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Wenn Nanomaterialien im Müll landen

23.02.2015

Nanopartikel verbessern die Eigenschaften von Produkten wie Autoreifen, Zahnpasta oder Wandfarben. Und sie erschließen sich zunehmend weitere Anwendungen.

Nachdem ihre Produktion und Handhabung bereits kritisch öffentlich begleitet wurde, steht nun auch die fachgerechte Entsorgung im öffentlichen Interesse. Zum Stand der Technik tauschen sich am 4. März 2015 Experten am KIT aus. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.

Kolloquium:

Entsorgung nanomaterialhaltiger Abfälle in Sonderabfallverbrennungsanlagen

4. März 2015, 9 Uhr

KIT-Campus Nord, Gebäude 640, Raum 0-167

Zu den Vortragenden gehören u. a.

Markus Gleis und Julia Vogel, Umweltbundesamt

Bernd Sachweh, BASF

Nanomaterialien finden zunehmend Einsatz in industriellen Produkten, die am Ende ihres Lebenszyklus zu entsorgen sind. In vielen Fällen wird hierfür die thermische Behandlung in Sonderabfallverbrennungsanlagen eingesetzt, deren Betreiber die Verantwortung für die sichere Entsorgung übernehmen. In Hinblick auf die öffentliche Diskussion zur Sicherheit nanopartikulärer Stoffe wird deren mögliche Freisetzung kritisch hinterfragt.

Im Rahmen der Veranstaltung wird der aktuelle Stand des Wissens zur Messung, Bildung und Abscheidung von Nanopartikeln in thermischen Verfahren beleuchtet. Die aktuelle rechtliche Situation und mögliche Risiken werden diskutiert. Anwendungsnahe Untersuchungen zur thermischen Behandlung nanomaterialhaltiger Abfälle in Sonderabfallbehandlungsanlagen werden vorgestellt.

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie unter

https://www.itc.kit.edu

Weiterer Kontakt:
Margarete Lehné, Pressereferentin, Tel.: +49 721 608-48121, Fax: +49 721 608-43658, E-Mail: margarete.lehne@kit.edu

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vereint als selbständige Körperschaft des öffentlichen Rechts die Aufgaben einer Universität des Landes Baden-Württemberg und eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft. Seine drei strategischen Felder Forschung, Lehre und Innovation verbindet das KIT zu einer Mission. Mit rund 9 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 24 500 Studierenden ist das KIT eine der großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen Europas.

Weitere Informationen:

https://www.itc.kit.edu

Monika Landgraf | Karlsruher Institut für Technologie

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