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Tumor immunology meets oncology: Internationale Fachtagung zum elften Mal in Halle

21.05.2015

„Tumor immunology meets oncology“: Diese internationale Fachtagung findet zum elften Mal in Halle (Saale) statt. Die Teilnehmer beschäftigen sich vor allem mit zielgerichteten Immuntherapien gegen Krebserkrankungen.

Vom 22. bis 23. Mai 2015 treffen sich auch dieses Jahr wieder in Halle international und national bekannte Tumorimmunologen, Grundlagenforscher sowie Hämatologen und Onkologen zu dem Symposium „Tumor immunology meets oncology“ (TIMO), welches mit einem Workshop am Vortag zur Nachwuchsförderung gekoppelt ist.

Die Veranstaltung, die zum elften Mal durchgeführt wird, findet im Universitätsklinikum Halle (Saale), Ernst-Grube-Str. 40. Lehrgebäude/Hörsaal, statt. Die Kongress-Sprache ist Englisch. Die Fachtagung zählt seit vielen Jahren international zu den wichtigsten Veranstaltungen auf diesem Gebiet.

Gäste aus den USA, Israel, Schweden, Luxemburg, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Dänemark und Italien werden in Halle erwartet. Die Eröffnung übernimmt der Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Marco Tullner.

Der Tagung ermöglicht zum einen jungen Wissenschaftlern/ Ärzten, ihre eigenen Forschungsarbeiten aus den Bereichen Tumorimmunologie/Onko-logie/Hämatologie vorzustellen, zum anderen wird über neue methodische Ansätze in der Tumorimmunologie, zum Monitoren des Therapiean-sprechens von Patienten und zur Auswahl von Patienten für eine individualisierte (Immun)Therapie berichtet.

„Zum TIMO-Symposium werden insgesamt 20 Sprecher erwartet, deren Arbeiten sich insbesondere auf den translationalen Aspekt der tumor-immunologischen/tumorbiologischen Forschung fokussieren“, erklärt Prof. Dr. Barbara Seliger, Direktorin des halleschen Instituts für Medizinische Immunologie und eine der führenden Wissenschaftlerinnen auf diesem Gebiet in Deutschland und auch international.

Die Experten werden u. a. innovative Strategien zur Identifizierung von neuen therapeutischen Zielstrukturen und zur prognostischen Relevanz von immunmodulatorischen Molekülen bzw. von Immuninfiltrationen aufzeigen. Des Weiteren gibt es Informationen über die Bedeutung der angeborenen und erworbene Immunantwort und ihrer Veränderung in Tumorpatienten, die Rolle der Immunüberwachung sowie über die Zusammensetzung des Tumormikromilieus.

Professorin Seliger: „Ebenfalls werden innovative, immuntherapeutische Strategien, die derzeit entwickelt bzw. in klinischen Studien eingesetzt werden, diskutiert.“ Dazu zählen unter anderem der Einsatz von chimären Antigenrezeptoren, sogenannte „CAR's“, und adoptive T-Zelltherapie. Dabei werden T-Zellen eines Tumorpatienten so verändert, dass sie Tumorzellen spezifisch erkennen, angreifen und eliminieren können.

Die verschiedenen therapeutischen Ansätze sind klinisch von großer Bedeutung, da eine Vielzahl von zielgerichteten Therapien, wie Tyrosinkinaseinhibitoren und Antikörper, die entweder gegen Wachstumsfaktoren oder immunmodulatorische Moleküle gerichtet sind, derzeit mit großem Erfolg für die Behandlung von Tumorpatienten eingesetzt werden.

„Jedoch gibt es bisher kaum Möglichkeiten, das generelle Ansprechen auf diese neuen Therapien oder die Prognose der Patienten über sogenannte Biomarker zu beurteilen“, erklärt die hallesche Immunologin. Somit liegt ein weiterer Fokus dieses Symposiums auf der Entwicklung und Charakterisierung von Biomarkern.

Jens Müller | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.uni-halle.de

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