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Supraleiter finden Weg in die Anwendung

07.11.2012
Effiziente Elektromotoren, kompakte Generatoren und Strombegrenzer fürs Hochspannungsnetz: Gerade die Energiewende eröffnet viele Anwendungsmöglichkeiten für Hochtemperatursupraleiter. Voraussetzung sind leistungsfähige Materialien und preiswerte Herstellung.

Auf der Internationalen Konferenz CCA 2012 diskutieren rund 120 Experten aus Industrie und Wissenschaft die aktuellen Entwicklungen. Zu der Veranstaltung sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.

CCA 2012 - International Conference on Coated Conductors for Application
14. November 2012, 8.30 Uhr, bis 16. November 2012, 17.15 Uhr Crown Plaza, Kurfürstenanlagen 1, 69115 Heidelberg

„Die Hochtemperatursupraleitung ist eine Schlüsseltechnologie, die sich zurzeit in vielfältigen Anwendungen bewährt“, sagt Wilfrid Goldacker vom Institut für Technische Physik des KIT und Veranstalter der Konferenz. Herausragend sei etwa die aktuelle Entwicklung des längsten supraleitenden Energiekabels, welches bis 2015 in der Essener Innenstadt verlegt wird. Oder der supraleitende Strombegrenzer, der bereits für Netzstabilität im Eigenstromnetz des Kraftwerks Boxberg sorgt. Im Alltag begegnet man Supraleitern schon länger bei ärtzlichen Diagnosen mittels Magnetresonanztomographen (MRT).

Fortschritte und Innovationen bei Materialentwicklung und Herstellungsprozessen, aktuell bei den beschichteten Bandleitern, dem Schwerpunkt dieser Tagung, machen energiesparende und umweltfreundliche supraleitende Technologie möglich. Hochtemperatursupraleiter erlauben beispielsweise, die Größe und das Gewicht von Stromgeneratoren auf unter die Hälfte zu reduzieren und somit den Weg zu sehr leistungsstarken Windgeneratoren zu öffnen. Auch langfristige Entwicklungen wie das emissionsfreie Flugzeug mit supraleitender Technologie werden unter Experten bereits heute thematisiert.

Zu den Vortragenden der dreitägigen Veranstaltung gehören:

Jonas Feys, Universität Gent, spricht über Supraleiter aus dem Digitaldrucker.

Masataka Iwakuma, Kyushu University, stellt einen Hochspannungstransformer vor, der intrinsisch überspannungssicher ist.

Reiner Wesche, EPF Lausanne, entwickelt Leiter zu Hochleistungsmagneten für kommende Fusionsreaktoren.

Bernhard Oswald, Oswald GmbH, spricht über die Entwicklung
supraleitender Motoren.
Das komplette Programm finden Sie unter: http://www.itep.kit.edu/cca2012/102.php
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Weiterer Kontakt:

Kosta Schinarakis
Presse, Kommunikation und Marketing, Themenscout
Tel.: +49 721 608-41956
Fax: +49 721 608-43658
E-Mail: schinarakis@kit.edu

Monika Landgraf | idw
Weitere Informationen:
http://www.kit.edu
http://www.itep.kit.edu/cca2012/102.php

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