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Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017

Astrophysikalische Fachtagung zur Planetenentstehung vom 25. bis 27. September an der Universität Jena

Wofür der Italiener Giordano Bruno im Mittelalter noch auf dem Scheiterhaufen endete, entspricht im 21. Jahrhundert längst dem Forschungsstand der Astrophysik: „Es muss noch andere Planeten geben, auf denen Leben möglich ist“, erklärt Prof. Dr. Alexander Krivov von der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU).


Der Astronom Prof. Dr. Alexander Krivov hat die Fachtagung „Planet Formation and Evolution 2017“ an der Uni Jena organisiert.

Foto: Jürgen Scheere/FSU

Die Suche nach ihnen beschäftigt Astronomen auf der ganzen Welt – und ist ab heute ein Gegenstand der Fachtagung „Planet Formation and Evolution 2017“ an der Uni Jena. Sie findet noch bis 27. September an der Physikalisch-Astronomischen Fakultät am Max-Wien-Platz 1 statt.

„Zu verstehen, wie Planetensysteme um Sterne herum entstehen und sich entwickeln, beschäftigt uns nicht nur auf unserer Tagung, sondern ist auch ein zentrales Ziel in der Astrophysik“, berichtet Organisator Krivov, der bei den Tagungsvorbereitungen von einem achtköpfigen Team unterstützt wurde.

Neben Exoplaneten außerhalb unseres Sonnensystems werden auch protoplanetare Scheiben diskutiert, die sich ringförmig aus Gas und Staub bestehend um junge Sterne formieren. In den insgesamt rund 50 Vorträgen widmen sich Wissenschaftler aus Deutschland, England, Frankreich, den USA, Chile, Japan und vielen weiteren Ländern darüber hinaus Asteroiden und Kometen.

In einer Posterausstellung werden rund 90 wissenschaftliche Poster gezeigt. Im Rahmen vom „Posterblitz“ können die Urheber allen Tagungsteilnehmern ihr Poster erläutern – binnen 60 Sekunden und mit einer einzigen Folie. „Gerade für Nachwuchswissenschaftler ist das toll, sie haben für eine Minute die ungeteilte Aufmerksamkeit des Fachpublikums“, freut sich Prof. Krivov. Die beste Darbietung wird prämiert.

Die Fachtagung „Planet Formation and Evolution“ findet seit 2001 regelmäßig alle anderthalb Jahre und in ihrer 11. Auflage nun erstmals in Jena statt. Von einer kleinen Veranstaltung deutscher Forscher hat sie sich zu einer Tagung von internationaler Bedeutung entwickelt. Weitere Informationen zu Tagung und Programm sind zu finden unter: http://www.astro.uni-jena.de/~pfe2017/.

Kontakt:
Prof. Dr. Alexander Krivov
Astrophysikalisches Institut und Universitätssternwarte der Universität Jena
Schillergäßchen 3 , 07743 Jena
Tel.: 03641 / 947530
E-Mail: alexander.krivov[at]uni-jena.de

Weitere Informationen:

http://www.astro.uni-jena.de/~pfe2017/

Juliane Dölitzsch | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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