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Physikerinnen aus ganz Deutschland treffen sich in Heidelberg

24.10.2013
Zur Deutschen Physikerinnentagung laden die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) und ihr Arbeitskreis Chancengleichheit vom 31. Oktober bis zum 3. November 2013 ein.

Rund 200 Wissenschaftlerinnen werden in Heidelberg zusammenkommen, um aktuelle Forschungsergebnisse aus Physik und Astronomie zu diskutieren und sich außerdem über Berufsalltag und Berufsperspektiven in der Forschung auszutauschen.

Organisiert wird die viertägige Veranstaltung von Physikerinnen und Physikern der Universität Heidelberg und des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg.

Im Mittelpunkt der seit 1997 jährlich stattfindenden Deutschen Physikerinnentagung stehen neben der wissenschaftlichen Diskussion auch der Erfahrungsaustausch, die Vorstellung beruflicher Perspektiven von Physikerinnen sowie die Netzwerkbildung. Forschungsschwerpunkte der diesjährigen Veranstaltung bilden Astrophysik und Kernphysik.

Auf dem Programm der Tagung, an der traditionell auch Wissenschaftlerinnen aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen teilnehmen, stehen außerdem Vorträge zu Karriereverläufen, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie außeruniversitären Berufsoptionen, beispielsweise in der Wirtschaft oder im Wissenschaftsjournalismus.

Im Rahmen der Tagung wird die Posterausstellung „Lise Meitner und ‚ihre Töchter‘: Physikerinnen stellen sich vor" zu sehen sein. Neben der Biographie der Kernphysikerin Lise Meitner (1878 bis 1968) wird der Werdegang von rund zwanzig weiteren deutschen und österreichischen Physikerinnen vorgestellt. Mit diesem Programm möchten die DPG und die Österreichische Physikalische Gesellschaft junge Mädchen und Frauen an Schulen und Hochschulen für ein Physikstudium begeistern und Ihnen Karriereverläufe mit einem Physikstudium zeigen. Zu sehen ist die Ausstellung im 1. Stock in der Neuen Universität.

Zu einem öffentlichen Vortrag mit der Berliner Medienwissenschaftlerin Dr. Marion Esch laden die Organisatorinnen und Organisatoren am Freitag, 1. November 2013, ein. Unter dem Titel „MINT und Chancengleichheit in Spielfilmen und Serien – Entertainment-Education als neue Strategieoption für die Wissenschaftskommunikation und Nachwuchsgewinnung“ beschäftigt sich Marion Esch mit der Präsenz und Rolle von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den Medien. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und findet in der Neuen Universität, Hörsaal 13, statt. Der Eintritt zum Vortrag ist frei.

Informationen im Internet zur 17. Deutschen Physikerinnentagung: www.physikerinnentagung.de

Informationen zur Posterausstellung
„Lise Meitner und ‚ihre Töchter‘: Physikerinnen stellen sich vor":
www.dpg-physik.de/veranstaltungen/lise_meitner/index.html
Hinweis an die Redaktionen:
Die Veranstaltungen der 17. Deutschen Physikerinnentagung finden im Max-Plack-Institut für Kernphysik und in den Hörsälen der Neuen Universität statt. Zur Teilnahme und Berichterstattung sind Vertreter der Medien herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird gebeten an Christina Schindler unter schindler@tphys.uni-heidelberg.de.
Kontakt:
Dr. Renate Hubele
Max-Planck-Institut für Kernphysik
Telefon (06221) 516-438
renate.hubele@mpi-hd.mpg.de

Peter Genath | idw
Weitere Informationen:
http://www.physikerinnentagung.de
http://www.dpg-physik.de/veranstaltungen/lise_meitner/index.html

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Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

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This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

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