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Studieren und Job: UDE-Tagung beleuchtet Positionen und Perspektiven

09.11.2011
Total medial, interaktiv und selbstbestimmt: Wie und unter welchen Bedingungen lernt man an deutschen Hochschulen im Jahr 2020? Was muss die Lehre leisten, damit das Studieren neben dem Job gelingt? Was brauchen Hochschulen, um Lehr- und Lernprozesse angemessen gestalten zu können? Mit diesen und anderen Fragen befasst sich eine wissenschaftliche Tagung am 26./27. Januar in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Impulsgeber sind die Erkenntnisse aus den Vergleichsstudien und Innovationsprojekten des Verbundprojekts STU+BE, Studium für Berufstätige – Erfolgsfaktoren für Lebenslanges Lernen an Hochschulen. Projektpartner sind die Lehrstühle für Mediendidaktik und Wissensmanagement an der Universität Duisburg-Essen, für Weiterbildung an der Universität Oldenburg sowie für Weiterbildung und Sozialmanagement am Zentrum für Weiterbildung der TU Dortmund.

Die Realität: Studium und Beruf

Knapp ein Drittel der Studierenden an deutschen Universitäten bringen bereits heute Berufserfahrungen mit, an Fachhochschulen sogar 43 Prozent. Zwei Drittel arbeiten neben dem Studium, ein Fünftel sogar während der Vorlesungszeit. Tendenz steigend. Hier sind praxisnahe Studieninhalte und flexible, berufsbegleitende Studienformate gefordert.

Im STU+BE-Projekt wurde in den vergangenen drei Jahren die studentische Lebenswirklichkeit sowie deren Studienanforderungen anhand von Fallstudien an sieben internationalen Hochschulen erfasst und analysiert. Befragt wurden 3.687 Studierende aus drei Fachrichtungen in Präsenz- und Weiterbildungsstudiengängen. Außerdem wurden 125 Modulhandbücher auf Studierbarkeit hin untersucht.

Die Projektergebnisse zeigen u.a., dass sowohl die Heterogenität der Studierenden als auch die passende Angebotsstruktur in Zusammenhang mit Standort und Strategie der Hochschule sowie mit der jeweiligen Fachkultur stehen. Projektleiter Prof. Michael Kerres: „Die Herausforderung besteht darin, Teilzeitangebote und Maßnahmen zur Förderung der Durchlässigkeit hochschul- und fachspezifisch zu entwickeln und qualitativ auszugestalten, um so eine echte Flexibilisierung zu schaffen. Dazu könnte u.a. der Einsatz von E-Learning einen zentralen Beitrag leisten.“

Weitere Informationen:
http://studium2020.de/
http://mediendidaktik.uni-duisburg-essen.de/stube
Karola Wolff-Bendik, Tel. 0203/379-2288, -2773,
karola.wolff-bendik@uni-due.de,
Redaktion: Beate H. Kostka, Tel. 0203/379-2430

Beate Kostka | idw
Weitere Informationen:
http://studium2020.de/

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