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Vielfalt fördern und gestalten: Das neue Lise-Netzwerk

14.11.2011
Netzwerkgründung mit anschließender Tagung am 18./19. November 2011 an der Humboldt-Universität

Gender, Diversity und Mentoring – das sind die Schwerpunkte der ersten bundesweiten „Lise-Netzwerk-Tagung“, die vom 18. bis 19. November 2011 in Berlin-Adlershof stattfindet.

Das neu gegründete Lise-Netzwerk möchte Frauen mit und ohne Einwanderungsgeschichte dazu ermutigen, natur- und ingenieurwissenschaftliche Berufe zu ergreifen. Das Netzwerk ist nach der berühmten Physikerin Lise Meitner benannt, die die erste physikalisch-theoretische Erklärung der Kernspaltung lieferte und als Vorbild für Frauen in den Naturwissenschaften steht.

Erste Lise-Netzwerk-Tagung
18./19. November 2011
Humboldt-Universität zu Berlin, Campus Adlershof
Lise-Meitner-Haus (Newtonstraße 15, 12489 Berlin) und
Lehrraumgebäude Physik/Chemie
(Newtonstraße 14, 12489 Berlin)
Die Tagung beinhaltet Fachvorträge und Workshops zu folgenden Themenkomplexen: Wie können Frauen mit Einwanderungsgeschichte unterschiedlicher Herkunft gemeinsam gefördert und für die Natur- und Ingenieurwissenschaften begeistert werden? Wie kann das Interesse von Schülerinnen für ein mathematisch-naturwissenschaft¬liches Studium gesteigert werden? Diskutiert wird auch darüber, was gutes Mentoring ausmacht.

Die Referentinnen der Tagung sind Professorinnen und Projektleiterinnen bundesweiter universitärer Mentoringprogramme, die während der Tagung nicht nur von ihren Aktivitäten berichten, sondern auch die Möglichkeit haben, untereinander Erfahrungen auszutauschen.

Anmeldungen zur Tagung sind noch möglich:
http://didaktik.physik.hu-berlin.de/club-lise/Lise-Netzwerk-Tagung2011.pdf
Schirmherrin der Tagung ist die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder. Gefördert wird die Veranstaltung vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall im Rahmen seiner Initiative THINKING.
Zum Hintergrund:
Mentoringprogramme für Schülerinnen am Übergang zwischen Schule und Univer¬sität sowie für Studentinnen und weiterführende Programme setzen sich immer stärker mit dem Thema „Diversity“ auseinander, um unsere Gesellschaft abzubilden und auf deren Vielfältigkeit zu reagieren. Das erste Projekt dieser Art war der „Club Lise“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, der nun als Initiator und Administrator des Netzwerkes Lise auftritt. Themen wie die spezifische Ansprache von Schülerinnen und Studierenden mit Einwanderungsgeschichte, die Motivierung, die effektive Elternarbeit, spezielle Trainings zur interkulturellen Kompetenz und Diversity Management an den Schulen und Hochschulen sollen im Netzwerk gemeinsam diskutiert werden.
Über den Club Lise:
Club Lise wird als Initiator des Lise Mentoring Netzwerkes die Administration des Netzwerkes an der Humboldt-Universität zu Berlin übernehmen. Als Mentoringprogramm für Schülerinnen mit Migrationshintergrund wurde Club Lise im Oktober 2005 nach einem Konzept von Tanja Tajmel (HU Berlin) gegründet und verfügt derzeit über 180 Mitglieder aus Schülerinnen, Studentinnen und Expertinnen aus dem natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich. Club Lise bietet eine kostenlose Veranstaltungsreihe, bei der Schülerinnen natur- und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge und Forschungsbereiche kennen lernen, betreut besondere schulische Lernleistungen wie die fünfte Prüfungskomponente des Abiturs und begleitet Schülerinnen in allen Fragen und Problemen auf dem Weg zu ihrer Studienentscheidung.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zu der Veranstaltung herzlich eingeladen.

WEITERE INFORMATIONEN
Susanne Jank
Humboldt-Universität zu Berlin
Projektleitung Club Lise
Newtonstraße 15
13187 Berlin
Tel.: 030 2093-7963 & 0176 80299370
Fax: 030 2093-7795
E-Mail: jank@physik.hu-berlin.de

Constanze Haase | idw
Weitere Informationen:
http://www.hu-berlin.de
http://www.club-lise.de

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