Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Übergänge ins Alter gestalten: Tagung an FH FFM thematisiert Engagement und Produktivität im Alter

23.10.2012
Freiwilliges Engagement im Alter und neue Wohnformen sind Themen der Tagung „Übergänge gestalten – für Übergänge Sorge tragen“ an der Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM).

Am 25. Oktober 2012 stehen ab 9.30 Uhr vier Fachvorträge und ein Zwischenruf mit „Zusprüchen zum Älterwerden“ auf dem Programm. Die Tagung wird vom Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ), der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung (HLZ) und dem Cornelia Goethe Centrum der Goethe-Universität Frankfurt am Main (CGC) veranstaltet. Um Anmeldung über info@gffz.de wird gebeten. Der Teilnahmebeitrag von 10 Euro ist vor Ort zu entrichten.

„Übergänge sind Teil menschlicher Entwicklungsprozesse, denen wir von der Kindheit bis ins hohe Alter alle unterworfen sind, deren Abläufe wir aber auch gestalten können“, erklärt Dr. Margit Göttert, Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen. Demografische Verschiebungen und steigende Lebenserwartungen rücken den letzten Übergang vom Erwachsensein, mit den klaren Anforderungen der Erwerbstätigkeit und der Kindererziehung, zum Altwerden zunehmend ins öffentliche Blickfeld.

„Es ist eine Phase des Abschiednehmens von gesellschaftlich geregelter Teilhabe, aber auch eine Phase neu zu bewältigender Aufgaben im Kontext bildungs-, sozial- und gesundheitspolitischer Weichenstellungen und persönlicher Entscheidungen“, so Göttert. Die Tagung stellt sich den Fragen, welche Einbindungen und Aufgaben es im Alter gibt, um sich weiterhin als produktiv erleben zu können. Wie können neue Lebensformen im Alltag etabliert werden, die abnehmende Kräfte und neue Bedürfnisse berücksichtigen?

Die Vorträge befassen sich unter anderem mit dem Übergang vom Erwerbsleben in freiwilliges Engagement im Alter und präsentieren Ergebnisse aus elf europäischen Staaten. Die Teilnehmenden erhalten Einblick in das Engagement Älterer in Freiwilligen-Diensten in Hessen. Weitere Vorträge thematisieren Herausforderungen und zukunftsfähige Modelle für das Wohnen im Alter und analysieren, inwieweit gemeinschaftliches Wohnen das Leben verändert. Abschließend fasst Prof. Dr. Margrit Brückner, Fachbereich 4: Soziale Arbeit und Gesundheit der FH Frankfurt, die Überlegungen zusammen und eröffnet eine Diskussionsrunde. Referentinnen sind Anja Ehlers, Technische Universität Dortmund, Elke Kiltz, Hessisches Sozialministerium, Ursula Kremer-Preiß, Kuratorium Deutsche Altershilfe, Birgit Kasper, urbane konzepte GmbH.

Termin: 25. Oktober 2012, 9.30-15.45 Uhr
Ort: Fachhochschule Frankfurt am Main, Campus Nibelungenplatz/Kleiststr., Gebäude 4, 1. Stock, Raum 111-112

Kontakt: Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen, Dr. Margit Göttert, Telefon: 069/1533-3150, E-Mail: goettert.m@gffz.de

Weitere Infos unter http://www.gffz.de.

Nicola Veith | idw
Weitere Informationen:
http://www.gffz.de
http://www.fh-frankfurt.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie sieht das Essen der Zukunft aus?
25.04.2019 | Universität Witten/Herdecke

nachricht Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur
17.04.2019 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Volle Fahrt voraus für SmartEEs auf der Automotive Interiors Expo 2019

Flexible, organische und gedruckte Elektronik erobert den Alltag. Die Wachstumsprognosen verheißen wachsende Märkte und Chancen für die Industrie. In Europa beschäftigen sich Top-Einrichtungen und Unternehmen mit der Forschung und Weiterentwicklung dieser Technologien für die Märkte und Anwendungen von Morgen. Der Zugang seitens der KMUs ist dennoch schwer. Das europäische Projekt SmartEEs - Smart Emerging Electronics Servicing arbeitet an der Etablierung eines europäischen Innovationsnetzwerks, das sowohl den Zugang zu Kompetenzen als auch die Unterstützung der Unternehmen bei der Übernahme von Innovationen und das Voranschreiten bis zur Kommerzialisierung unterstützt.

Sie umgibt uns und begleitet uns fast unbewusst durch den Alltag – gedruckte Elektronik. Sie beginnt bei smarten Labels oder RFID-Tags in der Kleidung,...

Im Focus: Full speed ahead for SmartEEs at Automotive Interiors Expo 2019

Flexible, organic and printed electronics conquer everyday life. The forecasts for growth promise increasing markets and opportunities for the industry. In Europe, top institutions and companies are engaged in research and further development of these technologies for tomorrow's markets and applications. However, access by SMEs is difficult. The European project SmartEEs - Smart Emerging Electronics Servicing works on the establishment of a European innovation network, which supports both the access to competences as well as the support of the enterprises with the assumption of innovations and the progress up to the commercialization.

It surrounds us and almost unconsciously accompanies us through everyday life - printed electronics. It starts with smart labels or RFID tags in clothing, we...

Im Focus: Neuer LED-Leuchtstoff spart Energie

Das menschliche Auge ist für Grün besonders empfindlich, für Blau und Rot hingegen weniger. Chemiker um Hubert Huppertz von der Universität Innsbruck haben nun einen neuen roten Leuchtstoff entwickelt, dessen Licht vom Auge gut wahrgenommen wird. Damit lässt sich die Lichtausbeute von weißen LEDs um rund ein Sechstel steigern, was die Energieeffizienz von Beleuchtungssystemen deutlich verbessern kann.

Leuchtdioden oder LEDs können nur Licht einer bestimmten Farbe erzeugen. Mit unterschiedlichen Verfahren zur Farbmischung lässt sich aber auch weißes Licht...

Im Focus: Münchner Lichtquanten-Destillerie

Garchinger Physiker entwickeln eine Technik, um reine einzelne Photonen zu extrahieren

Das Destillieren von Spirituosen steigert den Gehalt von Alkohol relativ zum Wasseranteil. Ähnlich wirkt eine Methode auf Lichtquanten, Photonen, die ein Team...

Im Focus: Energy-saving new LED phosphor

The human eye is particularly sensitive to green, but less sensitive to blue and red. Chemists led by Hubert Huppertz at the University of Innsbruck have now developed a new red phosphor whose light is well perceived by the eye. This increases the light yield of white LEDs by around one sixth, which can significantly improve the energy efficiency of lighting systems.

Light emitting diodes or LEDs are only able to produce light of a certain colour. However, white light can be created using different colour mixing processes.

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Wie sieht das Essen der Zukunft aus?

25.04.2019 | Veranstaltungen

Künstliche Intelligenz: Lernen von der Natur

17.04.2019 | Veranstaltungen

Mobilität im Umbruch – Conference on Future Automotive Technology, 7.-8. Mai 2019, Fürstenfeldbruck

17.04.2019 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

UKP-Laser erobern Makrobearbeitung

25.04.2019 | Verfahrenstechnologie

Kraftwerk ohne DNA

25.04.2019 | Biowissenschaften Chemie

Chemische Reaktionen per Licht antreiben

25.04.2019 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics