Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vernetzung wird die Zukunft von Mobilität und Transport verändern

12.06.2012
Bis 2014 wird jedes neue Auto 'vernetzt' sein; Auto nach Mobiltelefonen und Tablet-PCs weltweit auf dem dritten Platz der am häufigsten vernetzten 'Geräte'

Globale Megatrends beeinflussen die Mobilität und die Effektivität des Waren- und Personentransports. In allen Regionen der Welt erleben wir eine Phase wachsender Urbanisierung, Änderungen in der Produktion und dem Energieverbrauch, Veränderungen bei sozialen Vorlieben und rasante Fortschritte bei der Weiterentwicklung neuer Technologien. Alle diese Aspekte spielen eine Schlüsselrolle für Mobilitätsdienstleistungen, die der Verbraucher von heute erwartet.

Allerdings gibt es einen grundlegenden Trend, der zur Konvergenz von Produkten, Technologien und sogar ganzen Industrien führt: Vernetzung. Mit einer Prognose von 80 Milliarden vernetzten Geräten bis 2020 oder 500 Geräten pro Quadratkilometer bis 2020 wird das “Internet der Dinge“ Einfluss auf jeden Sektor haben; und mit Sicherheit auch die Mobilität beeinflussen.

"Bis 2014 wird jedes neue Auto 'vernetzt' sein, entweder über eine eingebaute oder eine angeschlossene Zugangsplattform, die das Auto hinter Mobiltelefonen und Tablet-PCs weltweit auf den dritten Platz der am meistvernetzten 'Geräte' katapultiert," betont Frost- & Sullivan Mobility Programme Manager, Martyn Briggs.

"Der Einfluss, den dies auf die Industrie haben wird, könnte kolossal sein, und wird dafür sorgen, den Fahrern innovative Dienste in Echtzeit zur Verfügung zu stellen, und gleichzeitig die Hersteller mit fortlaufenden Einnahmequellen wie Automobil-App Stores zu versorgen, die weit über den eigentlichen Verkauf eines Fahrzeugs hinausgehen."

Jedoch ist es nicht nur die Vernetzung des Fahrzeugs, die solch einen Paradigmenwechsel in der Industrie herbeiführt. Die ständige Zunahme von Smartphones alleine hat zahlreiche Gelegenheiten geliefert, damit Mobilitätsprodukte und -dienstleistungen großen Erfolg haben.

"Ein Beispiel für solch ein Geschäftsmodell ist CarSharing," erklärt Herr Briggs. "Die Verwendung von standortbestimmenden Diensten, um die nächstgelegenen Fahrzeuge genau zu lokalisieren, Applikationen, um Fahrzeuge zu reservieren und aufzuschließen, und sogar Zahlungsarten über Smartphone, ermöglichen dieses rapide Wachstum der Industrie."

Hierdurch entsteht ein integriertes und multimodales Transportnetzwerk, welches Smartphone-Nutzer in die Lage versetzt, Informationen in Echtzeit zu erhalten bzw. Reiseplanung und Zahlungsinformation unterwegs per Knopfdruck zu erhalten und zu erledigen. Die Haupthindernisse, die den Verbraucher von der Nutzung anderer Verkehrsträger bisher abgehalten haben, werden damit nunmehr umgangen, womit nach Ansicht von Regierungen ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einem gut ausgerichteten und nachhaltigen Transportnetzwerk gemacht wird.

"Zusätzlich zu Fahrzeugen und Geräten wird die ergänzende Infrastruktur zukünftig viel intelligenter werden. Dies umfasst kurzfristig kleine, schrittweise Veränderungen wie zum Beispiel die Vernetzung von Ampelsystemen und der städtischen Straßenverkehrsaufsicht & Kontrolle, aber auch langfristig radikalere Veränderungen wie vollständig automatisierte Fahrzeuge " fährt Herr Briggs fort.

"Die Vernetzung in der Infrastruktur wird einer Reihe intelligenter Transportsysteme der nächsten Generation zum Durchbruch verhelfen, die effiziente Verkehrsströme sowie einen Anstieg der Abrechnungsarten (zum Beispiel durch eine s.g. ‚Usage Based Insurance’ – eine Versicherung je nach Gebrauch, durch Besteuerung oder Citymaut) ermöglichen, und sogar die Verteilung von Energie von und zu einem intelligenten Stromnetz im Falle von Elektrofahrzeugen erleichtern" so Herr Briggs abschliessend.

Vernetzung und vernetzte Fahrzeuge werden ein zentraler Diskussionspunkt während des bevorstehenden jährlichen Frost & Sullivan Branchenevents 'Urban Mobility 3.0: OEMs New Mobility Offerings and New Business Models Linking Web 2.0' sein, welches morgen und am Donnerstag, den 14. Juni 2012, in London stattfinden wird.

Die zweitägige Veranstaltung bietet Vertretern und Vordenkern aller Industrien eine Plattform, um den Einfluss von Vernetzungstechnologien auf die Zukunft der Mobilität zu diskutieren und zu beurteilen, und konzentriert sich allgemein auf vier Themenschwerpunkte: die Zukunft der Mobilität, neue Geschäftsmodelle für Mobilität, Visionen staatlicher Regierungen für einen inter- oder multimodalen Transport sowie Trends zur Mobilitätsinfrastruktur.

Die Veranstaltungsbroschüre steht zum Download auf Slideshare zur Verfügung. Weitere Informationen auf: www.gil-global.com/urbanmobility.

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans Veranstaltung ‚Urban Mobility 3.0’, Studien zur Zukunft urbaner Mobiliätskonzepte, oder bei Interesse an einem Interview mit Herrn Briggs, kontaktieren Sie bitte Katja Feick - Corporate Communications (katja.feick@frost.com).

Über Frost & Sullivan

Frost & Sullivan ist der globale Partner für Unternehmen, wenn es um Wachstum, Innovation und Marktführung geht. Die Dienstleistungen Growth Partnership Services und Growth Consulting helfen dem Kunden, innovative Wachstumsstrategien zu entwickeln, eine auf Wachstum ausgerichtete Kultur zu etablieren und entsprechende Strategien umzusetzen. Seit 50 Jahren in unterschiedlichen Branchen und Industrien tätig, verfügt Frost & Sullivan über einen enormen Bestand an Marktinformationen und unterhält mittlerweile mehr als 40 Niederlassungen auf sechs Kontinenten. Der Kundenstamm von Frost & Sullivan umfasst sowohl Global-1000-Unternehmen als auch aufstrebende Firmen und Kunden aus der Investmentbranche. Weitere Informationen zum Thema Growth Partnerships unter http://www.frost.com.

Kontakt:
Katja Feick
Corporate Communications – Europe
Clemensstr. 9
D – 60487 Frankfurt
Tel.: +49 (0) 69 7703343
E-Mail: katja.feick@frost.com
http://www.frost.com
Twitter: twitter.com/frost_sullivan
www.facebook.com/FrostandSullivan

Katja Feick | Frost & Sullivan
Weitere Informationen:
http://www.frost.com
http://www.gil-global.com/urbanmobility

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 92. Neurologie-Kongress: Mehr als 6500 Neurologen in Stuttgart erwartet
20.09.2019 | Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V.

nachricht Frische Ideen zur Mobilität von morgen
20.09.2019 | Technische Hochschule Deggendorf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 'Nanochains' could increase battery capacity, cut charging time

How long the battery of your phone or computer lasts depends on how many lithium ions can be stored in the battery's negative electrode material. If the battery runs out of these ions, it can't generate an electrical current to run a device and ultimately fails.

Materials with a higher lithium ion storage capacity are either too heavy or the wrong shape to replace graphite, the electrode material currently used in...

Im Focus: Nervenzellen feuern Hirntumorzellen zum Wachstum an

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte beschreiben aktuell im Fachjournal „Nature“, wie Nervenzellen des Gehirns mit aggressiven Glioblastomen in Verbindung treten und so das Tumorwachstum fördern / Mechanismus der Tumor-Aktivierung liefert Ansatzpunkte für klinische Studien

Nervenzellen geben ihre Signale über Synapsen – feine Zellausläufer mit Kontaktknöpfchen, die der nächsten Nervenzelle aufliegen – untereinander weiter....

Im Focus: Stevens team closes in on 'holy grail' of room temperature quantum computing chips

Photons interact on chip-based system with unprecedented efficiency

To process information, photons must interact. However, these tiny packets of light want nothing to do with each other, each passing by without altering the...

Im Focus: Happy hour für die zeitaufgelöste Kristallographie

Ein Forschungsteam vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD), der Universität Hamburg und dem European Molecular Biology Laboratory (EMBL) hat eine neue Methode entwickelt, um Biomoleküle bei der Arbeit zu beobachten. Sie macht es bedeutend einfacher, enzymatische Reaktionen auszulösen, da hierzu ein Cocktail aus kleinen Flüssigkeitsmengen und Proteinkristallen angewandt wird. Ab dem Zeitpunkt des Mischens werden die Proteinstrukturen in definierten Abständen bestimmt. Mit der dadurch entstehenden Zeitraffersequenz können nun die Bewegungen der biologischen Moleküle abgebildet werden.

Die Funktionen von Biomolekülen werden nicht nur durch ihre molekularen Strukturen, sondern auch durch deren Veränderungen bestimmt. Mittels der...

Im Focus: Happy hour for time-resolved crystallography

Researchers from the Department of Atomically Resolved Dynamics of the Max Planck Institute for the Structure and Dynamics of Matter (MPSD) at the Center for Free-Electron Laser Science in Hamburg, the University of Hamburg and the European Molecular Biology Laboratory (EMBL) outstation in the city have developed a new method to watch biomolecules at work. This method dramatically simplifies starting enzymatic reactions by mixing a cocktail of small amounts of liquids with protein crystals. Determination of the protein structures at different times after mixing can be assembled into a time-lapse sequence that shows the molecular foundations of biology.

The functions of biomolecules are determined by their motions and structural changes. Yet it is a formidable challenge to understand these dynamic motions.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

92. Neurologie-Kongress: Mehr als 6500 Neurologen in Stuttgart erwartet

20.09.2019 | Veranstaltungen

Frische Ideen zur Mobilität von morgen

20.09.2019 | Veranstaltungen

Thermodynamik – Energien der Zukunft

19.09.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Ferroelektrizität verbessert Perowskit-Solarzellen

20.09.2019 | Energie und Elektrotechnik

HD-Mikroskopie in Millisekunden

20.09.2019 | Biowissenschaften Chemie

Kinobilder aus lebenden Zellen: Forscherteam aus Jena und Bielefeld 
verbessert superauflösende Mikroskopie

20.09.2019 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics