Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zwischen Science und Fiction

18.06.2012
Menschenähnliche Roboter faszinieren und ängstigen zugleich. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt InsideScience am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) möchte einen Dialog über Humanoide Roboter zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft anstoßen.
Als Diskussionsgrundlage dienen im Projekt produzierte und über Web 2.0-Formate verbreitete Filmbeiträge, die Forschung verständlich machen. InsideScience präsentiert die aktuelle Staffel „Humanoide Roboter“ am Sonntag, 24. Juni, ab 17 Uhr bei einer kostenlosen Filmpremiere in der Schauburg.

Was steckt hinter der komplizierten Mechanik von Robotern? Wie denken und lernen Maschinen und welche Formen der Interaktion mit Menschen sind heute möglich und künftig vorstellbar? Insgesamt 18 Filmbeiträge des Projekts InsideScience eröffnen interessierten Laien Einblicke in die aktuellen Herausforderungen und Fragestellungen des Sonderforschungsbereichs 588 „Humanoide Robotik“ am KIT und erlauben ihnen, sich in die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hineinzuversetzen. Die modular aufgebauten Beiträge arbeiten mit einem Mix aus Animation und realen Sequenzen. Sie beschreiten so ästhetisch und fachlich neue Wege jenseits gängiger Wissenschaftsfilme.

In der Schauburg zeigt InsideScience am Sonntag, 24. Juni, erstmals die Höhepunkte der Staffel: Unter anderem den Beitrag „Was braucht man für einen Roboter?“ – ein profunder Überblick zum Stand der Technik – und den Film „Kommen Roboter in den Himmel?“, der die gesellschaftliche Dimension der Entwicklung immer leistungsstärkerer Roboter beleuchtet. Auf die Leinwand kommen darüber hinaus Filmporträts über die Sportwissenschaftlerin Anne Richter und den Informatiker Alexander Kasper. Die beiden Wissenschaftler berichten in Interviews über die Herausforderungen und Perspektiven interdisziplinärer Projekte, die Chancen für Doktoranden in der Robotik und die Faszination der Erforschung menschenähnlicher Maschinen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, mit den am Filmprojekt beteiligten Wissenschaftlern zu diskutieren.
Über InsideScience
Das DFG-Projekt InsideScience basiert auf am ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale entwickelten Konzepten zur Öffentlichen Wissenschaft. Seit Juli 2010 erkundet InsideScience unter seiner wissenschaftlichen Leitung neue Formen der Wissenschaftskommunikation. Dies geschieht vor dem Hintergrund der sich durch das Web 2.0 eröffnenden, vielfältigen Möglichkeiten für Öffentliche Wissenschaft und die wachsende Überzeugung, dass erfolgreiche Forschung immer auch dem gesellschaftlichen Dialog verpflichtet ist.

Dafür setzt InsideScience auf Wissenschaftsfilme, deren Produktion die Dienstleistungseinheit Presse, Kommunikation und Marketing (PKM) des KIT koordiniert. Eine erste InsideScience-Filmstaffel führt anschaulich in das komplexe Wissenschaftsgebiet der Theoretischen Teilchenphysik ein. Die Filme können online auf dem YouTube-Kanal von InsideScience oder in einem navigierbaren Wissensraum angesehen, direkt kommentiert und geteilt werden. Für die Filmproduktion hat InsideScience Medientrainings mit den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern durchgeführt, Schülerinnen und Schüler zur Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen Themen ermutigt und ein Wissenschaftsblog ins Leben gerufen.

Für InsideScience kooperieren das ZAK und PKM mit den KIT-Sonderforschungsbereichen 588 „Humanoide Roboter“ und TR9 „Computergestützte Theoretische Teilchenphysik“.
InsideScience-Weblinks
Homepage www.kit.edu/InsideScience
YouTube-Kanal www.youtube.com/InsideScience
Wissensraum http://inside-science.forschung.kit.edu/weblog/
Film-Trailer http://youtu.be/FSMZTB8AkT8
Das Programm im Überblick:
Begrüßung der Projektinitiatoren:
Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha (Direktorin des ZAK)
Dr. Klaus Rümmele (Leiter PKM-Abteilung Neue Medien)
Einführungs- und Vertiefungsbeiträge
„Was braucht man für einen Roboter?“
Fluid-Aktoren: Die Natur als Vorbild für die Robotik
Programmieren durch Vormachen: Wie Roboter von Menschen lernen

Wissenschaftler im Gespräch
Interdisziplinarität in der Robotik – Dr. Anne Focke
Wissenschaftsnachwuchs in der Robotik – Alexander Kasper
Sozialkritische Beiträge
Kommen Roboter in den Himmel? Ein Streifzug durch die Zukunft des Roboters in der Gesellschaft
Abschlussdiskussion mit Wissenschaftlern des Sonderforschungsbereichs 588 „Humanoide Roboter“

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Diese Presseinformation ist im Internet abrufbar unter: www.kit.edu

Die Fotos stehen in druckfähiger Qualität auf www.kit.edu zum Download bereit und können angefordert werden unter: presse@kit.edu oder +49 721 608-47414. Die Verwendung der Bilder ist ausschließlich in dem oben genannten Zusammenhang gestattet.
Weiterer Kontakt:

Jonas Moosmüller
ZAK | Zentrum für Angewandte
Kulturwissenschaft und Studium
Generale
Tel.: +49 721 608 48027
Fax: +49 721 608 44811
E-Mail: jonas.moosmueller@kit.edu

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019
21.03.2019 | Hochschule Magdeburg-Stendal

nachricht Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen
21.03.2019 | Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochdruckwasserstrahlen zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen erprobt

Beim Fräsen hochfester Werkstoffe wie Oxidkeramik oder Sondermetalle – und besonders bei der Schruppbearbeitung – verschleißen Werkzeuge schnell. Für Unternehmen ist die Bearbeitung dieser Werkstoffe deshalb mit hohen Kosten verbunden. Im Projekt »HydroMill« hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen mit seinen Projektpartnern nun gezeigt, dass sich der Hochdruckwasserstrahl zum flächigen Materialabtrag von hochfesten Werkstoffen eignet. War der Einsatz von Wasserstrahlen bislang auf die Schneidbearbeitung beschränkt, zeigen die Projektergebnisse, wie sich hochfeste Werkstoffe kosten- und ressourcenschonender als bisher flächig abtragen lassen.

Diese neue und zur konventionellen Schruppbearbeitung alternative Anwendung der Wasserstrahlbearbeitung untersuchten die Aachener Ingenieure gemeinsam mit...

Im Focus: Die Zähmung der Lichtschraube

Wissenschaftler vom DESY und MPSD erzeugen in Festkörpern hohe-Harmonische Lichtpulse mit geregeltem Polarisationszustand, indem sie sich die Kristallsymmetrie und attosekundenschnelle Elektronendynamik zunutze machen. Die neu etablierte Technik könnte faszinierende Anwendungen in der ultraschnellen Petahertz-Elektronik und in spektroskopischen Untersuchungen neuartiger Quantenmaterialien finden.

Der nichtlineare Prozess der Erzeugung hoher Harmonischer (HHG) in Gasen ist einer der Grundsteine der Attosekundenwissenschaft (eine Attosekunde ist ein...

Im Focus: The taming of the light screw

DESY and MPSD scientists create high-order harmonics from solids with controlled polarization states, taking advantage of both crystal symmetry and attosecond electronic dynamics. The newly demonstrated technique might find intriguing applications in petahertz electronics and for spectroscopic studies of novel quantum materials.

The nonlinear process of high-order harmonic generation (HHG) in gases is one of the cornerstones of attosecond science (an attosecond is a billionth of a...

Im Focus: Magnetische Mikroboote

Nano- und Mikrotechnologie sind nicht nur für medizinische Anwendungen wie in der Wirkstofffreisetzung vielversprechende Kandidaten, sondern auch für die Entwicklung kleiner Roboter oder flexibler integrierter Sensoren. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P) haben mit einer neu entwickelten Methode magnetische Mikropartikel hergestellt, die den Weg für den Bau von Mikromotoren oder die Zielführung von Medikamenten im menschlichen Körper, wie z.B. zu einem Tumor, ebnen könnten. Die Herstellung solcher Strukturen sowie deren Bewegung kann einfach durch Magnetfelder gesteuert werden und findet daher Anwendung in einer Vielzahl von Bereichen.

Die magnetischen Eigenschaften eines Materials bestimmen, wie dieses Material auf das Vorhandensein eines Magnetfeldes reagiert. Eisenoxid ist der...

Im Focus: Magnetic micro-boats

Nano- and microtechnology are promising candidates not only for medical applications such as drug delivery but also for the creation of little robots or flexible integrated sensors. Scientists from the Max Planck Institute for Polymer Research (MPI-P) have created magnetic microparticles, with a newly developed method, that could pave the way for building micro-motors or guiding drugs in the human body to a target, like a tumor. The preparation of such structures as well as their remote-control can be regulated using magnetic fields and therefore can find application in an array of domains.

The magnetic properties of a material control how this material responds to the presence of a magnetic field. Iron oxide is the main component of rust but also...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Größte nationale Tagung 2019 für Nuklearmedizin in Bremen

21.03.2019 | Veranstaltungen

6. Magdeburger Brand- und Explosionsschutztage vom 25. bis 26.3. 2019

21.03.2019 | Veranstaltungen

Teilchenphysik trifft Didaktik und künstliche Intelligenz in Aachen

20.03.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Nieten, schrauben, kleben im Flugzeugbau: Smarte Mensch-Roboter-Teams meistern agile Produktion

25.03.2019 | HANNOVER MESSE

Auf der Suche nach der verschwundenen Antimaterie: Messungen mit Belle II erfolgreich gestartet

25.03.2019 | Physik Astronomie

HEIDENHAIN auf der CONTROL 2019: Belastbare Systeme für mehr Genauigkeit und Zuverlässigkeit

25.03.2019 | Messenachrichten

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics