Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wirtschaft und Gesellschaft im Kontext denken

18.06.2012
Tagung an der Universität Witten/Herdecke am 6. Juli 2012 fragt nach der Konzeption moderner Studiengänge

Im Oktober 2010 hat die Universität Witten/Herdecke den ersten deutschen Bachelorstudiengang in „Philosophie, Politik & und Ökonomik“ gestartet. Dieser Studiengang vermittelt Wirtschaftswissen im Kontext von Politik und Gesellschaft und geht so einen neuen Wege in der (Aus-)Bildung von politisch interessierten Ökonomen.

Das Interesse an solchen Studiengängen in Deutschland ist groß, an anderen Universitäten werden Studiengänge mit Namen wie „Philosophy & Economics“ oder „Politics and Economics“ angeboten. Die Etablierung dieser Programme fällt in eine Zeit, in der sich die Wirtschaftswissenschaft im Zusammenhang mit der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise mit dem Vorwurf konfrontiert sieht, ihre Methoden hätten sich zu weit von der sozialen Realität entfernt und sie sei zunehmend in den akademischen Elfenbeinturm abgewandert.

Bieten die neuen „Wirtschaft &“-Programme hier einen Ausweg? Inwieweit führt die Vernetzung der Disziplinen zu einem besseren Problemverständnis und zu höherer Problemlösungsfähigkeit? Oder besteht die Gefahr, dass die Absolventen von allem ein wenig, aber nichts richtig verstehen? Um auf diese Fragen erste Antworten zu geben, veranstaltet die Universität Witten/Herdecke am 6. Juli 2012 von 14 bis ca. 19 Uhr die Tagung

Wirtschaft, Politik & Gesellschaft – zusammen denken, was zusammen gehört

Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien werden über ihre Erwartungen an eine integrative wirtschafts-, sozial- und geisteswissenschaftliche Lehre und Forschung diskutieren und darüber, wie eine enge Vernetzung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft erreicht werden kann. Die Auftaktimpulse halten renommierte Redner aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik: Franz Müntefering, MdB, Vizekanzler und Bundesminister für Arbeit und Soziales a.D., Prof. Dr. Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) und Thomas Sattelberger, bis April 2012 Personalvorstand der Deutschen Telekom AG.

Bereits am Vortag werden sich die bundesweit in diesen Programmen Lehrenden und Studierenden zu einem Erfahrungsaustausch treffen.

Weitere Informationen bei PD Joachim Zweynert, 02302 – 926-598, joachim.zweynert@uni-wh.de und im Netz unter

https://www.uni-wh.de/wirtschaft/studium-wirtschaftsfakultaet/philosophie-politik-oekonomik/tagung/

Für Interessenten: Die Bewerbungsfrist für die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge an der UW/H läuft am 30. Juni ab. Bewerbungen sind möglich unter:

http://www.uni-wh.de/wirtschaft/studium-wirtschaftsfakultaet/studieninteressierte

Über die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft:
Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft wurde 1984 gegründet und bietet derzeit rund 350 Studierenden einen Studienplatz in den Bachelorstudiengängen „Philosophie, Politik und Ökonomik“ und „Business Economics“ sowie in den Masterstudiengängen „General Management“ und „Family Business Management“. Wittener Wirtschaftsstudierende lernen, Wirtschaft im Kontext zu denken, mit Problemen und Überraschungen umzugehen und als Verantwortungselite zu handeln.

Kay Gropp | Universität Witten/Herdecke
Weitere Informationen:
http://www.uni-wh.de

Weitere Berichte zu: Economics Kontext Vernetzung Wirtschaftswissenschaft Ökonomik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“
12.02.2020 | Technische Universität Chemnitz

nachricht 4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart
10.02.2020 | Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

Forscher des Max-Born-Instituts für Nichtlineare Optik und Kurzpulsspektroskopie (MBI) und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik haben durch die Kombination von Experiment und Theorie die Frage gelöst, wie Laserpulse die Magnetisierung durch ultraschnellen Elektronentransfer zwischen verschiedenen Atomen manipulieren können.

Wenige nanometerdünne Filme aus magnetischen Materialien sind ideale Testobjekte, um grundlegende Fragestellungen des Magnetismus zu untersuchen. Darüber...

Im Focus: Freiburg researcher investigate the origins of surface texture

Most natural and artificial surfaces are rough: metals and even glasses that appear smooth to the naked eye can look like jagged mountain ranges under the microscope. There is currently no uniform theory about the origin of this roughness despite it being observed on all scales, from the atomic to the tectonic. Scientists suspect that the rough surface is formed by irreversible plastic deformation that occurs in many processes of mechanical machining of components such as milling.

Prof. Dr. Lars Pastewka from the Simulation group at the Department of Microsystems Engineering at the University of Freiburg and his team have simulated such...

Im Focus: Transparente menschliche Organe ermöglichen dreidimensionale Kartierungen auf Zellebene

Erstmals gelang es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, intakte menschliche Organe durchsichtig zu machen. Mittels mikroskopischer Bildgebung konnten sie die zugrunde liegenden komplexen Strukturen der durchsichtigen Organe auf zellulärer Ebene sichtbar machen. Solche strukturellen Kartierungen von Organen bergen das Potenzial, künftig als Vorlage für 3D-Bioprinting-Technologien zum Einsatz zu kommen. Das wäre ein wichtiger Schritt, um in Zukunft künstliche Alternativen als Ersatz für benötigte Spenderorgane erzeugen zu können. Dies sind die Ergebnisse des Helmholtz Zentrums München, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und der Technischen Universität München (TUM).

In der biomedizinischen Forschung gilt „seeing is believing“. Die Entschlüsselung der strukturellen Komplexität menschlicher Organe war schon immer eine große...

Im Focus: Skyrmions like it hot: Spin structures are controllable even at high temperatures

Investigation of the temperature dependence of the skyrmion Hall effect reveals further insights into possible new data storage devices

The joint research project of Johannes Gutenberg University Mainz (JGU) and the Massachusetts Institute of Technology (MIT) that had previously demonstrated...

Im Focus: Skyrmionen mögen es heiß – Spinstrukturen auch bei hohen Temperaturen steuerbar

Neue Spinstrukturen für zukünftige Magnetspeicher: Die Untersuchung der Temperaturabhängigkeit des Skyrmion-Hall-Effekts liefert weitere Einblicke in mögliche neue Datenspeichergeräte

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat einen weiteren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Chemnitzer Linux-Tage am 14. und 15. März 2020: „Mach es einfach!“

12.02.2020 | Veranstaltungen

4. Fachtagung Fahrzeugklimatisierung am 13.-14. Mai 2020 in Stuttgart

10.02.2020 | Veranstaltungen

Alternative Antriebskonzepte, technische Innovationen und Brandschutz im Schienenfahrzeugbau

07.02.2020 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erste Untersuchungsergebnisse zum "Sensations-Meteoritenfall" von Flensburg

17.02.2020 | Geowissenschaften

Lichtpulse bewegen Spins von Atom zu Atom

17.02.2020 | Physik Astronomie

Freiburger Forscher untersucht Ursprünge der Beschaffenheit von Oberflächen

17.02.2020 | Materialwissenschaften

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics