität Erlangen, das Institut für Schweißtechnische Fertigungsverfahren der RWTH Aachen, das Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik der Universität Paderborn und das Bremer Institut für angewandte Strahltechnik beteiligt. Projektstart war der 1.4.2003.

Kontakt:
Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH)
Herr Michael Botts
Hollerithallee 8
D-30419 Hannover
Tel.: +49 511 2788-151
Fax: +49 511 2788-100
E-Mail: bt@lzh.de

Michael Botts | idw
Weitere Informationen:
http://www.lzh.de

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