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Tagebaue, Tsunamis und Trinkwasser - weltweit bedeutendste Umweltgeotechnik-Konferenz an der TFH Georg Agricola

18.08.2009
Umweltprobleme machen vor Ländergrenzen nicht halt, Wissenschaftler zum Glück auch nicht.

Auf der bedeutendsten internationalen Konferenz für Umweltgeotechnik, die vom 7. bis 11. September 2009 an der Technischen Fachhochschule (TFH) Georg Agricola zu Bochum stattfindet, tauschen sich rund 100 Experten aus vier Kontinenten über ingenieurwissenschaftliche Lösungsansätze zum Schutz unseres Planeten aus.

Die Tagung ist öffentlich. Interessierte Laien sind ebenso herzlich willkommen wie Vertreter der Medien. Konferenzsprache ist Englisch.

Beim 10th International Symposium on Environmental Geotechnology and Sustainable Development (ISEG / Internationales Symposium für Umweltgeotechnik und nachhaltige Entwicklung) stehen mehr als 60 Vorträge auf dem Programm. Das thematische Spektrum reicht von der Sicherung ehemaliger Berg- und Tagebauflächen über den Umgang mit industriellen Altlasten und die Reinigung kontaminierten Trinkwassers bis hin zur Tsunamiforschung.

Wichtigstes Ziel des Symposiums ist es, wertvolle Erkenntnisse aus regionalen umweltgeotechnischen Anwendungen weiterzugeben und das internationale Netzwerk für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung weiter zu stärken. Zum Symposium werden rund 100 Teilnehmer aus Wissenschaft, Verbänden und Industrie erwartet. Die größten Teilnehmergruppen stellen neben Deutschland China und Nigeria. Das zeigt, dass Umweltschutz-Forschung über die westlichen Industrienationen hinaus auch in Schwellen- und Entwicklungsländern zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Zu Beginn der Tagung haben zunächst die Nachwuchsforscher das Wort: Am Dienstag, den 8. September, präsentieren sechs herausragende Absolventen der Umweltgeotechnik, darunter ein Absolvent der TFH Georg Agricola, ihre Abschlussarbeiten im Wettbewerb um den mit 1.000 US-Dollar dotierten Hillary Inyang-Award. Das Hauptprogramm des Symposiums startet am Mittwoch, den 9. September, mit einer Eröffnungsveranstaltung im Hauptgebäude der TFH Georg Agricola.

Zu diesem Anlass werden u.a. Professor Dr. Hilary Inyang (University of North Carolina, USA), Präsident der International Society for Environmental Geotechnology, die Oberbürgermeisterin der Stadt Bochum Dr. Ottilie Scholz, der Bochumer Bundestagsabgeordnete und europapolitische Sprecher der SPD-Fraktion Axel Schäfer, TFH-Präsident Professor Dr. Jürgen Kretschmann und der Tagungsvorsitzende Professor Dr. Frank Otto von der TFH Georg Agricola sprechen.

Auf einer begleitenden Fachausstellung vom 8. bis 10. September präsentieren Unternehmen und Verlage aus dem Ruhrgebiet und Süddeutschland ihre Produkte, Technologien und Dienstleistungen auf dem Gebiet der Geotechnik.

Zum feierlichen Abschluss des Symposiums findet am Donnerstagabend ein Galadiner im Restaurant Förderturm des Deutschen Bergbau-Museums statt. Am Freitag, den 11. September, erkunden die Teilnehmer bei Tagebau- und Unternehmensbesichtigungen den aktuellen Stand der Geotechnik in der Region oder statten dem weltweit bedeutendsten Museum seiner Art, dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, einen fachkundigen Besuch ab.

Stephan Düppe | idw
Weitere Informationen:
http://iseg2009.tfh-bochum.de

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