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Tagung der Wegbereiter des Digitalen Kulturerbes

01.10.2010
Am 4. und 5. Oktober 2010 findet in Berlin eine bundesweite Tagung statt, auf der die deutschen EUROPEANA-Projekte gemeinsam mit den Planern der Deutschen Digitalen Bibliothek und mehr als 200 Vertretern der deutschen Archive, Bibliotheken, Museen und audiovisuellen Archive über die weitere Entwicklung der digitalen Infrastrukturen für das kulturelle Erbe Deutschlands diskutieren.

Das Museum für Naturkunde Berlin ist mit dem EU-Projekt Biodiversity Heritage Library for Europe (BHL-Europe) an der Organisation der Tagung beteiligt.

Zu den Schwerpunkten der Tagung in der Staatsbibliothek zu Berlin gehören neben dem Aufbau eines nachhaltigen und spartenübergreifenden Netzwerks für die Bereitstellung des digitalen Kulturerbes vor allem der Umgang mit Urheberrechten sowie technische und inhaltliche Standards.

Das Museum für Naturkunde ist mit dem EU-Projekt Biodiversity Heritage Library for Europe (BHL-Europe) an der Organisation der Tagung beteiligt. BHL-Europe ist ein ‚Best Practice Network’ mit dem Ziel bereits bestehende europäische Bestände digitalisierter Biodiversitätsliteratur zusammenzuführen, einem breiten Nutzerkreis zugänglich zu machen, nachhaltig zu archivieren und künftige Digitalisierungsprojekte zu unterstützen.

Die an EUROPEANA beteiligten Projekte zeigen die Bandbreite und Vielfalt des digitalen Kulturerbes Europas auf, von mittelalterlichen königlichen Handschriften über Musikinstrumente und naturgeschichtlichen Zeugnissen bis hin zu jüdischer Stadtgeschichte, internationaler Arbeiterbewegung und Film- und Rundfunkinhalten des 20. Jahrhunderts. Partner der EUROPEANA werden von ersten eigenen Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Netzwerk berichten.

Mit der EUROPEANA entsteht Europas digitales Gedächtnis, das einen zentralen und mehrsprachigen Zugang zu den Objekten des gemeinsamen europäischen Kulturerbes bietet. Der Prototyp des EUROPEANA-Portals ist seit November 2008 unter www.europeana.eu online erreichbar und heute sind dort mehr als zwölf Millionen Objekte von über 1000 europäischen Kulturerbe-Einrichtungen - Museen, Galerien, Archiven, Bibliotheken und audiovisuellen Archiven - recherchierbar. Kulturerbe-Einrichtungen aus Deutschland sind mit 1,4 Mio. Digitalisaten vertreten. Im Herbst wird die Version 1.0 der EUROPEANA veröffentlicht.

Die Tagung wird veranstaltet von ATHENA (Institut für Museumsforschung, Berlin), EuropeanaLocal (Zentral- und Landesbibliothek Berlin), European Film Gateway (Deutsches Filminstitut, Frankfurt a.M.), Biodiversity Heritage Library for Europe (Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin) und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Berlin).

Webseite der Tagung: http://www.armubi.de/tagung2010
Um Anmeldung wird gebeten
Kontakt:
Dr. Gesine Steiner, Öffentlichkeitsarbeit, Tel. +49(0)30 2093 8917 Fax. +49(0)30 2093 8914,

e-mail gesine.steiner@mfn-berlin.de; www.naturkundemuseum-berlin.de

Dr. Gesine Steiner | idw
Weitere Informationen:
http://www.europeana.eu
http://www.armubi.de/tagung2010

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Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

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Im Focus: Extrem klein und schnell: Laser zündet heißes Plasma

Feuert man Lichtpulse aus einer extrem starken Laseranlage auf Materialproben, reißt das elektrische Feld des Lichts die Elektronen von den Atomkernen ab. Für Sekundenbruchteile entsteht ein Plasma. Dabei koppeln die Elektronen mit dem Laserlicht und erreichen beinahe Lichtgeschwindigkeit. Beim Herausfliegen aus der Materialprobe ziehen sie die Atomrümpfe (Ionen) hinter sich her. Um diesen komplexen Beschleunigungsprozess experimentell untersuchen zu können, haben Forscher aus dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) eine neuartige Diagnostik für innovative laserbasierte Teilchenbeschleuniger entwickelt. Ihre Ergebnisse erscheinen jetzt in der Fachzeitschrift „Physical Review X“.

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