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Weltkongress der Gefäßmedizin in Leipzig – 5000 Ärzte erwartet / OP-Live-Übertragungen

25.01.2018

Zum 14. Mal ruft der Kongress „Leipzig Interventional Course“ (LINC) Mediziner aus aller Welt in die sächsische Messestadt – und rund 5000 werden vom 30. Januar bis 2. Februar kommen. Denn LINC ist die weltweit größte interdisziplinäre Fachveranstaltung der Gefäßmediziner. Besonderes Merkmal und Anziehungspunkt: Angesprochen werden Vertreter aller beteiligten medizinischen Fachdisziplinen, hochmodern werden direkte Anschaulichkeit und unmittelbarer Patientenbezug geboten.

„Zu unserem Konzept gehört, dass allen Kongressteilnehmern live übertragene Operationen angeboten werden“, so Prof. Dierk Scheinert, Mitbegründer und Mitorganisator des LINC. „Dabei stehen die Kameras in 13 Kliniken aus aller Welt.


Prof. Dierk Scheinert, Direktor der Klinik und Poliklinik für Angiologie am UKL, Mitbegründer und Mitorganisator des LINC.

Stefan Straube / Universitätsklinikum Leipzig

Es beteiligen sich also nicht nur Operateure des Universitätsklinikums Leipzig, sondern auch aus Kliniken Italiens, Frankreichs und der USA. Der Vorteil der Live-Übertragungen ist ganz klar, dass das Verfolgen der Operationen bei Gefäßverengungen oder Aneurysmen ganz praktische Erkenntnisse vermitteln. Denn die Teilnehmer können erkennen, in welchen Fällen welche Techniken zum Erfolg für den Patienten führen.“

Zuvor wird bei LINC der ganz konkrete Fall des Patienten besprochen. Jeder Kongressteilnehmer erhält dafür ein Heft mit den medizinischen Angaben und der geplanten Behandlungsstrategie für jeden der insgesamt rund 90 Patienten, die während des Kongresses operiert werden.

„Diese umfangreiche Einführung in den Fall macht es möglich, dass jeder Arzt die Behandlung, die er am Bildschirm sieht, nachvollziehen kann und daraus lernt“, so Prof. Scheinert, der am Universitätsklinikum Leipzig (UKL) die Klinik und Poliklinik für Angiologie leitet.

Da die Übertragungen parallel in vier Kongress-Räumen stattfinden, muss sich jeder Teilnehmer entscheiden, welcher Behandlungsspezifik er sich widmen will. Operiert werden vor allem Patienten, die unter Gefäßveränderungen – ob an der Halsschlagader oder dem Fuß – leiden.

Eines der zentralen Arbeitsfelder der interventionellen Angiologen und damit auch des „Leipzig Interventional Course“ ist die Behandlung von Gefäßverschlüssen mit medikamentenbeschichten Ballons oder Stents.

Die Kongress-Macher um Prof. Scheinert kommen inzwischen mit ihren LINC-Veranstaltungen den Ärzten auf der ganzen Welt wortwörtlich entgegen: Sie haben mit LINC Asia-Pacific und LINC Australia in Hongkong und Sydney, sowie seit 2017 auch in New York Veranstaltungen ins Leben gerufen, bei denen genauso modern und patientennah wie in Leipzig praktisches Wissen und Können an junge Gefäßmediziner vermittelt wird. Doch die Veranstaltung in Leipzig ist und bleibt die mit Abstand größte.

Information:
Leipzig Interventional Course (LINC)
30. Januar bis 2. Februar
Leipziger Messe, Halle 2

Pressestelle | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.uniklinik-leipzig.de/

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