Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technologietag bei EMAG KOEPFER: Fertigungslösungen für moderne Getriebekomponenten im Fokus

10.05.2018

Große Stückzahlen, hohe Bauteilqualität und ein breites Werkstückspektrum – extreme Anforderungen prägen die Verzahnungsproduktion, insbesondere bei der Fertigung von Getriebekomponenten. Hinzu kommt eine große Teilevielfalt: Viele Wellen, Zahnräder, Ritzel oder Planetenräder müssen mit einer Maschine oder einem Produktionssystem bearbeitet werden. Flexible Lösungen sind also unverzichtbar.

Wie lassen sich die Anforderungen der modernen Verzahnungsproduktion kosteneffizient und prozesssicher umsetzen? Eine Reihe von überzeugenden Antworten gab EMAG KOEPFER auf seinem Technologietag am 26. April, bei dem speziell die Produktionsbedingungen von modernen Getrieben im Fokus standen und unterschiedliche Verzahnungstechnologien sowie komplette Fertigungssysteme vorgestellt wurden.


Volles Haus beim Technologietag 2018 bei EMAG KOEPFER

Mit einem Teilespektrum bis 150 mm Durchmesser ist die VL 3 DUO ideal für die Fertigung von Getriebebauteilen. Das war auch der Grund, warum die vertikale Drehmaschine auf der Technologietagung für Verzahnungen bei EMAG KOEPFER Ende April vorgestellt wurde.

„Wir als EMAG Gruppe sind vor allem Systemlieferant. Unsere Kunden suchen häufig eine Komplettlösung, also vom Rohteil bis idealerweise zum einbaufertigen Bauteil. Dank dem in der EMAG Gruppe vorhandenen Wissen und Know-how sind wir in der glücklichen Lage, genau solche Systeme anbieten zu können“, sagt Rainer Grupp, Geschäftsführer von EMAG KOEPFER. „Daher haben wir am Technologietag nicht nur die aktuellsten Lösungen für die Verzahnung, sondern auch die anderen Technologien aus dem Hause EMAG vorgestellt.“

Breites Spektrum an Technologien rund um die Verzahnung

Dass man bei EMAG die komplette Prozesskette abbilden kann, wurde durch die vorgestellten Maschinen und Technologien schnell deutlich. Neben der Vertikaldrehmaschine VL 3 DUO für die Weichbearbeitung des Zahnradrohlings zeigte man bei EMAG KOPEFER verschiedenste Lösungen für die Verzahnung, das Anfasen und Entgraten sowie das Härten der Zahnräder mittels Induktionserwärmung. Auch für die Hartbearbeitung bietet EMAG unterschiedliche Technologien und Maschinen, wie z.B. das Wälzschälen der Verzahnungen und das Schleifen der Planflächen mit vertikalen Schleifmaschinen.

„Ich denke, der Besucher unserer Veranstaltung hat einen guten Eindruck von dem außergewöhnlichen Gesamtpaket bekommen, über das wir bei EMAG verfügen. Egal, wo man entlang der Prozesskette „einsteigen“ möchte, bei EMAG findet sich der richtige Ansprechpartner“, ergänzt Rainer Grupp.

Spannendes Vortragsprogramm

Neben den ausgestellten Maschinen und Technologien konnten die Besucher ein äußerst vielfältiges Vortragsprogramm verfolgen, das speziell auf Verzahnungsexperten zugeschnitten war. So reichte das Spektrum der Vorträge von der idealen Prozessauslegung, wie sie Jörg Lohmann, Leiter Technologie & Produktmanagement bei EMAG KOEPFER, beeindruckend darstellte, über die Bedeutung des passenden Werkzeugs und des richtigen Spannmittels bis hin zur Vorstellung von Speziallösungen für die Fertigung von „Krummen Hunden“, wie sie der Vortragende Armin Wacker, Leiter Vertrieb bei EMAG KOEPFER, nannte. Gemeint waren natürlich Zahnrädern und Wellen mit komplizierten Geometrien bis hin zu Ovalverzahnungen. Hier ging man vor allem auf die herausragenden Möglichkeiten der Neuentwicklung HLC 150 H aus dem Hause KOEPFER ein – eine horizontale Wälzfräsmaschine, die auf der EMO im letzten Jahr vorgestellt wurde.

Neue Maschine HLC 150 H

„In die HLC 150 H sind all die Erfahrungen aus unserer Arbeit der letzten Jahre mit eingeflossen“, erklärt Rainer Grupp. „Wir sehen natürlich die Veränderungen am Markt und die Herausforderungen, die auf die Hersteller und Zulieferer zukommen. Wenn man z.B. den PKW-Sektor betrachtet, gab es noch nie eine solche Modellvielfalt – das bedeutet natürlich auch eine Vielfalt an Bauteilen, die gefertigt werden müssen. Da möchte man natürlich ein entsprechend flexibles Fertigungssystem.

Das haben wir mit der HLC 150 H geschaffen, mit der wir Bauteile bis Modul 3, die einen Kopfkreis von maximal 150 Millimetern und eine Länge von 500 Millimetern aufweisen, bearbeiten können. Egal ob runde oder unrunde Zahnräder oder Schnecken, Hart oder Weichbearbeitung – die HLC 150 H ist eine echte Universalmaschine, in der sich sogar ein Anfasprozess integrieren lässt“, führt Grupp weiter aus.

Von der Qualität der Maschine konnten sich die Besucher des Technologietages dann auch noch bei einem Rundgang durch die Fertigungshallen selbst überzeugen. Dort standen neben der Neuentwicklung HLC 150 H viele aktuelle Projekte, die oft in Zusammenarbeit mit den anderen Unternehmen aus der EMAG Gruppe entstehen.

„Ich glaube, mit der Mischung aus Technologie, Vorträgen und Live-Vorführungen haben wir das richtige Verhältnis getroffen, zumindest habe ich diese Rückmeldung von vielen unserer Besucher bekommen“, sagt Rainer Grupp abschließend. „Auch für uns war die Veranstaltung wieder einmal eine tolle Gelegenheit, mit unseren Kunden und anderen Experten ins Gespräch zu kommen. Ein rundum gelungener Tag.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Ansprechpartner Presse und Veröffentlichung

Markus Isgro

EMAG GmbH & Co. KG

Austraße 24

D-73084 Salach

Fon: +49(0)7162/17-4658

Fax: +49(0)7162/17-199

e-mail:misgro@emag.com

www.emag.com

| EMAG GmbH & Co. KG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte
13.07.2018 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

nachricht Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen
12.07.2018 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Was passiert, wenn wir das Atomgitter eines Magneten plötzlich aufheizen?

„Wir haben jetzt ein klares Bild davon, wie das heiße Atomgitter und die kalten magnetischen Spins eines ferrimagnetischen Nichtleiters miteinander ins Gleichgewicht gelangen“, sagt Ilie Radu, Wissenschaftler am Max-Born-Institut in Berlin. Das internationale Forscherteam fand heraus, dass eine Energieübertragung sehr schnell stattfindet und zu einem neuartigen Zustand der Materie führt, in dem die Spins zwar heiß sind, aber noch nicht ihr gesamtes magnetisches Moment verringert haben. Dieser „Spinüberdruck“ wird durch wesentlich langsamere Prozesse abgebaut, die eine Abgabe von Drehimpuls an das Gitter ermöglichen. Die Forschungsergebnisse sind jetzt in "Science Advances" erschienen.

Magnete faszinieren die Menschheit bereits seit mehreren tausend Jahren und sind im Zeitalter der digitalen Datenspeicherung von großer praktischer Bedeutung....

Im Focus: Erste Beweise für Quelle extragalaktischer Teilchen

Zum ersten Mal ist es gelungen, die kosmische Herkunft höchstenergetischer Neutrinos zu bestimmen. Eine Forschungsgruppe um IceCube-Wissenschaftlerin Elisa Resconi, Sprecherin des Sonderforschungsbereichs SFB1258 an der Technischen Universität München (TUM), liefert ein wichtiges Indiz in der Beweiskette, dass die vom Neutrino-Teleskop IceCube am Südpol detektierten Teilchen mit hoher Wahrscheinlichkeit von einer Galaxie in vier Milliarden Lichtjahren Entfernung stammen.

Um andere Ursprünge mit Gewissheit auszuschließen, untersuchte das Team um die Neutrino-Physikerin Elisa Resconi von der TU München und den Astronom und...

Im Focus: First evidence on the source of extragalactic particles

For the first time ever, scientists have determined the cosmic origin of highest-energy neutrinos. A research group led by IceCube scientist Elisa Resconi, spokesperson of the Collaborative Research Center SFB1258 at the Technical University of Munich (TUM), provides an important piece of evidence that the particles detected by the IceCube neutrino telescope at the South Pole originate from a galaxy four billion light-years away from Earth.

To rule out other origins with certainty, the team led by neutrino physicist Elisa Resconi from the Technical University of Munich and multi-wavelength...

Im Focus: Magnetische Wirbel: Erstmals zwei magnetische Skyrmionenphasen in einem Material entdeckt

Erstmals entdeckte ein Forscherteam in einem Material zwei unabhängige Phasen mit magnetischen Wirbeln, sogenannten Skyrmionen. Die Physiker der Technischen Universitäten München und Dresden sowie von der Universität zu Köln können damit die Eigenschaften dieser für Grundlagenforschung und Anwendungen gleichermaßen interessanten Magnetstrukturen noch eingehender erforschen.

Strudel kennt jeder aus der Badewanne: Wenn das Wasser abgelassen wird, bilden sie sich kreisförmig um den Abfluss. Solche Wirbel sind im Allgemeinen sehr...

Im Focus: Neue Steuerung der Zellteilung entdeckt

Wenn eine Zelle sich teilt, werden sämtliche ihrer Bestandteile gleichmässig auf die Tochterzellen verteilt. UZH-Forschende haben nun ein Enzym identifiziert, das sicherstellt, dass auch Zellbestandteile ohne Membran korrekt aufgeteilt werden. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Krebs, neurodegenerative Krankheiten, Alterungsprozessen und Virusinfektionen.

Man kennt es aus der Küche: Werden Aceto balsamico und Olivenöl miteinander vermischt, trennen sich die beiden Flüssigkeiten. Runde Essigtropfen formen sich,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Interdisziplinäre Konferenz: Diabetesforscher und Bioingenieure diskutieren Forschungskonzepte

13.07.2018 | Veranstaltungen

Conference on Laser Polishing – LaP: Feintuning für Oberflächen

12.07.2018 | Veranstaltungen

Materialien für eine Nachhaltige Wasserwirtschaft – MachWas-Konferenz in Frankfurt am Main

11.07.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vertikales Begrünungssystem Biolit Vertical Green<sup>®</sup> auf Landesgartenschau Würzburg

16.07.2018 | Architektur Bauwesen

Feinstaub macht Bäume anfälliger gegen Trockenheit

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Krebszellen Winterschlaf halten

16.07.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics