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„Rettungsschirme, Notpakete, Finanzspritzen. Welche Zukunft hat der Euro?"

15.11.2011
Am Freitag, 25. November 2011 diskutieren Peter Bofinger, Hans-Werner Sinn und Wolfgang Wiegard in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München über „Rettungsschirme, Notpakete, Finanzspritzen. Welche Zukunft hat der Euro?“.

Europa steckt tief in der Krise. Die europäische Gemeinschaftswährung ist stark angeschlagen, auf Spitzentreffen kämpfen Staats- und Regierungschefs seit Monaten um den Erhalt der Währungsunion – aber ein Ende der europäischen Schuldenkrise ist nicht in Sicht. „Rettungsschirme“ sollen krisengebeutelte Länder wie Griechenland, Spanien oder Italien vor dem Staatsbankrott retten. Aber welche Risiken bürden diese Rettungsaktionen dem deutschen Staatshaushalt auf, und was bedeutet das wiederum für die Steuerzahler?

Fest steht: Das Vertrauen in die Politik schwindet zunehmend, und immer mehr Menschen fragen sich, wie die Staatengemeinschaft die extrem hohen Schulden ihrer Mitgliedsstaaten überhaupt noch in den Griff bekommen kann. Durch einen Ausschluss Griechenlands aus dem Euroraum, sagen etwa die einen; durch gemeinsame Staatsanleihen (Euro-Bonds), sagen die anderen.

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften möchte das brisante Thema aus wissenschaftlicher Perspektive fachkundig diskutieren. Die Veranstaltung ist Teil der neuen Reihe „aktuell & kontrovers. Die Akademie im Dialog“, mit der die Bayerische Akademie der Wissenschaften den Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördert. Moderierte, hochkarätig besetzte Podiumsdiskussionen beleuchten aktuelle Themen und brisante Zukunftsfragen aus Wissenschaft und Forschung.

Es diskutieren:
Prof. Dr. Peter Bofinger, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, Geld und internationale Wirtschaftsbeziehungen an der Universität Würzburg und seit 2004 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (auch die „fünf Wirtschaftsweisen“ genannt).
Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, Inhaber des Lehrstuhls für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der LMU München und Präsident des ifo Instituts – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. Er ist ferner Direktor des Center for Economic Studies (CES) der LMU und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Prof. Dr. Wolfgang Wiegard, bis April 2011 Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre an der Universität Regensburg und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Von 2001 bis 2011 war er Mitglied und von 2002 bis 2005 Vorsitzender des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Moderation:
Prof. Dr. Arnold Picot, Institut für Information, Organisation und Management, LMU München
Podiumsdiskussion: „Rettungsschirme, Notpakete, Finanzspritzen. Welche Zukunft hat der Euro?“
Termin: Freitag, 25. November 2011, 18.00 bis 19.30 Uhr
Ort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München, Plenarsaal, 1. Stock
Informationen und Programm: www.badw.de/aktuell
Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Medienvertreter sind herzlich eingeladen. Wenn Sie an einem Interviewtermin mit den Experten am Tag der Veranstaltung interessiert sind, wenden Sie sich bitte an die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Kontakt: Dr. Ellen Latzin, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der BAdW,
presse@badw.de, Tel. 089/23031-1141
Die Bayerische Akademie der Wissenschaften, gegründet 1759, ist eine der größten und ältesten Akademien in Deutschland. Sie ist zugleich Gelehrtengesellschaft und Forschungseinrichtung von internationalem Rang. Mit rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreibt sie Grundlagenforschung in den Geistes- und Naturwissenschaften. Der Schwerpunkt liegt auf langfristigen Vorhaben, die die Basis für weiterführen-de Forschungen liefern und die kulturelle Überlieferung sichern. Sie ist ferner Trägerin des Leibniz-Rechenzentrums, eines der größten Supercomputing-Zentren Deutschlands, und des Walther-Meißner-Instituts für Tieftemperaturforschung. Seit 2010 betreibt sie ein Förderkolleg für den exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs in Bayern.

Dr. Ellen Latzin | idw
Weitere Informationen:
http://www.badw.de/aktuell/index.html

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